Einladung zur nächsten MV, 24.05.

Die zweite Mitgliederversammlung unseres Ortsverbandes diesen Jahres findet am Dienstag, 24. Mai 2016, ab 19:00 Uhr im Parteibüro (Duisburger Straße 50) statt.

Dabei kommen wir einer Reihe von Anträgen unserer Mitglieder nach und planen mit einer langen Sitzung. Folgende Tagesordnung schlägt der Parteivorstand vor:

TOP I Regularien
TOP II Einführung Ehrennadel, Ehrenmitgliedschaft und -vorsitz
TOP III Mitteilung angepasste Mittelfristige Finanzplanung
TOP IV Satzungs- und Ordnungsänderungsanträge
TOP V Wahlen
TOP VI Zusammenarbeit von Fraktion und Partei
TOP VII Beschlussanträge
TOP VIII Termine und Verschiedenes

Wir freuen uns auf rege Beteiligung und eine erfolgreiche sowie zukunftsweisende Veranstaltung.

Schlagworte:

Parteivorstand fordert alle vier Ratsmandate zurück

Nach dem Austritt der beiden grünen Ratsmitglieder Malte Kemmerling und Thomas Koch initiierte der Parteivorstand am 17.03.2016 eine offene Mitgliederbefragung mit der Bitte an die Parteibasis um persönliche und individuelle Beiträge zur Situation und zum weiteren Vorgehen. Dabei wurden keine gerichteten Fragen gestellt und versprochen jegliche Antworten neutral und objektiv in die Zukunftsplanung miteinzubeziehen.

Die Auswertungen der schriftlichen Antworten von ca. 40% der Mitglieder sowie der ausgiebige Dialog mit allen aktiven und betroffenen Personen im zurückliegenden Monat kommen zu einem eindeutigen Ergebnis:

Die bei der Listenaufstellung 2014 gegebenen Zusagen und Versprechen aller vier grünen  Ratsmitglieder sind nicht eingehalten worden. Nach Rücksprache mit dem Kreis- und Landesverband ist der Handlungsauftrag an den Vorstand aus der Mitgliederbefragung klar.

Als eines der ersten Ergebnisse aus der Mitgliederbefragung fordern wir alle vier grünen Ratsmitglieder des Stadtrates, Lilo Wallerich, Thomas Koch, Birgit Emmerich und Malte Kemmerling dazu auf ihre Mandate an die Grünen zurückzugeben.

Stellenplan der Verwaltung, 23.05.

Der Fachdienst Steuerungsunterstützung, Organisation und Ratsangelegenheiten hat für Montag den 23.5., 17:00 Uhr, zu einem Informationsgespräch zum Stellenplan 2016 eingeladen.

Die grüne Partei konstatiert, dass der ganze Rat eingeladen worden ist und dies eine Verbesserung gegenüber dem letzten Jahr darstellt, als nur wenige Delegierte der Fraktionen kommen durften. Nicht delegierte Personen waren innerhalb des auserwählten knappen Dutzends nicht erwünscht und wurden von den Beratungen ferngehalten. So konnte die Verwaltungsspitze mit den wenigen tragenden Funktionären die Eckdaten für unsere Verwaltung besprechen.

Wie viele Stellen gibt es nun in unserer Verwaltung? Wie viele Menschen stehen dahinter? Wie unterteilen sich diese in Angestelltenverhältnisse und Beamte und deren verschiedenen Dienstgrade? Welche Stellen laufen aus und werden nicht neu besetzt? Wo werden Stellen ausgeweitet und warum gerade dort und nicht woanders? Welcher Fachdienst hat welche Anteile?

Gibt es überhaupt ein öffentliches Organigramm unserer Verwaltung? Sind die Strukturen effizient?

Welche Perspektiven und Möglichkeiten haben wir um es durch eine gelingende Haushaltskonsolidierung zu vermeiden in die Haushaltssicherung zu geraten? Unsere Stadt ist kurz davor finanziell handlungsunfähig zu sein. Bisher liegt nur der Haushalts- bzw. Jahresabschluss der Stadt Dinslaken zum 31.12.2013 sowie Entlastung des Bürgermeisters vor.

