Grüne fordern stadtweites Pandemiekonzept für die Betreuung in Kitas und Schulen

Nach den zum Teil erheblichen Anstrengungen in Dinslaken in Folge der Coronakrise im Bereich der Betreuung in Kindergärten und Schulen, setzen sich die Grünen für eine bessere Vorbereitung für künftige Pandemien ein.

Dazu soll es, nach Meinung von Annette Berger, welche auf Listenplatz 5 für die Kommunalwahl kandidiert, für den Bereich Kita und Schulen ein Konzept geben, das auf der Basis von Kleingruppenführung ohne Schließungen auskommt: „Ein neues Virus mit Epidemiepotenzial wird zunächst unbekannte Eigenschaften haben, aber die jetzt gewonnenen Erkenntnisse über die Wirkungen und Nebenwirkungen sinnvoller Schritte können in einem Konzept als vorläufiger Pandemieplan der Stadt zusammengefasst werden. So können beim Ausbruch einer künftigen Epidemie oder Pandemie die erforderlichen Schritte sofort in der gebotenen Differenzierung eingeleitet, und so Pauschalmaßnahmen wie z.B. die Schließung von Einrichtungen oder Spielplätzen vermieden werden.“

Spitzenkandidatin Beate Stock-Schröer ergänzt: „Wir treten dafür ein, die Vorgänge in unserer Stadt vom ersten Beginn an sorgfältig zu analysieren und zu gegebener Zeit im Rat der Stadt zu diskutieren. Nur differenzierte Abwehrmaßnahmen und zuletzt auch deren schrittweise Reduzierung werden den Menschen und der aktuellen Gefahrenlage gerecht. Einen richtigen Umgang mit der aktuellen Lage, und die Vorbereitung gegen vergleichbare Bedrohungen in der Zukunft, können wir nicht hoch genug werten. Daher schlagen wir dem Stadtrat vor, die Verwaltung damit zu beauftragen, die bisherigen Lösungsansätze zusammenzutragen, die Erkenntnisse zu nutzen, Handlungsvorgaben für verschiedene zukünftige Szenarien zu erarbeiten und den möglicherweise zusätzlich erforderlichen Platz- und Personalbedarf dafür zu ermitteln.“

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