Grüne befürworten autofreie Bahnstraße

Die Grünen in Dinslaken begrüßen die Initiative der Stadt, die in der Bahnstraße ansässigen Geschäftsleute zu befragen, wie sie zu einer Sperrung oder Reduzierung des Durchgangsverkehrs stehen.

In ihrem Wahlprogramm hat die Partei der Verkehrswende und insbesondere dem Thema fahrrad- und fußgängerinnenfreundliche Mobilität viel Platz eingeräumt und konkrete Vorschläge zur Gestaltung eines Teils der Bahnstraße gemacht. Kerstin Engel, auf Platz 7 der Reserveliste, präzisiert: “Für den Bereich zwischen den beiden Zebrastreifen am Neutorplatz gegenüber der Gaststätte Maaß möchten wir dauerhaft eine sogenannte ‚shared space‘-Zone einrichten. Dort sollen KFZ ausschließlich mit Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen und Fußgängerinnen sowie der Radverkehr Vorrang haben.” Auch eine Installation von versenkbaren Pfosten, die eine Befahrung nur durch den ÖPNV, Taxen und Rettungsfahrzeuge vorsieht, und die Bahnstraße damit zu einer attraktiven Zone machen würde, die unmittelbar an den Neutorplatz und die Neustraße anschließt, können sich die Grünen gut vorstellen so Engel weiter: “Eine attraktive Innenstadt, die auch mehr Platz für Außengastronomie vorsieht, ist für die Belebung des urbanen Raums wichtig. So wird sowohl der Einzelhandel in der Neustraße und Bahnstraße als auch der Besuch der Neutorgalerie für die Menschen nochmal interessanter.”

Für Spitzenkandidat Niklas Graf steht dabei im Vordergrund, dass immer wieder nach neuen Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung und der Abkehr vom Verbrennungsmotor gesucht werde müsse: “Überall wo wir können, sollten wir versuchen es attraktiv zu machen auf das Auto zu verzichten. Zu einer echten Verkehrswende gehört für uns Grüne der Erhalt der 903 genauso dazu, wie die Walsumbahn, möglichst viele Fahrradstraßen oder ‚shared spaces‘ und ein attraktives Parkhaus am Bahnhof. Das kann dann auch mehr als gerne dreistöckig sein, wie die UBV es vorgeschlagen hat.”

Das ganze grüne Wahlprogramm gibt es direkt hier.

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