Wir können nur hoffen, dass die 46 Ratsmitglieder unserer Stadt ihrer Verwantwortung für die 71.000 Menschen in Dinslaken nachkommen werden und mit großer Entschlossenheit nach Optimierungen und Einsparpotentialen fragen und suchen werden.

Alle anderen Dinslakener haben diese Chance nicht.

Bürgerforum – Bahnhofsplatz, 21.04.

Die Stadt Dinslaken lädt zum Bürgerforum für die Umgestaltung unseres Bahnhofsplatzes ein. Dieses findet am 21. April 2016 um 18:00 Uhr im Ratssaal der Stadt Dinslaken, Platz d’Agen 1, 46535 statt.

Wir begrüßen die erneut direkte Beteiligung unserer Bürger*innen und hoffen auf eine rege Beteiligung. Auch wir werden uns in dem Prozess weiterhin konstruktiv einbringen. Dezernent Thomas Palotz schreibt dazu:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

die Aufwertung des Bahnhofsplatzes stellt – wie in dem 2014 vom Rat der Stadt Dinslaken beschlossenen integrierten Stadtentwicklungskonzept – eines der impulsgebenden Projekte zur Stärkung der Innenstadt dar. Mit der Durchführung des vom Fördermittelgeber geforderten städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbes wurden durch eine Fachjury zwei der dreizehn eingegangenen Wettbewerbsbeiträge prämiert. Im weiteren Verfahren ist nun beabsichtigt, eines der beiden Büros mit der weiteren Bearbeitung zu beauftragen.
Im Zuge der planerischen Vertiefung haben Sie die Möglichkeit, Ihre Anregungen für die weitere Entwurfsausgestaltung zu benennen. Zu diesem Zweck wird das Bürgerforum „Umgestaltung des Bahnhofsplatzes“ durchgeführt, zu dem ich Sie ganz herzlich einlade.

Nutzen Sie die Gelegenheit Ihre Belange für die künftige Gestaltung des Bahnhofsplatzes einzubringen. In diesem Sinne freue ich mich auf eine interessante und konstruktive Diskussion mit Ihnen.“

Newsletter aus dem Kreistag

Die Newletter aus den Kreistagsfrakionen sind wieder veröffentlich worden und wir haben euch Auszüge aus denen unserer grünen Fraktion und jener der CDU herausgesucht.

„Liebe Leser*in,
wir Grünen setzen uns im Moment für eine ausgewogene Sparpolitik im Kreis Wesel ein. So wollen wir eine Erhöhung der Kreisumlage abwenden.

Am 17.03.2016 berieten alle Parteien im Weseler Kreistag den Kreishaushalt des laufenden Jahres. Hubert Kück, Vorsitzender unserer Fraktion, hielt in diesem Zusammenhang eine Rede. Er bezog sich darin auf Dirk Haarmann, den Bürgermeister von Voerde. Dieser machte deutlich, wie ernst die Finanzsituation in seiner Kommune sei.

Außerdem sind wir im Bereich Umwelt aktiv: Wir haben erreicht, dass die Kohlekraftwerke in Voerde und Walsum von der Kreisverwaltung hinsichtlich ihrer Immissionen überprüft werden. Und auch die Einlagerung von Bohrschlämmen in der SAD Hünxe-Schermbeck begleiten wir wachsam.

„Sehr geehrter Herr Landrat, meine Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
heute ist ein guter Tag für den Kreis Wesel, für die 13 kreisangehörigen gemeinden und für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis. Ursprünglich plante der Landrat für das Haushaltsjahr 2016, die Kreisumlage von 41,8% auf 43,1% zu erhöhen. Diese geplante Umlageerhöhung von 1,3% macht in der Summe eine kräftige Mehrbelastung von 7,8 Millionen Euro für die Städte und Gemeinden aus.“

Lesen Sie hier die ganze Rede:
gruene-kreis-wesel.de/news/news-auswahl-nach-kategorien/news-detail4/article/haushaltsrede_von_hubert_kueck/

 

