Kreis endlich glyphosatfrei machen!

In der nächsten Sitzung des Kreis-Umweltausschusses wird eine von uns lange geforderte Vorlage beraten: Der Einsatz von Glyphosat und Neonicotinoiden soll auf kreiseigenen Flächen gestoppt werden. Dazu erklärt Hubert Kück, Vorsitzender der grünen Kreistagsfraktion:

„Das Insektensterben hat in Deutschland und Europa in den letzten Jahren dramatische Ausmaße erreicht. 75 Prozent der Biomasse sind laut diverser Studien in den letzten 25 Jahren verschwunden und unter den Folgen leiden die Landwirt*innen, aber auch die Verbraucher*innen. Der Umweltausschuss soll jetzt beschließen, die giftigsten Pestizide auf kreiseigenen Flächen nicht mehr einzusetzen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag dafür, die mehr als 33.000 Insektenarten auch in Zukunft zu erhalten.
Die gute Arbeit der Kreisverwaltung ermöglicht es uns mit diesem Antrag, einen wichtigen Schritt hin zu einem glyphosatfreien Kreis Wesel zu machen. Damit dieses Ackergift aber endgültig aus dem gesamten Kreis verschwindet, ist vor allem die Bundesregierung gefragt. Wir fordern aber auch die kreisangehörigen Kommunen auf, dem Beispiel des Kreises zu folgen. Wenn auch die Kommunen auf ihren eigenen und verpachteten Flächen auf Glyphosat und Neonicotinoide verzichten, dann haben wir für den Kreis viel erreicht. Das Insektensterben stoppen wir vor der eigenen Haustür!“

Gemeinsame Stellungnahme zum Bahnhofsvorplatz-Entscheid am 10.06.

SPD Dinslaken, CDU Dinslaken, BNP und Grüne Dinslaken haben eine parteiübergreifende Meinungsäußerung veröffentlicht. Dabei wird der UBV ein verwirrungsstiftender Wahlkampf vorgeworfen. In der Stellungnahme heißt es: „Junge Vertreter der Parteien und der Ratsfraktionen haben sich in den letzten Tagen zusammengetan, um ein Zeichen gegen die Art und Weise des Wahlkampfs der UBV rund um den Bürgerentscheid am 10. Juni zu setzen.“

Kristina Grafen, Ratsmitglied der SPD, betont: „Im Wahlkampf geht es darum, die unterschiedlichen Positionen den Wählerinnen und Wählern darzulegen, Missstände zu benennen und für die besten Ideen und die besten Konzepte zu werben. Was wir im Moment erleben, ist eine Verwirrungskampagne der UBV. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger wissen gar nicht, was das Ja oder Nein beim Bürgerentscheid genau bewirkt. Diese Verwirrung haben wir der UBV zu verdanken, die statt Fakten falsche Behauptungen und Vermutungen in den Raum stellt. Das ist nicht die Art und Weise, wie Politik bei den Menschen um die Stimmen werben sollte.“

Fabian Schneider, Ratsmitglied der CDU, kritisiert, dass die UBV in finanzieller Hinsicht der Öffentlichkeit einen falschen Eindruck vermittelt: „Die UBV bezeichnet die Umgestaltung gerne als Leuchtturmprojekt. Auf ihrer Homepage wird den Wählerinnen und Wählern durch eine Gegenüberstellung von Investitionsvolumen und Haushaltsdefizit suggeriert, dass ein Verzicht auf Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes und des damit verbundenen Investitionsvolumens von 14 Mio. das Defizit des städtischen Haushalts in Höhe von 11 Mio. Euro vollends verschwinden lassen würde. Dies ist aber nicht der Fall, denn die Investitionen werden über Jahrzehnte abgeschrieben. Die UBV will der Öffentlichkeit vermitteln, dass sie die Spar-Fraktion im Rat ist, aber als es beispielsweise darum ging, die überflüssigen Bauten in der Fliehburg zu stoppen, um dort Leerstand und Steuerverschwendung in Millionenhöhe zu vermeiden, knickte man plötzlich bei der Abstimmung zu diesem Thema ein und verweigerte die Zustimmung.“

