Neue Sportplatzinvestitionen gesamtheitlich betrachten

Millionen-Entscheidungen für Lohberger Sportflächen nicht solitär beraten. Am 23.11. hat der Sportausschuss über neue Investitionen am Lohberger Sportplatzgelände diskutiert und dabei zum Teil heftige Reaktionen bei den Dinslakener Vereinen provoziert. Nach der Investitionsentscheidung für die Kunstrasenplatz-Modernisierung und Erweiterung der Hiesfelder Hockeyabteilung steht nun eine Zuwendung für die Vereine VfB und RWS Lohberg, SGP Oberlohberg und SC Wacker Dinslaken an. Dabei wurden weder alle Aspekte der Gegenfinanzierung durch Flächenverkäufe, weder Bedingungen für die betroffenen Vereine im Sinne des Sportentwicklungsplanes, fehlender Nachwuchsmannschaften und der Zukunftsfähigkeit der Abteilungen, noch Fehlplanungen bei Gastronomie, Platzwartgebäude sowie Mauer- und Übergangsquerungen ausreichend besprochen und geklärt.

Der grüne Parteivorstand hält diesen Zustand und die Unklarheiten bei der allumfassenden Sportentwicklung für inakzeptabel. Auch die Bezirkssportanlage an der Voerder Straße, gerade aufgrund der Wichtigkeit für den Schulbetrieb, bedürfe einer zeitnahen Beratung und Entscheidung. Die hier ausstehenden Investitionen für die zukunfts- und winterfeste Nutzung von Leichtathletik- und Fußballflächen dürften nicht vernachlässigt werden. Es sei unerklärlich warum diese Entscheidungen nicht parallel und möglicherweise in Abhängigkeit zueinander beraten werden. Auf diese Art und Weise werden die Vereine in Dinslaken gegeneinander gestellt, mögliche Kooperationen untereinander erschwert und die vielfältigen Potentiale des Stadtsportbundes als Vermittlungsinstanz nicht ausreichend genutzt.

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