Mitteilung der CDU: CDU, Grüne und FDP/VWG haben den Beschluss bestätigt

Der Kreistag bleibt bei seinem Beschluss zum Haushaltsplan 2016. Selbstverständlich. „Es gibt überhaupt keinen Grund für ein Umdenken“, betont Frank Berger als Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag. Denn nur die darin verankerte Konsolidierung halte einerseits die Kreis-Finanzen auf einem vernünftigen Kurs, biete den Menschen im Kreis andererseits aber nach wie vor ein denkbar breites Angebot. Ein Kernpunkt des Konzeptes ist die unveränderte Höhe der Kreisumlage bei 41,8 Prozentpunkten. Berger: „Nur dadurch behalten die Städte und Gemeinden im Kreis den finanziellen Spielraum, den sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben brauchen.“ Nur so blieben den Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Wesel Mehrausgaben in Millionenhöhe erspart, die ihnen Landrat Dr. Ansgar Müller (SPD) und die SPD-Fraktion im Kreistag aufbürden wollten. „Dr. Müller und seinen Genossen schmeckte der Beschluss, den die CDU-geführte politische Mehrheit mit Grünen und FDP/ VWG im Kreistag bereits am 17. März gefasst hatte, überhaupt nicht. Der Landrat beanstandete die Entscheidung und rief den Kreistag zu einer Sondersitzung zusammen, in der das Kreis-Parlament seinen Kurs verlassen sollte. Als Begründung präsentierte der Verwaltungschef allerdings nur ein einziges Argument: die im Haushalt vorgesehenen personalwirtschaftliche Maßnahmen. Aber selbst diese Begründung fällt bei nüchterner Analyse in sich zusammen, so der CDU-Fraktionschef. Und die SPD er-schöpfe sich in der Rolle eines politischen Bodyguard des Landrats; von ihr komme einmal mehr nichts als teils sogar grobschlächtige Polemik.
Die gebotene Sachlichkeit haben der Landrat und die SPD also nicht nur während der monatelangen Beratungen vermissen lassen. Sie sind sich leider treu geblieben und haben auch nach dem Haushaltsbeschluss ihre Orientierungslosigkeit nicht überwunden, bedauert Frank Berger. Das zeige ein Faktencheck:

– Mit Krokodilstränen in den Augen versuche der Landrat den Menschen im Kreis weis zu machen, dass Vereine und Verbände wegen des Haushaltsbeschlusses des Dreier-bündnisses auf die Überweisung freiwilliger Zuschüsse des Kreises warten müssten. Frank Berger: „Das ist so kompletter Unsinn. Richtig ist vielmehr, dass die Zu-schüsse in jedem Jahr erst dann überwie-sen werden können, wenn die Haushaltssatzung in Kraft getreten ist. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Genehmigung durch die Bezirksregierung als Aufsichtsbehörde.“ Im vorigen Jahr lagen zwischen dem Haushaltsbeschluss des Kreistages (27. März 2015) und der Genehmigung durch die Bezirksregierung (14. August) rund 14 Wochen. Dass es in diesem Jahr länger dauern könnte, geht einzig und allein auf das Konto Dr. Müllers: Er hat die Son-dersitzung des Kreistages einberufen, durch die sich der Ablauf des Verfahrens verzögern wird.

– Landrat Dr. Müller und die SPD argumentieren, diese Sondersitzung habe stattfinden müssen. Frank Berger: „Wieder falsch.“ Der Landrat habe die Sitzung einberufen können, aber nicht müssen, „das war ihre persönliche Auffassung, aber kein naturwissenschaftliches Gesetz“, hielt der CDU-Vorsitzende dem Verwaltungschef in der Kreistagssitzung vor. Denn die Bezirksregierung werde den Haushaltsplan ohnehin überprüfen und gegebenenfalls für die Korrektur sorgen, die Dr. Müller und Genossen jetzt herbeiführen wollten – „doch wir sind sicher, dass es nicht dazu
kommen wird“, betont Frank Berger: „Mit unserer Haushaltsplanung setzen wir genau die Linie der Sparsamkeit um, die die Bezirksregierung in der Haushaltsgenehmigung 2015 vorgegeben hat“. Bleibt die bittere Bilanz: Die von Dr. Müller einberufene Sondersitzung war ebenso unnötig wie kostspielig – denn der Landrat selbst rechnet mit mehreren tausend Euro an Kosten, die dafür aus dem Kreishaushalt an Sitzungsgeldern, Verdienstausfall und Verwaltungsaufwand bezahlt werden müssen.