Patrick Voss, Sprecher der Dinslakener Grünen, nimmt den Wahlkampfstil der UBV genauer in den Blick: „Die UBV hat die Karte und den Slogan der Grünen imitiert und damit für Verwirrung bei den Wählerinnen und Wählern gesorgt. Unsere Ideen zu kopieren und auf eine Karte im fast identischen Grünton zu setzen, um für das Gegenteil zu werben, ist alles andere als einfallsreich; um nicht zu sagen „ziemlich daneben“. Ist das der Politikstil, den die UBV sich für Dinslaken vorstellt? Ein Blick auf die Wahlplakate lohnt sich. Zielt die Frage des Bürgerentscheids noch darauf ab, ob die aktuelle Verkehrsführung und die Parkplatzsituation beibehalten werden soll, heißt es auf den Werbeplakaten der UBV man wolle die Weichen für die Zukunft stellen. Die Plakate vermitteln den Eindruck, dass man einen großzügigen, zeitgemäßen Umbau des Bahnhofsvorplatzes unterstützt. Tatsächlich klammert sich die UBV aber verzweifelt an der Vergangenheit fest. Von Weichen stellen kann keine Rede sein. Die UBV stiftet durch ihr Verhalten viel Verwirrung und scheint sogar zu hoffen, die Bürgerinnen und Bürger würden aus Versehen mit Ja stimmen. Dieser Stil entwertet den Bürgerentscheid und ist nicht zielführend.“

Malte Kemmerling, Ratsmitglied der BNP, fragt sich nach den Motiven der UBV: „Wie unabhängig ist die Unabhängige Bürgervertretung Dinslaken (UBV) eigentlich bei diesem Thema? Was sind ihre Motive in dieser Angelegenheit? Bedenkt man, dass die UBV ihre Geschäftsstelle am Bahnhof hat und die Parkplätze direkt vor dem Ladenlokal nach den Plänen der Stadtverwaltung wegfallen sollen, kann man wohl ein Motiv für die Beibehaltung der Parkplatzsituation erkennen. Ich frage mich darüber hinaus, was der genaue Plan der UBV für den Bahnhofsvorplatz ist? Welches Konzept wird verfolgt? Welche Defizite sollen beseitigt werden? Was kostet der Plan der UBV? Ein bisschen Farbe und alles wird gut? Zu all dem wird geschwiegen, Verwirrung gestiftet, sodass die Bürgerinnen und Bürger im wahrsten Sinne des Wortes nur noch Bahnhof verstehen. Dieser Politikstil der Planlosigkeit und Verwirrung gehört nicht in die Dinslakener Politiklandschaft.“

WDR 5 Stadtgespräch in Rees, Do., 21.06.

Bauboom braucht Kies: Wie viele Baggerseen kommen noch?

Moderation: Thomas Koch/Ludger Kazmierczak

Jedes Jahr liefert allein der Niederrhein etwa 50 Millionen Tonnen Kies und Sand. Der Bedarf ist groß, denn die Baubranche in Deutschland boomt. Doch wo gebaggert wird, entstehen riesige Löcher. Nach über hundert Jahren Auskiesung sehe die Landschaft hier bereits aus wie ein Schweizer Käse, klagen viele Bürger und wehren sich gegen die Genehmigung weiterer Flächen für die Kiesförderung. Sie haben Angst vor einem Anstieg des Grundwassers, vor zunehmender Hochwassergefahr und vor negativen Auswirkungen auf die Qualität des Trinkwassers. Landwirte fürchten um für die Ernährung wichtige Ackerflächen, Naturschützer beklagen den Verlust der Artenvielfalt. Die Kiesindustrie hält dagegen: Sie sichere Arbeitsplätze, der Tourismus profitiere von ihren Baggerseen, und sie werte genutzte Flächen ökologisch wieder auf.

Sind der wachsende Bedarf an Kies und Sand und der Erhalt der Kulturlandschaft überhaupt in Einklang zu bringen? Ist eine Alternative zu Kies und Sand in Sicht? Darüber wollen wir reden beim WDR5-Stadtgespräch am 21.6.2018 – live aus dem Bürgerhaus Rees zwischen 20.05 – 21.00 Uhr.

