Grüne Kreistagsfraktion begrüßt Plan zur ökologischen Modernisierung

In dem auf dem 1. Digitalen Länderrat vorgestellten Leitantrag fordern die GRÜNEN soziale und ökologische Maßnahmen gegen die erwartete Wirtschaftskrise. Dabei sollen einerseits ökologische Kaufanreize und finanzielle Hilfen zur Modernisierung im Fokus stehen, aber auch staatliche Beteiligungen an ökologische und soziale Kriterien gebunden sein. Die Kreistagsfraktion der GRÜNEN im Kreis Wesel begrüßt diese vorgeschlagenen Maßnahmen.

„Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in diesen schweren Zeiten neben Corona noch eine zweite wichtige Aufgabe zu bewältigen haben. Der Unterschied: Gegen Corona werden wir irgendwann einen Impfstoff haben. Den Klimawandel allerdings werden wir nicht mit einem Impfstoff behandeln können“, sagt Hubert Kück, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Kreistag Wesel. „Nach zwei Hitzesommern stehen wir erneut vor einer Dürre, unter der unsere Landwirtschaft sowie die Umwelt nachhaltig leiden.“

Der Fraktionsvorsitzende spricht sich zudem gegen eine Subventionierung von Großkonzernen nach dem Gießkannenprinzip aus. Finanzielle Hilfe solle dabei eine Ausrichtung auf soziale und ökologische Faktoren haben.
Außerdem sollten in diesem Zuge umweltschädliche Subventionen abgebaut werden. Zuwendungen müssten auch für notwendige ökologische Modernisierungen von Industrieunternehmen genutzt werden.

„Alle zu treffenden staatlichen Maßnahmen dürfen den Kampf gegen die Klimakrise nicht außen vorlassen, sie müssen diese aktiv und vorausschauend mit einbeziehen“, betont Kück.

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