Grüne Dinslaken setzen sich für Planungssicherheit ein

Die Dinslakener Grünen reagieren auf den jüngsten Vorschlag der Wählergemeinschaft UBV zur weitgehenden Einstellung der städtischen Investitionstätigkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

„Selbstverständlich ist es richtig, dass die aktuelle Situation eine nie dagewesene Belastung für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, für die Wirtschaft vor Ort und auch für den kommunalen Haushalt darstellt. Die Konsequenz daraus darf aber nicht sein, dass die Stadt Dinslaken den überwiegenden Teil ihrer Investitionstätigkeiten einstellt. Ein Investitions-Stopp würde zu weiteren Unsicherheiten führen und wäre jetzt genau das falsche Zeichen für die Menschen in Dinslaken“, so Grünen-Sprecherin Laura Bieder.

Jonas Wischermann, finanzpolitischer Sprecher der Partei, welcher auf Listenplatz 4 für die kommende Kommunalwahl gewählt wurde, ergänzt: „Angesichts der aktuellen Krise ist es volkswirtschaftlich nicht sinnvoll, nun auch noch öffentliche Investitionen zurück zu fahren. Die Ausgaben der Stadt für kommunale Bauvorhaben kommen in weiten Teilen regionalen Unternehmen zu Gute. Sie tragen zum Erhalt von Arbeitsplätzen und zu einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort bei.“

Dem pflichtet auch der grüne Spitzenkandidat und politische Geschäftsführer Niklas Graf bei: „Es gilt die Situation vor Ort nicht zu verschärfen und die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit unserer Stadt zu sichern. Natürlich erhöht sich aber durch die aktuelle Situation der Druck, weitere Einsparpotenziale im Haushalt zu identifizieren. Hier können wir uns daher vorstellen erneut die unabhängige Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) miteinzubeziehen. Auf Kreistagsebene haben wir hier zuletzt gute Erfahrungen machen können.“

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