IG gegen die B8n gut aufgestellt

Neben der Umbenennung der Interessengemeinschaft gegen den Weiterbau der A59, e.V. in Interessengemeinschaft gegen den Bau der B8n hat sie sich auch personell gut aufgestellt. Aufbauend auf den alten Strukturen sind nun über 80 Mitglieder aus Voerde und Dinslaken innerhalb kurzer Zeit wieder aktiv für die Belange der interkommunalen Bewegung.

Bereits vor den Vorstandswahlen begann die strukturierte Planung von Aktivitäten, welche auf der Mitgliederversammlung im großen Saal der Voerder Gaststätte “ Zur Kutsche“ diskutiert wurden. Nun hat der neugewählte Vorstand den Handlungsauftrag aufgenommen und sich um Gerd Drüten, Sabine Lauderbach und Karl Heinz Schneider herum formiert. Die sechs Beisitzer*innen unterstützen den Vorstand, um ihre unverrückbaren Ziele zu erreichen.

Diese formulierten sie auf der ersten Vorstandssitzung zusammenfassend hinter der Prämisse Gemeindegrenzen überschreitend denken zu wollen. Man wolle Straßenausbau vor Straßenneubau und bestehende Trassen optimieren. Des Weiteren solle eine Lösung für die B8 gefunden werden, wobei man unter anderem auch an eine Tunnellösung als vorstellbar erachtet, und der vordringliche Bedarf solle aufgehoben werden. Mögliche Alternativstrecken sollen aufgezeigt werden und der Schutz der Landschaft und der Naturschutzgebiete ebenso im Fokus stehen wie weitere Flächenversiegelung zu vermeiden.

Die IG erklärt deutlich, nicht nur dagegen sein zu wollen. Hauptaktion sollen aber zunächst die Information der Bevölkerung zu den Auswirkungen des Bundesverkehrswegeplanes sowie die Involvierung und Sensibilisierung der hiesigen Bundes-, Landes- und Kreistagsabgeordneten sein.

Da der BVWP bereits im Dezember im Bundestag behandelt werden soll ist Eile geboten.

Aufnahmeformulare gibt es bei Gerd Drüten. Der monatliche und symbolische Mitgliedsbeitrag beträgt lediglich 1€.

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