Fraktion beantragt psychosoziale Hilfestellungen in Zeiten von Corona

Die Grüne Ratsfraktion hat die schnelle und unbürokratische Aktivierung und Koordinierung von aktiven und passiven psychosozialen Hilfestellungen für Bürger*innen unserer Stadt beantragt.

Zur Begründung wird im Antrag vom 25.03. ausgeführt: Kindergärten, Schulen, Vereine und alle nicht versorgungsrelevanten Geschäfte mussten ihren Betrieb einstellen. Das ist ohne Zweifel ein erforderlicher Schritt, um die Ausbreitung des Corona Virus zu verlangsamen und uns Menschen besser zu schützen. Allerdings sehen sich viele Menschen mit der Bewältigung der Krise allein gelassen. Bund und Länder geben finanzielle Hilfen, die hoffentlich rechtzeitig den Menschen ankommen werden. Die psychosoziale Belastung bleibt.

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sieht es als dringliche Aufgabe von Politik und Stadtverwaltung die psychosozialen Belastungen frühzeitig und effektiv abzufedern, um so einem Anstieg von häuslicher Gewalt, Verwahrlosung von Schutzbefohlenen (Kinder, behinderte Erwachsene, Pflegebedürftige) durch Überlastung der Betreuenden im privaten Umfeld entgegen zu wirken. Auch Wohnsitzlose sind dabei mit zu bedenken.
Dazu sind insbesondere die in Dinslaken ansässigen Caritativen Verbände, das Frauenhaus gemeinsam mit dem Jugendamt gefragt, passive (Notfalltelefon, etc.) und aktive (Kontaktlose) Angebote für die Bürger*innen der Stadt Dinslaken anzubieten und in kürzester Zeit allen bekannt zu geben (Wochenzeitung, Internetseite bzw. Social-Media-Kanälen der Stadtverwaltung, etc.).

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