Große Freude und ein Wunsch nach tollem Tag im Hambacher Wald

Mit 50.000 Menschen waren wir heute zusammen im Hambacher Forst und haben ein wunderschönes und friedliches Freudenfest gefeiert.

Schon zu Beginn wurde deutlich wie viele Menschen wir waren. Es musste in zwei Reihen gelaufen werden, um gemeinsam zum Versammlungsplatz zu kommen. Bei wunderschönem Wetter und umgegeben von unglaublich vielen lieben Menschen ließ sich die Musik richtig genießen. Abwechselnd mit politischen Stellungnahmen von den organisierenden NGOs wurde es so zu einer der größten Kundgebungen für den Naturschutz die es jemals in Deutschland gegeben hat. Wenn die Polizei sagt es waren nur knapp 20.000, dann nur, weil sie sonst hätte mehr Personal stellen müssen. Aber wer dabei war weiß: Auch ein Viertel der anwesenden Polizei hätte gereicht.

Die OVG Urteile aus Münster und Aachen machen Hoffnung und sind ein klares Zeichen. Nun liegt es an der Kohlekommission die richtigen Entscheidungen für eine nachhaltige Zukunft ohne Kohle zu treffen. Gemeinsam für den Hambacher Wald und Ende Gelände!

Danke an alle Mitfahrer*innen von Grüne Kreis WeselGrüne Jugend Kreis Wesel, Grüne Duisburg und dem BUND NRW e.V. aus Duisburg. Mit 4 Bussen waren wir unterwegs und sind nun alle mit freudestrahlenden Gesichtern auf dem Heimweg.

Als Teil der ökologischen Bewegung haben wir uns über die Pressemitteilung der BUND Kreisgruppe Wesel gefreut und schließen uns ihr in Teilen an, wenn sie alle Stromverbraucher bitten, „Eigeninitiative zu ergreifen und ihren persönlichen Strombedarf aus rein regenerativen Energien zu decken“. Michael Zerkübel, aktiv in der BUND-Ortsgruppe Moers, sowie in der BUND-Kreisgruppe Wesel setzt sich für diese Ziele, wie wir Grüne in Dinslaken ein, und sagt:  „Wenn RWE es darauf anlegt, möchten wir mit der Macht der Verbraucher antworten. Wenn jeder die Energiewende konsequent in die eigenen Hände nimmt und RWE den Rücken kehrt, wird man auch dort erkennen, dass man ohne zahlende Kundschaft keine Profite mehr machen kann.“ Der BUND Kreis Wesel hält für wechselwillige Bürger entsprechende Informationen auf seiner Homepage www.bund-wesel.de bereit. An dieser Stelle sei darauf hinweisen, dass RWE auch an Stadtwerken, z.B. in Kamp-Lintfort (49%) und Moers (20%) beteiligt ist und der Kreis Wesel RWE-Aktien besitzt. Wie bereits 2016 setzen wir Grüne in Dinslaken uns für ein Divestment ein und untersützten dabei das Klimabündnis Niederrhein.

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