– Dr. Müller argumentiert, der Haushalt 2016 sei durch den Beschluss des Dreier-bündnisses nicht auskömmlich finanziert. „Das stimmt nicht“, hält der CDU-Fraktionsvorsitzende dagegen: „Ehrlich wäre es, wenn Dr. Müller sagen würde, ich brauche mehr Geld für meine Politik‘. Wir sind allerdings der Auffassung, dass der Kreis kein Geld dafür hat, damit der Landrat und / oder die SPD das Wohlwollen bestimmter Interessengruppen gewinnen. Wir haben deshalb bei den Ausgaben vernünftige Grenzen gesetzt. Im Interesse der Allgemeinheit. Und genau das ist nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht der Politik.“

– Der Landrat und die SPD kritisieren heftig die personalwirtschaftlichen Maßnahmen, die nach dem Konzept der politischen Mehrheit des Kreistages wesentlich zur Konsolidierung des Haushaltes beitragen wird. Frank Berger dazu: „Hier werden Ängste geschürt in einer Art und Weise, die geradezu verantwortungslos ist“. Beispielsweise habe der Landrat den Eindruck erweckt, als wolle das Dreierbündnis den Beschäftigten des Kreises tarifliche Erhöhung der Gehälter vorenthalten. Berger: „Welch ein Unsinn! Selbstverständlich werden alle Vereinbarungen der Tarifpartner eingehalten. Wir wissen, wie verantwortungsvoll und engagiert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises arbeiten, und wir schätzen ihren Einsatz. Wir wissen allerdings auch, dass die Beschäftigen ihre guten, krisensicheren Arbeitsplätze beim Kreis schätzen. Deshalb werden sie bei ruhiger Betrachtung der finanziellen Lage des Kreises verstehen, dass personalwirtschaftliche Maßnahmen (beispielsweise unter Nutzung der Fluktuation, die sich permanent ergibt) notwendig sind. Aber sie können sicher sein, dass es keine Entlassungen geben wird.“

– Die SPD hat vom Bündnis aus CDU, Grünen und FDP/VWG gefordert, wenn sie solche personalwirtschaftlichen Maßnahmen fordere, solle sie sie gefälligst auch konkret benennen. Frank Berger: „Das dürfen wir gar nicht – und das weiß die SPD auch!“ In einem Gerichtsverfahren habe sich Dr. Müller ausdrücklich bestätigen lassen, dass nur er als Verwaltungschef den Personaleinsatz festlegen darf. „Die Rechtslage müssen wir akzeptieren. Allerdings muss im Gegenzug der Landrat hinnehmen, dass die Politik den finanziellen Rahmen für den Personaleinsatz festlegen darf. Und von diesem Recht machen wir Gebrauch.“ Nun ist es die Aufgabe des Landrates, diese Entscheiung umzusetzen.

– Dr. Müller und die SPD argumentierten, auch sie seien zu Einsparungen bereit gewesen – so wie sie es in vergangenen Jahren bewiesen hätten. Tatsächlich habe es in früheren Jahren finanzielle Entlastungen im Kreishaushalt geben, stellt Frank Berger klar – allerdings nicht zuletzt dadurch, dass der Kreis sein Eigenkapital komplett aufgezehrt habe: „Wir hatten mehr als 50 Millionen – die sind jetzt weg.“ Umso bedauerlicher sei es, dass sich Landrat und SPD bei der Haushaltsberatung für 2016 nicht konstruktiv in die Überlegungen einbrachten, wo der Kreis sinnvoll und möglichst schonend Ausgaben zurückführen kann und dabei gewachsene Strukturen zu erhalten.

Berger: „Wir mussten leider erkennen, dass der Landrat nicht Teil der Lösung ist sondern Teil des Problems“.

Bohrschlämme nach Hünxe!

Grund zur Besorgnis gibt es ohne Zweifel. Nun hat unsere grüne Kreistagsfraktion eine Anfrage zur Aufklärung der Problematik über die giftigen Tonnagen gestellt, welche heute eingereicht wurde.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bittet in Sachen Einlagerung von Bohrschlämmen aus Niedersachsen auf der SAD Hünxe-Schermbeck um Beantwortung der nachstehenden Fragen:
1. Wie ist der Begriff Bohrschlämme definiert? Wo genau entstehen diese?