Gäste:

  • Manfred Dümmer, Hydrogeologe, Bürgerintiative „Zukunft Esserden“
  • Hans Hugo Papen, CDU-Fraktionsvorsitzender Regionalrat Düsseldorf
  • Christian Strunk, Hülskens Holding, Initiativkreis „Zukunft Niederrhein“
  • Josef Tumbrinck, Bund Naturschutz NRW

 Ort: Bürgerhaus Rees, Markt 1, 46459 Rees

Redaktion: Ludger Kazmierczak

EU-Haushalt und Kohäsionspolitik

Förderung der Region NRW ist der richtige Schritt
 
Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben am Mittwoch, 30. Mai über eine Entschließung zum mehrjährigen Finanzrahmen und zu Eigenmitteln abgestimmt. Die Europäische Kommission hatte am Tag zuvor ihre Vorschläge für den Europäischen Kohäsionsfonds und den Europäischen Regionalfonds im mehrjährigen Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027 vorgestellt.
 
Terry Reintke, Gelsenkirchener Abgeordnete und regionalpolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion, kommentiert: „Die Europäische Kommission will weiterhin alle Regionen fördern. Das begrüße ich ausdrücklich, denn hierdurch ist auch die Förderung von Nordrhein-Westfalen sichergestellt. Der soziale Zusammenhalt in der Europäischen Union ist auch eine Frage der finanziellen Unterstützung lokaler Projekte und sinnvoller, nachhaltiger Investitionen.
 
Wichtig für die Projektpartner vor Ort ist auch: Weniger Bürokratie bei Beantragung und Berichtswesen von Projekten macht die Förderung attraktiver und wird eine Erleichterung für die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen sein. Wir haben uns dafür ausgesprochen, dass diese Vereinfachungen nicht auf Kosten des Partnerschaftsprinzips passieren. Es ist großartig, dass die Kommission dem gefolgt ist und dass lokale Behörden, Wirtschafts- und Sozialpartner sowie Zivilgesellschaft auch zukünftig ihr Recht auf Mitsprache bei der Umsetzung von Regionalförderungen wahrnehmen können.
 
Wir Grüne/EFA wollen die europäischen Gelder in Zukunftsinvestitionen wie den sozialen Zusammenhalt anlegen und das soziale und wirtschaftliche Gefälle in den EU-Ländern und zwischen den Mitgliedstaaten verringern. Dabei darf die Europäische Union nicht nur am Tropf ihrer Mitgliedsländer hängen. Neue Einnahmequellen wie Steuern auf Plastik und den Emissionshandel sowie eine gemeinsame Körperschaftssteuerbemessungsgrundlage sind der richtige Ansatz, um in die Zukunft zu investieren.“

Viele gute Ideen an Grünen Infoständen

Ideen der Bürger werden dem Planungsdezernenten übergeben Seit mehreren Wochen sammeln die Grünen an ihren Ständen in der Innenstadt die Ideen der Bürgerinnen und Bürger zum Bahnhofsvorplatz. Nun ziehen sie eine Zwischenbilanz.

„Uns haben viele, gute Vorschläge für die Zukunft des Platzes erreicht. Das bestätigt uns darin, dass durch einen breiten Dialog ein toller, neuer Platz geschaffen werden kann.“, kommentiert Grünen Sprecher Patrick Voss die Einreichungen. Einer Bürgerin kam die Idee auf dem neuen Platz einen Bereich für Urban Gardening, einem Trend, der sich aktuell in den meisten Großstädten durchsetzen konnte, vorzusehen. Ein Dinslakener Radfahrer formulierte das Ziel, die beiden vom RVR geplanten Radschnellwege durch Dinslaken in den Plänen des Bahnhofsvorplatzes zu berücksichtigen.

Die Grünen haben am 29.05. im Rahmen der Diskussionsveranstaltung im Rathaus alle bisher gesammelten Ideen dem Planungsdezernenten bei der Dialogveranstaltung der Stadt zum Bahnhofsvorplatz übergeben. „Nun ist es wichtig, dass die Ideen bei der Planung berücksichtigt werden und nicht nur in einer Akte verstauben.“, betont Voss. Um den Dialogprozess auch nach dem Bürgerentscheid fortzusetzen und keine guten Ideen zu verhindern, werben die Grünen für ein Nein am 10.06. Auch an den nächsten beiden Samstagen können bei den Grünen Ideenständen in der Innenstadt Vorschläge für die Neugestaltung des Platzes eingereicht werden.

