Grüne unterstützen Wunsch nach modernen Flutlichtmasten des TV Jahn Hiesfeld

Die GRÜNE Ratsfraktion in Dinslaken unterstützt die Forderungen des TV Jahn Hiesfeld e.V. für eine neue Flutlichtanlage für die Hockeyabteilung.

Nachdem die Bewerbung der Stadt Dinslaken um Fördermittel im Januar diesen Jahres gescheitert war, wurde das Thema zur Überraschung des Vereines, welcher auch eine finanzielle Eigenbeteiligung zugesagt hatte, nicht auf der letzten Sportausschusssitzung behandelt. Nun sorgt sich der Verein vor dem Hintergrund, dass Hockey zunehmend auf dem Feld und weniger in der Halle gespielt wird, darum ab Herbst die Anlage in den späten Trainingszeiten nicht mehr nutzen zu können. Bislang stehen hier aufgrund der vorherigen Nutzung als Fußballplatz nur 75 Lux als Beleuchtung zur Verfügung. Für die Nutzung als Hockeyplatz braucht es allerdings wegen der Ballgröße mindestens 200 Lux. Die GRÜNEN wollen sicherstellen dass es zu einer Beschlussfassung im Rat am 29. Juni kommt und fordern eine Sondersitzung des Sportausschusses. Die vorhandene Halogen-Beleuchtung sollte durch eine ökologische LED-Anlage ersetzt und mögliche Förderprogramme hierfür genutzt werden.

Der Fraktionsvorsitzende und sportpolitische Sprecher, Niklas Graf, führt dazu aus: „In den Gesprächen mit Vertreter*innen und Mitgliedern der Hockeyabteilung ist deutlich geworden, dass es besonders wichtig ist, noch in dieser Sitzungsfolge eine Entscheidung im Rat im Juni zu ermöglichen, damit die Sportanlage dieses Jahr durchgängig genutzt werden kann. Der Verein hat bereits extrem viel Vorarbeit geleistet. Die Umrüstung der Flutlichtmasten wäre in wenigen Tagen umsetzbar und für die weitere Entwicklung absolut begrüßenswert.“

Janin Holtwick, Sprecherin der Grünen Jugend Dinslaken, ergänzt: „Es ist verwunderlich, dass die Maßnahme nicht auf der letzten Tagesordnung war und wir direkt vom Verein erfahren mussten, dass dies eigentlich so kommuniziert worden sei. Der geleistete Einsatz sollte nun allerdings auch vom Stadtrat honoriert und nicht durch eine Nicht-Befassung ad absurdum geführt werden.“ Die Zeit dränge nun diese Vorlage nachzuliefern und darzulegen, wie mit einem entsprechenden Ausschreibungsverfahren verfahren werden solle.

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