2. Seit wann werden besagte Bohrschlämme auf der SAD Hünxe-Schermbeck eingebaut und abgelagert bzw. ab wann sind der Einbau und die Ablagerung vorgesehen?

3. Durch wen werden die Bohrschlämme auf Schadstoffe hin überprüft? In welchem Umfang werden die Prüfungen durchgeführt?

4. Mit welchen Schadstoffen sind die Bohrschlämme belastet?

5. Werden auch die beim Bohrprozess verwendeten Stimulierungsflüssigkeiten oder Additive zur Reinigung der Rohre bei der Beprobung berücksichtigt?

6. Welche Schadstoffe/belastete Materialien sind für die Ablagerung auf der SAD Hünxe-Schermbeck nicht zugelassen? Sind in den Bohrschlämmen Schadstoffe enthalten, die für die Deponierung auf der SAD Hünxe-Schermbeck nicht in Frage kommen?

7. Welche Verträge existieren zum Volumen des angelieferten Bohrschlamms? Ist davon auszugehen, dass die in Rede stehende Menge von 200.000 t angelieferten Bohrschlamms nicht überschritten wird?

8. Wie werden die Bohrschlämme angeliefert? Welche verkehrliche Mehrbelastung ist damit verbunden?

9. Welche Basisabdichtung existiert in der SAD Hünxe-Schermbeck bezogen auf die Deponieklasse-III-Klassifizierung? Ist sichergestellt, dass ein Austrag von Sickerwässern in das Grundwasser nicht zu besorgen ist?

10. Welche Sickerwasserbehandlungsmethode ist für den abgelagerten Bohrschlamm vorgesehen?

Grubenwasser wirft weitere Fragen auf

Wir freuen uns sehr über die Fortsetzung der Informationsabende zur Grubenwasser-Problematik in unserer Region und möchten ebenfalls herzlich empfehlen am kommenden Mittwoch nach Voerde zu kommen.

Für den 13.04.2016 lädt der Ortsverband der Grünen Voerde alle interessierten Bürger*innen ein, gemeinsam mehr über Grubenwässer zu lernen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Saal der Gaststätte „Zur Kutsche“ in Voerde.

Nach dem großen Erfolg der ersten Veranstaltung, konnte mit Dr. Harald Friedrich auch für diesen Termin ein erstklassiger Referent gewonnen werden. Dr. Friedrich wird das neue Grubenkonzept erläutern, über Altlasten sprechen und die Wasserrahmenrichtlinie einbeziehen. Dabei wird es auch um die Frage gehen, welche Auswirkungen der Schacht Lohberg auf Voerde haben wird.

Im Anschluss bleibt ausreichend Zeit für eine intensive Diskussion.

Bezirk-Programmworkshop in Wesel

Unser grüner Kreisverband lädt zum Programmworkshop des Bezirksverbandes Niederrhein-Wupper am 16.04.2016 in die Kreisgeschäftsstelle in Wesel, Poppelbaumstr. 24, 46483, ein. Die Veranstaltung beginnt um 10:00 und endet voraussichtlich um 17:00 Uhr. Anmeldungen sind erwünscht. Interessierte können auch fachspezifisch teilnehmen.

Dabei wollen wir die Themen Betuwe-Linie, ÖPNV im ländlichen Raum und Kiesabbau behandeln und Ideen für das Landtagswahlprogramm herausarbeiten.

Jeder Workshop wird mit Impulsreferaten verschiedener Fachleute zum Thema eröffnet. Es ist vorgesehen, die in den anschließenden Diskussionen vorgetragenen Argumente, Anregungen und Hinweise zu clustern und in einen Textentwurf zu übertragen, mit den Diskussionsteilnehmern abzustimmen und dann an den Bezirksvorstand weiterzuleiten. Diese Ideen möchten wir als Bezirksverband ins Antragsgrün einstellen.