Es geht um die Glaubwürdigkeit des Ministerpräsidenten

Die Fraktionen von GRÜNEN und SPD haben am 29.05. in ihren Sitzungen den Beschluss gefasst, einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Hackeraffäre und der Auflösung der Stabsstelle Umweltkriminalität im NRW-Umweltministerium einzurichten. Dazu erklären die Fraktionsvorsitzenden Monika Düker (GRÜNE) und Thomas Kutschaty (SPD):
 
Monika Düker: „Ministerpräsident Laschet hat mehrere Möglichkeiten zur Aufklärung rund um den angeblichen Hacker-Angriff ungenutzt gelassen. Nach wie vor besteht daher der Eindruck, dass bei der Öffentlichkeitsarbeit der Staatskanzlei die Imagepflege der seit Monaten politisch unter Druck stehenden Ministerin a.D. Schulze Föcking wichtiger war als die korrekte Information der Öffentlichkeit. Unbeantwortet bleiben bis heute zudem viele Fragen zur Auflösung der Stabsstelle Umweltkriminalität. Nach wie vor ist unklar, wann und warum die Stabsstelle aufgelöst wurde und vor allem, ob dies die Bekämpfung der Umweltkriminalität strukturell geschwächt hat. Für die Einschätzung der Regierung, dass die Aufgaben „unverändert“ wahrgenommen werden und sogar „erweitert“ wurden, fehlen bislang jegliche Belege. Hier soll der Untersuchungsausschuss für Aufklärung und Transparenz sorgen.“
 
Thomas Kutschaty: „Hier steht der Verdacht im Raum, dass Ministerpräsident Armin Laschet der Öffentlichkeit und dem Parlament die Unwahrheit gesagt hat. Aus einer bloßen Strafanzeige eines Hackerangriffs wurde eine Staatsaffäre inszeniert. Die Menschen in diesem Land haben ein Anrecht auf die Wahrheit. Wir werden das aufklären – mit allen Konsequenzen“.

„Grüne Fahrradfreund*innen“ wieder beim Stadtradeln dabei, ab 02.06.

Auch dieses Jahr findet in Dinslaken wieder das Stadtradeln statt. Vom 02.06. – 22.06. können Teilnehmende wieder ihre gefahrenen Radkilometer sammeln. Neben einer Teamwertung innerhalb Dinslakens, steht Dinslaken auch im Wettbewerb mit anderen Kommunen des Ruhrgebiets. Die Grünen nehmen auch dieses Jahr wieder mit ihrem offenen Team „Grüne Fahrradfreund*innen“ am Stadtradeln teil. Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine bessere Radverkehrsinfrastruktur einsetzen möchten, sind eingeladen ebenfalls Teil der Fahrradfreund*innen zu werden. Eine Anmeldung ist über www.stadtradeln.de/dinslaken möglich. Ziel wird es sein die guten Ergebnisse aus den letzten Jahren zu bestätigen und wieder einen erheblichen Beitrag zur CO2-Vermeidung unserer Stadt beitragen zu können. Das gemeinsame Anradeln wird am 02.06.2018 um 10:15 Uhr im Burginnenhof des Rathauses zusammen mit dem ADFC Dinslaken Voerde e.V. und dem Bürgermeister stattfinden.

„Es ist gut, dass Dinslaken auch dieses Jahr wieder am Stadtradeln teilnimmt und das in der Stadt weit verbreitete Radfahren in den Fokus rückt. Dinslakens Fahrradinfrastruktur ist im Vergleich zu anderen Ruhrgebietskommunen gut, aber an einigen Stellen ist noch Verbesserungspotential. Die Aktion Stadtradeln soll auch darauf aufmerksam machen.“, betont Grünen Sprecher Patrick Voss.

