Grüne Jugend auch im Herbst aktiv

Mit dem Wahlkampfbus war die Grüne Jugend in Dinslaken und in über 30 Orten in ganz NRW und hat fürs #weltändern gestritten! Mit Erfolg: Die GRÜNEN sind mit 8,9 % in den neuen Bundestag eingezogen und haben damit das zweitbeste Ergebnis in ihrer Geschichte geholt.

Nun lädt die GJ NRW unter dem Motto “Change the System, not the Climate!” herzlich zu ihrer Herbst-Landesmitgliederversammlung im Haus Venusberg für den 3.-5. November in Bonn ein. Im Sommer fanden die Klimaproteste im Rheinland statt, nun startet die Weltklimakonferenz in Bonn. Deshalb soll sich neben den jährlichen Wahlen weitergebildet, für echten Klimaschutz protestiert und auf das Wahljahr 2017 zurückgeblickt werden. Damit dafür genug Zeit ist, beginnt die LMV bereits am Freitag. Wie jeden Herbst wird der Landesvorstand, die krass-Redaktion und die Rechnungsprüfer*innen gewählt. Außerdem werden wieder inhaltliche Anträge, die alle Mitglieder, Basisgruppen und Arbeitskreise im Vorhinein online einreichen können, diskutiert und auf der Mitgliederversammlung abgestimmt. Mehr Infos und Anmeldung

Auf Landesebene zeigt die schwarz-gelbe Landesregierung bereits, was sie vom rot-grünen Fortschritt der vergangenen Jahre hält: Statt progressiver Hochschulpolitik sollen Anwesenheitspflichten wieder eingeführt werden. Damit wird sie insbesondere der Lebenssituation von Studierenden nicht gerecht, die neben dem Studium arbeiten, Angehörige pflegen oder Kinder erziehen. Dagegen hat sich die GJ NRW mit einer Pressemitteilung klar positioniert, um für eine Flexibilisierung und Digitalisierung des Studiums einzustehen!

Opposition in NRW, Jamaica im Bund? Die GRÜNEN sind ganz schön in Bewegung. Um gemeinsam junggrüne Forderungen auszuarbeiten wird daher für Oktober zu einem Schreibtreffen in den Kreisverband Duisburg eingeladen. Zur Anmeldung für den am 18. Oktober 2017 ab 19:00 geht es hier.

Du willst dazu auf dem Laufenden bleiben? Abonniere die Kanäle der Grünen Jugend NRW bei Twitter, Facebook, Instagram oder Telegram!

Auch der Bundesverband der Grünen Jugend lädt für den 27.-29.10.2017 nach NRW zum jährlichen Bundeskongress in die Rudolf-Steiner-Schule in Dortmund ein. In ihrer Einladung schreibt die GJ: „2017 steht nicht nur im Zeichen der Bundestagswahl. Wir waren in vielen Landtagswahlkämpfen unterwegs, haben viele Nazis und AfDler*innen blockiert und sind wieder in die Grube gestiegen, um den Kohleausstieg praktisch voranzutreiben. Wir haben die größte Kampagne in der Geschichte der GRÜNEN JUGEND auf die Beine gestellt: denn für uns war immer klar, dass sich die Welt nicht von selbst ändert. Darum sind wir überall auf den Straßen aktiv und ändern die Welt, bevor es andere tun.

Wenn am Wahlabend die Ergebnisse verkündet werden, wird dieser Anspruch nicht beendet, im Gegenteil: Wir machen weiter, weil es nötig bleiben wird. Deshalb wird der 49. Bundeskongress ganz im Zeichen des Aufbruchs stehen. Wir werden darüber diskutieren, was jetzt zu tun ist und wie wir uns als GRÜNE JUGEND aufstellen. Das wollen wir gemeinsam in vielen spannenden Workshops, World Cafés und Treffen tun und uns alle selbstverständlich auch ordentlich für diesen fantastischen Kampagnen-Sommer feiern! Außerdem werden wir viele Ämter wählen: zum Beispiel die Koordinierenden der Fachforen und natürlich den neuen Bundesvorstand!“

Am Wochenende nach dem Bundeskongress, vom 3.-5. November, finden in Bonn die Proteste zur UN-Weltklimakonferenz statt! Die Klimakonferenz steht unter der Präsident*innenschaft Fijis und wird sich mit Transparenz, Beteiligung und mehr Anstrengungen im Kampf gegen die Klimakrise und ihre Folgen beschäftigen. Zugleich ist Deutschland Braunkohleweltmeister.

Wir haben schon in Paris gesehen: Für das, was innerhalb der Verhandlungen möglich ist, geschieht manchmal erstaunlich Ambitioniertes.  Gleichzeitig sind die Ergebnisse für das, was nötig ist, eine Katastrophe. Gerade stark betroffene Staaten des Globalen Südens bieten Klimakonferenzen ein Forum, in dem ihre Meinung gehört wird. Doch Klimakonferenzen werden die Welt nicht retten!

Dafür braucht es auf Regierungen und der lässt sich auf der Straße aufbauen! Deshalb haltet euch den 4. November frei, kommt zur Großdemonstration (http://www.klima-kohle-demo.de/) für einen schnellstmöglichen Kohleausstieg und eine gerechte Klimapolitik!

Neben der Demonstration wird auch Ende Gelände am gleichen Wochenende wieder in die Grube steigen! Das Aktionsbündnis hat den 3.-5. November als Aktionszeitraum angekündigt. Um auf dem Aufruf zu zitierten: „Da, wo Politik untätig bleibt, nehmen wir den Kohleausstieg selbst in die Hand.“

Verwandte Artikel