Das grüne Fundament vor Ort stärken

Die ersten Auswertungen haben wir hinter uns und es hat sich gezeigt, dass es wertvoll ist unsere grünen Ideale von Basisdemokratie und Mitgliederbeteiligung hochzuhalten. Die breite Beteiligung und die weitreichend angesprochenen Themenfelder haben unsere Planungen bereichert und lassen uns optimistisch nach vorne blicken. Vor allem zeigt sich jedoch, dass wir in Dinslaken uns wieder vermehrt um neue und aktive Menschen und frischen Wind bemühen möchten, um die vielen Ideen und Vorschläge annehmen und umsetzen zu können.

Es hat sich insbesondere gezeigt, dass wir uns auch wieder vermehrt mit Kreis-, Landes- und Bundesthemen auseinander setzen möchten und unsere kritischen Meinungen auch wieder innerhalb der Partei auf den höheren politischen Ebenen Gehör verschaffen sollten. Die grünen Wähler*innen in Dinslaken freuen sich so etwa über unsere Bemühungen gegen die STEAG-Pläne, gegen Tihange und für das erneute Aufzeigen der Kiesproblematik im Landesentwicklungsplan und erwarten auch weiterhin eine kritische grüne Stimme aus unserer Stadt.

Die Nitrat-Belastungen in unseren Äckern, die Schadstoff-Emissionen aus den umliegenden Kohlekraftwerken, die vernachlässigten Feinstaubgrenzwerte so wie die PCB-Belastung in den Grubengewässern stellen uns auch in Zukunft vor größere ökologische Herausforderungen deren Gefahren wir in Zukunft vermehrt aufzeigen wollen.

Wir wollen uns als Partei mit Bedacht und Weitsicht neu aufstellen und hoffen weiterhin auf eure Beteiligung und Einbringungen.

Frohe Feiertage

Liebe Interessierte,

wir wünschen euch allen frohe Ostern und eine angenehme Zeit im Kreise eurer Lieben. Auch wir tanken Kraft, arbeiten das Geschehene auf und richten den Blick nach vorne. Die Grüne Partei in Dinslaken freut sich über die vielen bisherigen Anregungen für die anstehende Zeit und hofft auf weitere Beteiligung ihrer Mitglieder und nahestehenden Mitbürger*innen.

Dinslaken räumt auf, 11.-16. April

„Picobello“ war damals die Idee in Dinslaken, welche nun immer weiter wächst und von der Stadt organisiert wird. Was nach den Aussagen von Andreas Eickhoff vom Stadtmarketingverein ursprünglich als „kleines Pflänzchen“ gedacht war wuchert jetzt zu einer Riesenstaude.

„Damit haben wir wirklich nicht gerechnet“, staunen die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung mit Blick auf die vom 11. bis 16. April geplante Aktionswoche „Dinslaken räumt auf“. Bis jetzt haben sich für das erste stadtweite Großreinemachen mehr als 1.300 Bürger, in der Mehrzahl Kinder und Jugendliche aus Kitas, Schulen und Vereinen, angemeldet. Sogar Bewohner der Fliehburg wollen Besen, Müllzangen und Abfallsäcke in die Hand nehmen.

Nachfragen gab es bis jetzt nach etwa 800 Paar Arbeitshandschuhen für Kinder, 250 Paar für Erwachsene, 360 Warnwesten, 600 Müllsäcken und nach ebenso vielen Greifzangen. Das Ganze wird den Teilnehmern leihweise zur Verfügung gestellt.

Ralf Köster von der Picobello-Hotline beim DIN-Service hat Kontakt zu den meisten Gruppen, Vereinen, Schulen und Kitas und wer mag, kann sich noch kurzfristig bei ihm melden: Telefon 0 20 64 / 6 65 46

Quelle: https://www.dinslaken.de/de/aktuelles/aufraeumen-4935045/

Zur Lage der Grünen in Dinslaken – offene Befragung

Nach ausführlicher und andauernder Beratung des grünen Parteivorstands in Dinslaken sieht sich unser Ortsverband gezwungen auf die Vorfälle in der Fraktion und den darauffolgenden in der Partei sowie den Äußerungen in der lokalen Presse zu reagieren.

Dies möchten wir mit einem transparenten und ergebnisoffenen Prozess tun und unsere Parteiarbeit dabei grundlegend kritisch betrachten.