Verlängerung des Vertrages der Biologischen Station Wesel

Zur Verlängerung des Vertrages der Biologischen Station Wesel mit der Firma Holemans erklärt Ulrike Trick, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag Wesel: „Wir freuen uns, dass die gute Arbeit der Biologischen Station auch weiter abgesichert ist. Seit mehr als 30 Jahren leistet die Station einen Beitrag zum Naturschutz und zur Artenvielfalt und ist aus der Umweltpolitik im Kreis nicht mehr wegzudenken. Der besondere Wert der Station liegt auch in ihrer Unabhängigkeit. Doch diese sehen wir in Gefahr, wenn wir weiter zulassen, dass Naturschutz auch in finanzieller Abhängigkeit von Industrieunternehmen gerät. Denn insbesondere die Kiesindustrie ist auch für einen massiven Flächenverlust verantwortlich. Dadurch werden Landwirte dazu gezwungen, immer intensivere Landwirtschaft auf immer kleineren Flächen zu betreiben. Dazu geht noch ein wichtiger, natürlicher Grundwasserfilter verloren und die Hochwassergefahr steigt. Insofern wundern wir uns über die Aussagen des früheren SPD Dezernenten der Kreisverwaltung und jetziges Vorstandsmitglied der Biologischen Station. Zwar glauben wir gerne, dass die Kiesindustrie auch dazu beiträgt Arten am Niederrhein zu erhalten. Dass bei der Zerstörung von hektarweise Kulturlandschaft aber auch Lebensraum für viele andere Arten vernichtet wird, darf nicht unter den Tisch fallen gelassen werden. Um das Weiterbestehen der Biologischen Station nicht zu gefährden sind Land, RVR und Kreis gefordert, die Biologische Station in Zukunft so auszustatten, dass eine echte Unabhängigkeit weiter gewährleistet ist.“

Volles Haus im Ulcus mit Terry

Die Grünen luden am 08.05. zum Kneipenquiz ins Ulcus 3.0. Die teilnehmenden Teams quizzten sich durch über 50 Fragen rund um Europa. Das Gewinnerteam, welches erst durch eine Stichrunde und einem Schätzduell gewonnen wurde, durfte sich über Pralinen aus Brüssel freuen, die Terry Reintke nach Dinslaken brachte.

„Durch dieses Quiz möchte ich das oft fern empfundene Europa spielerisch näherbringen. Es freut mich, dass auch heute wieder so viele Menschen gekommen sind.“, erläutert die Europaabgeordnete den Hintergrund des Kneipenquizes. Das Fachwerkhaus sei eine hervorragende Kulisse für den Themenabend gewesen. Für Reintke, die sich selbst als Pottkind und Kreuzworträtselliebhaberin bezeichnet, war dies weder ihr erster, noch ihr letzter Besuch in Dinslaken. „Ich komme gerne wieder!“, sagte sie zum Abschluss der Veranstaltung und kündigte einen Besuch für das Europawahljahr 2019 an.

Nottenkämper: Weiter viel im Unklaren!

Die neuesten Presseberichte aus dem Prozess im Umweltskandal Nottenkämper machen deutlich: Es war und ist gut, dass die GRÜNE Fraktion im Kreistag Wesel hier weiter nachbohrt. Denn offensichtlich ist die Sachlage nicht so einfach, wie bislang von der Kreisverwaltung dargestellt. Der angeklagte Prokurist belastet nun die Geschäftsführung der Firma Nottenkämper. Auch an früheren Prozesstagen ist deutlich geworden, dass die Überprüfung durch Bezirksregierung und Kreisverwaltung unter Umständen doch lückenhaft war.

Dazu erklärt Ulrike Trick, stellvertretende Vorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion:
„Besonders ärgerlich ist, dass das Gericht der einzige Ort ist, an dem überhaupt so etwas wie Aufklärungsarbeit geleistet wird. Die Kreisverwaltung mauert und blockt weiterhin. Gerade jetzt, wo die These, dass ein einzelner Krimineller für den Schaden verantwortlich ist, ins wanken gerät, ist das umso unverständlicher. Wir fordern eine konsequente Aufklärung des gesamten Vorfalls. Dies muss gründlich untersucht und diskutiert werden, im Gericht, aber auf jeden Fall auch in den gewählten, politischen Gremien! Dafür muss der Landrat endlich die Unterlagen freigeben, ganz konkret die Gutachten und Analyseergebnisse. Als gewählte Vertreter*innen ist es unsere Aufgabe die Verwaltung zu kontrollieren, nicht aber bei ihr um Informationen zu betteln. Auch die Öffentlichkeit hat endlich ein Recht darauf zu erfahren, wie die Verwaltung in den Vorgang involviert ist. Das Wegducken muss jetzt ein Ende haben, Herr Dr. Müller!“

