Finanzierung der Linie 903 muss sichergestellt werden

DVG, Kreis- und Stadtverwaltung sollen gemeinsam Finanzierungsfrage klären. Dinslakens Grüne nehmen mit Verwunderung zur Kenntnis, dass bei der Klärung der Weiterfinanzierung der Straßenbahn nach Duisburg keine Fortschritte erzielt wurden. Grünen-Sprecher Voss erklärt:

„Wir sind in der Debatte an der gleichen Stelle wie vor einem Jahr. Da fragt man sich: Was ist in diesem Zeitraum passiert oder eben nicht passiert? Wir fordern alle Beteiligten auf, sich schnellstmöglich um eine Lösung des Finanzierungsproblems zu kümmern, sodass das einzig solide Dinslakener ÖPNV-Angebot auch in Zukunft genutzt werden kann.“

Den Grünen sei klar, dass eine alleinige Finanzierung der 903 durch die Stadt nicht hinnehmbar sei. Die Kreisverwaltung müsse Dinslaken einen finanziellen Ausgleich schaffen und „darf nicht die Kosten alleine auf die Stadt abwälzen. Andernfalls wird das Solidarmodell des Kreises durch die Kreisumlage in Frage gestellt.“, ergänzt Voss. Dennoch dürfe der Streit der Verwaltungen nicht auf den Rücken der Fahrgäste ausgetragen werden. Die Grünen verwiesen auf den Erfolg der Linie. Die 903 zeige, dass man mit einem attraktiven Angebot auch in Dinslaken einen gut ausgelasteten ÖPNV anbieten kann. Patrick Voss dazu: „Es reicht aber nicht, wenn eine Linie im 15 Minutentakt verkehrt. Wir brauchen attraktive Takte im gesamten Stadtgebiet, um den Ansprüchen einer dicht besiedelten Stadt am Rande des Ruhrgebiets gerecht zu werden.“

Verwandte Artikel