Dazu haben wir eine Mitgliederbefragung initiiert und alle Mitglieder dazu aufgefordert dringend eine eigene Stellungnahme abzugeben. Dafür geben wir vorerst keine Frist, bitten aber um zeitnahe Übermittelung. Wir wollen offen bitten, keine gerichteten Fragen formulieren und lediglich anregen zwischen Fraktion und Partei zu differenzieren.

Dabei wird versprochen jegliche Antwort neutral und objektiv in die Zukunftsplanung miteinzubeziehen.

Des Weiteren bitten wir alle grünen Wähler*innen und uns nahestehenden Bürger*innen unserer Stadt sich bei uns schriftlich (Mail oder Post) zu melden und uns ihre individuellen Anregungen kundzutun. Diese können sowohl die personelle Situation, die Ereignisse aus der Vergangenheit, als auch aktuelle thematische Problemfelder und politische Inhalte umfassen.

Wunder der Natur im Gasometer, 11.03.-30.12.

Unter dem Motto „Wunder der Natur – Die Intelligenz der Schöpfung“ beginnt ab morgen die neue Ausstellung im Gasometer Oberhausen und feiert bildgewaltig das Leben der Tiere und Pflanzen. Höhepunkt wird eine 20 Meter große Erdkugel im gigantischen Innenraum des Gasometers. Für erste Informationen haben wir euch hier einen der Kurzfilme geteilt und wünschen allen viel Spaß beim Besuch.

Produktion der Erdskulptur für die Ausstellung “Wunder der Natur” from DLR – German Aerospace Center on Vimeo.

Sag mir wo die Blumen sind! – 16.03.

Unter dem Motto „Sag mir, wo die Blumen sind? – Lebendige Gärten oder Spielwiese für den Hochdruckreiniger?“ veranstaltet die VHS Dinslaken, Voerde, Hünxe am Mittwoch dem 16. März 2016 zwischen 18.00 – 20.00 Uhr ein Seminar im Dachstudio (Friedrich-Ebert-Straße 84, 46535 Dinslaken).


Wir freuen uns über diese Veranstaltung und möchten diese, nach Herantragung an uns gerne mit euch teilen. Der Zugang ist barrierefrei.

„Ein Blick in den eigenen Garten zeigt, da flattert, brummt und summt immer weniger. Trend ist, mit Hochdruckreinigern und allerlei Chemie dem Treiben ein Ende zu setzen.
Die Lokale Agenda 21 will Mut machen für lebendige Gärten und zeigen wie’s geht. Bei Jutta Becker-Ufermann bekommen Sie jede Menge Anregungen und ein kleines Stückchen Garten zum Mitnehmen nach Hause. “

• Hausgärten für Bienen, Vögel und Menschen klimabewusst gestalten

• Hausgärten und Vorgärten – Bedeutung von biologischer Vielfalt für Vögel, Bienen und Schmetterlinge

• Stadtklima: Reinigung der Luft, Überhitzung der Städte, Versickerung von Regenwasser
Anmeldung – kostenfrei – erbeten: www.vhs-dinslaken.de Kurs Nr. 11501, Semester 161

Themenabende in dieser Richtung: https://vhs-dinslaken.de/Suche?seite=&s=energie%20und%20umwelt

NABU zählte Wintervögel im Kreis Wesel

Endergebnisse liegen vor – sogar mit interaktiver NABU-Karte

„Endlich sind die vollständigen Ergebnisse der Aktion „Stunde der Wintervögel“ da. In Nordrhein-Westfalen wurden demnach in 9.073 Gärten 334.638 Vögel gezählt, im Kreis Wesel waren es in 345 Gärten 11.934 Vögel. Auch bei uns siegte die Kohlmeise vor dem Haussperling, der Blaumeise und der Amsel. Die präzise Auswertung kann hier auf einer interaktiven Karte kreis- und stadtgenau nachgelesen werden.

Übrigens: Auf Platz 111 liegt – zwar weit abgeschlagen… der Wellensittich. Ob der schon ein Bote des Klimawandels ist?“

So schreibt es die NABU Kreisgruppe Wesel in ihrem Newsletter 02/2016.