Skandal um CDU-Umweltministerin weitet sich aus

Warum hat Ministerin Schulze Föcking die Stabsstelle Umweltkriminalität abgeschafft? Die aktuelle Berichterstattung des WDR wirft dazu neue Fragen auf. Steht das Aus in Zusammenhang mit den Ermittlungen zu den Vorgängen auf dem Hof Schulze Föcking? Hat sie das Parlament wissentlich getäuscht? Sie schaffte die – bundesweit einzigartige – Stabsstelle Umweltkriminalität ab. Die Ministerin sagte unter anderem wortwörtlich: „Die weit überwiegende Tätigkeit der Stabsstelle bezog sich auf – ich habe mir das noch einmal herausgeholt – die Artenschutzkriminalität.“ Nach Recherchen des WDR stimmt dies so nicht. So seien nur rund zehn Prozent der Akten mit Unterlagen zu diesem Thema gefüllt, andere Themen waren etwa die Umweltskandale bei Envio und Shell. Daher hat die grüne Landtagsfraktion um eine der ersten Amtshandlungen von Christina Schulze Föcking als Ministerin besser nachvollziehen zu können eine Aktuelle Stunde für April beantragt.

Am Mittwochnachmittag vom 18.04. sagte die Ministerin laut WDR, dass sie aus einem Bericht des LANUV zitiert habe. In einem Tweet des WDR hieß es, sie habe eingeräumt, dass sie den Landtag falsch informiert habe. Das sei aber nicht absichtlich geschehen. Sie selbst sei nicht mit den richtigen Informationen versorgt worden. Am Donnerstag erklärte ein Sprecher des Ministeriums laut Funke Mediengruppe „die Ministerin habe vor Journalisten nur die nachträgliche Prüfung ihrer Einlassungen im Landtag angekündigt“. Besonders delikat wird die Schließung der Stabsstelle aber, weil eine der letzten Akten, die dort angelegt wurde, laut dem WDR den Titel trägt: „Schweinehaltung Betrieb Schulze Föcking – Stern TV am 12.07.2017“. 

Die geforderte Aufklärung für die Plenarsitzung am 26.04. blieb die Ministerin allerdings schuldig, da sie weder alle Fakten auf den Tisch legte noch Widersprüche ausräumen konnte. Am 9. Mai kommt der Umweltausschuss des Landtags nun zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Mit einer Berichtsanfrage bittet die grüne Landtagsfraktion zu diesem Termin um die Beantwortung der offen gebliebenen Fragen zur Abschaffung der Stabsstelle Umweltkriminalität. Dazu erklärt Norwich Rüße, Sprecher für Landwirtschaft, Natur- und Tierschutz:

„Trotz wiederholter Nachfragen hat Ministerin Schulze Föcking den Landtag auch in der vergangenen Woche nicht ausreichend über die Umstände der Abschaffung der Stabsstelle Umweltkriminalität informiert. Insbesondere die Fragen, wer die Abschaffung innerhalb des Ministeriums in Auftrag gegeben hat und in welchem Zusammenhang diese mit den Ermittlungen gegen den eigenen Familienbetrieb steht, sind nach wie vor unbeantwortet. Darüber hinaus hat sich die Ministerin erneut in Widersprüche verstrickt, die es aufzuklären gilt.

Selbstverständlich kann die Ministerin als Leiterin ihrer Behörde interne Umorganisationen veranlassen. Doch es ist äußerst fragwürdig, warum und wie dies im Fall der Stabsstelle Umweltkriminalität geschehen ist und in welcher Art und Weise die Ministerin das Parlament und die Öffentlichkeit darüber informiert. Daher beantragen wir, die Debatte am 9. Mai im Umweltausschuss fortzuführen – einmal mehr in der Hoffnung, dort die ausstehenden Antworten zu erhalten.“

Aktuelle_Stunde CSF April 2018 (Größe: 6.4 K, Dateityp: pdf)

Kreis-JHV dieses Jahr in Wesel, 11.05.

Die Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Wesel findet dieses Jahr am Freitag, 11.05.2018, ab 18:30 Uhr im Kolpinghaus Wesel, Am Nordglacis 43, 46483 Wesel, statt.

