Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Walsumbahn

Bahnbetrieb muss CO2-neutral und durchgehen barrierefrei sein

Der erste Schritt zur Reaktivierung der Walsumbahn von Voerde nach Oberhausen ist getan. Mit einem Letter of Intent treffen der NRW-Verkehrsminister, die Oberbürgermeister von Duisburg und Oberhausen, der Landrat des Kreises Wesel und Vertreter des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr eine Grundsatzvereinbarung.

Die Grünen in Dinslaken und die grüne Kreistagsfraktion begrüßen diesen ersten Schritt zur Reaktivierung der Bahnstrecke. Lukas Aster, verkehrspolitischer Sprecher der Kreistagsfraktion sagt dazu: „Für die Senkung des Anteils des mobilisierten Individualverkehrs spielt eine leistungsfähige Bahn eine tragende und unverzichtbare Rolle. Machbarkeitsstudien sind der richtige Einstieg in ein Modernisierungskonzept. Die reaktivierte Bahnstrecke muss klima- und umweltfreundlich und sie muss durchgehend barrierefrei sein. Die grüne Fraktion hat dazu im Kreistag Wesel gefordert, dass die neue Walsumbahn durch Oberleitung, Batterie, Brennstoffzelle elektrifiziert oder mit einer anderen CO2-neutralen Technik betrieben wird und dass sie durchgängig an allen Bahnhöfen barrierefrei sein muss.“

Für die Grünen in Dinslaken ist dabei wichtig, dass es auch einen Halt in Dinslaken gibt. Niklas Graf ergänzt daher: „Selbstverständlich befürworten auch wir die Reaktivierung der Bahn. Ohne ein oder zwei Haltestelle in Dinslaken würden wir aber eine große Chance für eine gelingende Verkehrswende verpassen. Wir fordern daher alle beteiligten Akteure dazu auf, sich für eine möglichst attraktive und gute Anbindung an den restlichen ÖPNV einzusetzen.“

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