Grüne befürworten Hitzeaktionsplan

„Alter Wein in neuen Schläuchen schmeckt sicherlich nicht schlechter und sollte daher endlich getrunken werden“, freut sich der grüne Parteivorstand über den Vorschlag der SPD- Ratsfraktion zu einem Hitzeaktionsplan und befürwortet ebenso ein Konzept für ein Wassermanagement der Stadt Dinslaken.

Bereits seit einigen Jahren sorgen sich die Grünen in Dinslaken um die zunehmende Aufheizung der Innenstadt und beklagen beispielsweise den zunehmenden Verlust von Windschneisen, welche für kühle Luft, deren Umwälzung und weniger Feinstaub- und Stickstoffbelastung sorgen. Unter dem Schlagwort Mikroklima wurde sich so auch 2014 bei den Planungen und der Baugenehmigung des ehemaligen Hackfortareals für eine generelle Prüfung von negativen Auswirkungen auf die Frischluftzufuhr bei diesem und zukünftigen Bauvorhaben eingesetzt. Das nun die SPD dieses Thema aufgreift sei ein wichtiger Schritt hin in Richtung einer ökologischeren Stadtentwicklung bei welcher auch die vertikale Begrünung von städtischen und privaten Gebäuden sowie eine ausreichend große Menge an Freiflächen und Bäumen in den Stadtteilzentren miteinbezogen werden sollte.

Der Sprecher der Grünen in Dinslaken, Patrick Voss, äußerte sich ebenso zu der SPD-Idee durch städtebauliche Vergnügungsangebote positive klimatische Effekte erzielen zu wollen: „Brunnen in der Trinkwasservariante können wir uns sicherlich an zentralen Punkten in der Stadt vorstellen, aber Wasserspiele, wie auch Befeuchtungsanlagen auf Sprühnebelbasis haben nur einen minimalen Effekt auf das Mikroklima. Diese Kosten sollten wir uns eher sparen oder in die durchgängige Renaturierung der bestehenden Gewässerläufe, wie dem Rotbach, einsetzen.“

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