Der Kreisvorstand, welchem aus Dinslaken aktuell mit Patrick Voss, Niklas Graf und Petra Schmidt-Niersmann gleich drei Mitglieder angehören, schlägt folgende Tagesordnung vor:

1. Formalien
2. Berichte
  a) Bericht des Vorstandes
  b) Bericht von der LDK und dem LPR
  c) Bericht der Kreistagsfraktion 
  d) Berichte aus den Ortsverbänden
  e) Berichte der Grünen Jugend
3. Bericht der Rechnungsprüfer*innen
4. Entlastung des Vorstands für das Jahr 2017
5. Wahlen von Delegierten zur Landesdelegiertenkonferenz
6. Vorbesprechungen
  a) LDK am 15./16. Juni in Troisdorf
7. Verschiedenes

Mit Terry durch Europa quizzen, 08.05.

Es ist soweit – im Ulcus wird wieder gequizzt!

Oder besser gesagt, es wird „getwizzt“. Denn dieses Mal findet das Quiz nicht unter Leitung des Ulcus’ statt, sondern wird von der Europaabgeordneten Terry Reintke geleitet. Terry hat ihre Wurzeln im Ruhrgebiet, sitzt für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Europaparlament und kämpft dort für ein fortschrittliches und gerechtes Europa.

Am 08.05. (19:00 Uhr) kommt sie nach Dinslaken um mit uns ein – wie sollte es anders sein – Quiz rund um Europa zu spielen. Europa ist schließlich präsenter denn je! Es wird also Zeit, Wissen zu testen und beim Twiz das ein oder andere aufzufrischen! Aber keine Sorge, den Vertrag von Lissabon müsst Ihr nicht auswendig können 😉

Das Gewinner-Team wird natürlich nicht mit leeren Händen nach Hause gehen und auch alle anderen haben im Anschluss die Chance, Terry kennenzulernen, ihr Fragen zu stellen oder mit ihr zu diskutieren.

Die Teams: 

·         2-6 Personen groß

·         Keine Startgebühr

·         Anmeldung bei Facebook (Messenger) oder per Mail

Zuschauer*innen sind natürlich herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Euch! Anmeldung zum Twiz per Mail oder über Facebook

Maikundgebung 2018, 01.05.

Wie jedes Jahr zum 1. Mai lädt der DGB-Ortsverband Dinslaken-Voerde-Hünxe zum Demonstrationszug vom Bahnhof Dinslaken zur Kundgebung im Burgtheater Dinslaken ein. Los geht es am Dienstag, 01.05., traditionell um 10.30 Uhr. Beginn der Reden ist um 11.00 Uhr.

Die Begrüßung wird von Alexander Lazarevic, DGB, gehalten und von einem Grußwort von Bürgermeister Dr. Michael Heidinger begleitet. Die MAI-REDE 2018 hält Antonia Kühn, stellvertretende Regionalleiterin IG BAU im Rheinland. Sie ist damit Nachfolgerin von Jürgen Trittin, welcher letztes Jahr die Hauptrede übernahm und anschließend mit uns längere Zeit über die aktuelle politische Lage diskutierte.

Jahreshauptversammlung 2018, 17.04.

Liebe Freund*innen und Interessierte,

hiermit laden wir Euch zur Jahreshauptversammlung am Dienstag, den 17.04. um 19:00 Uhr in unserer Ortsgeschäftsstelle ein. Neben Vorstandswahlen stehen u.a. auch Wahlen der Kreisdelegierten und der Rechnungsprüfer*innen an. Der Vorstand schlägt folgende Tagesordnung vor:

TOP 1: Regularien
TOP 2: Rechenschaftsbericht des Vorstands
– Bericht des Vorstands
– Bericht des Schatzmeisters zur Finanzlage
– Bericht der Rechnungsprüfung
TOP 3: Entlastung des Vorstands
TOP 4: Vorstandswahlen
TOP 5: Wahl von Rechnungsprüfer*innen
TOP 6: Wahl der KDV-Delegierten
TOP 7: Finanzen
– Beschluss des Haushalts
TOP 8: Aktueller Stand Bahnhofsvorplatz
TOP 9: Bericht der Fraktion
TOP 10: Verschiedenes

Wir freuen uns auf Euch!
Viele Grüße
Martin, Laura, Niklas, Jonas und Patrick

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