Nachruf: Detlev wird uns fehlen

Nur wer vergessen wird, ist tot.    

Du wirst in unseren Erinnerungen immer weiterleben.

Wir trauern um unser langjähriges Mitglied Detlev Karlgut.

Er ist im Alter von 60 Jahren unerwartet früh verstorben.

Von 1994 bis 1999 setzte er sich im Rat der Stadt Dinslaken für die Belange der Bürgerinnen und Bürger ein. Danach war er als sachkundiger Bürger u.a. im Bau- und Betriebsausschuss aktiv. Bis zuletzt engagierte er sich in Partei und Fraktion.

Seine menschliche und lebensfrohe Art wird uns und vielen anderen Menschen in der Stadt fehlen.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

  1. Barbara Muhr

    Am 09.02.2015 ist Detlev gestorben; leise und ohne viel Aufhebens. Man sagt man stirbt wie man gelebt hat und dies wird dem Leben, welches er geführt hat, gerecht. Seit 6 Jahren saß Detlev neben mir in der Fraktion. Bescheiden, ein leises Lächeln im Gesicht und vor allem seine Höflichkeit haben sich bei mir eingeprägt. Wir haben uns gut verstanden und waren auch ohne Worte einvernehmlich verbunden. Immer wenn wir uns in der Stadt trafen, plauderten wir über dies und das; aber seit einiger Zeit klagte er darüber, dass es ihm nicht so wohl sei. Noch eine Woche vor seinem Tod, am Neujahrsempfang, war ich der Meinung, dass es ihm wieder besser ginge. Leider wurden wir alle vom Gegenteil überrascht.
    Seit ca. 20 Jahren war Detlev bei Bündnis 90/Die Grünen in Dinslaken Mitglied. Also lange noch vor meiner Zeit. Er war im Stadtrat und hat so die Belange und Entscheidungen mitgestaltet. Leider hat er sich beruflich und privat etwas zurückgezogen und lebte sein unkonventionelles Leben.
    Dennoch war sein frei denkender Geist akzeptiert und er war überall ein gern gesehener Gast. Ich selbst habe ihn nach meinem Eintritt ins Parteileben als immer hilfsbereiten und zuvorkommenden Menschen kennen gelernt. Bei meiner ersten aktiven Kommunalwahl, die vor 6 Jahren anstand, war er ein eifriger Helfer und immer zur Stelle, wenn man ihn brauchte. Auch bei den Fraktionssitzungen war er fast immer dabei.
    Seine Gestalt war durch seine Größe und der leuchtend weißen Haare weithin sichtbar und gehörte irgendwie ins Stadtbild. Dieses Bild gehört jetzt leider der Vergangenheit an, aber Detlev wird gewiss einen besonderen Platz in unser aller Herzen einnehmen.

    Barbara Muhr

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