Kommunalpolitische Workshop-Tage, 12.-14.09.

Auch dieses Jahr veranstaltet die Jugendpflege der Stadt Dinslaken gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung die “Kommunalpolitischen Workshoptage”. Der dreitägige Workshop soll SchülerInnen einen Eindruck über die Kommunalpolitik bringen. 

Im vielfältigen Programm wird es z.B. ein Speed-Debating mit Mitgliedern aus Verwaltung und Kommunalpolitik geben. Durch das Bilden von eigenen ‘Fraktionen’, erarbeiten eigener Anträge und Simulationen ganzer Ratssitzungen unter der Leitung des Bürgermeisters von Dinslaken, Dr. Michael Heidinger, wird den Schülern spielerisch die Kommunalpolitik näher gebracht.

Wann? 12. bis 14. September 2018

Für Verpflegung ist gesorgt. Die TeilnehmerInnen erhalten ein Zertifikat. Die Anmeldung kann digital, per Fax oder Post zu Händen des städtischen Jugendpflegers, Simon Bleckmann, erfolgen. 

Ansprechpartner für Rückfragen:

Simon Bleckmann
Jugendpfleger und Betreuer des Kinder- und Jugendparlamentes Dinslaken
Stadthaus, Zimmer 504
Wilhelm-Lantermann-Str.65
46535 Dinslaken
02064 66 456
Simon.bleckmann@dinslaken.de

Grüne organisieren Fahrt nach Chemnitz, 03.09.

Die Grünen in Dinslaken machen sich gemeinsam mit engagierten Bürger*innen auf den langen Weg nach Chemnitz, um in Sachsen ein Zeichen gegen die überwiegend rechtsorientierten Kundgebungen und Ausschreitungen der letzten Tage zu setzen. Ein Ziel der Reise soll das kostenfreie Konzert am Karl-Marx-Monument sein für die sich Bands wie die Toten Hosen, Casper, Marteria, Kraftklub, K.I.Z. und Feine Sahne Fischfilet angekündigt haben.

Alle Menschen die Zeit finden am frühen Montag loszufahren sind herzlich eingeladen sich unter info [at] gruene – dinslaken.de zu melden, um sich der offenen Gruppe anzuschließen. Die Rückfahrt, welche je nach Gruppengröße per Bus, Bahn oder Individualverkehr, flexibel geplant wird, ist für den späten Montagabend vorgesehen. Für die Fahrtkosten wird um einen Eigenbeitrag gebeten, wobei der Ortsverband von Bündnis‘90/Die Grünen sich an der Gesamtsumme beteiligen wird. Bei der Organisation der Fahrt wird sich unter anderem an dem Hashtag #wirsindmehr und mittlerweile mehreren Gruppen und Diskussionen in den sozialen Medien wie Facebook und Twitter orientiert.

Öffentliche MV mit Dr. Palotz, 06.09.

Am 06.09. werden die Grünen ab 19:00 Uhr in ihren Räumlichkeiten (Duisburger Straße 50, 46535 Dinslaken) gemeinsam mit Dr. Thomas Palotz über die anstehenden und aktuellen städtebaulichen Projekte der Stadt im Rahmen einer öffentlichen Mitgliederversammlung diskutieren. Gesprächsstoff sollen u.a. der neue Bahnhofsvorplatz, der von den Grünen unterstütze Hitzeaktionsplan sowie die Zukunft des Trabrennbahnareals bieten.

„Die städtebaulichen Projekte, die wir heute umsetzen, werden Dinslaken für mehrere Jahrzehnte prägen. Umso wichtiger ist es, dass wir nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung betreiben, von der wir in der Stadt auch in 30 Jahren noch profitieren.“, stellt Grünen Sprecher Patrick Voss in den Vordergrund. Für die Grünen sei dabei besonders wichtig, dass keine weiteren Flächen versiegelt werden, Frischluftschneisen nicht zugebaut werden, die Verkehrsinfrastruktur fahrradfreundlicher wird und mehr sozialer Wohnungsbau gefördert wird, damit in Dinslaken alle ein Zuhause finden könnten.

Die Grünen laden alle interessierten Bürger*innen zu ihrer traditionell öffentlichen Mitgliederversammlung ein, um gemeinsam mit ihnen und Dr. Palotz über die Zukunft Dinslakens zu diskutieren.

Fraktion beantragt Konzept zur Vermeidung von umwelt- und gesundheitsschädigendem Müll im Stadtgebiet

die Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN beantragt, der Rat der Stadt Dinslaken möge ein Konzept zur Vermeidung von Gesundheits- und Umweltschädigenden Zigarettenfiltern im Stadtgebiet beschließen.
Begründung:
Bislang wird das achtlose Entsorgen von „Zigarettenkippen“ im öffentlichen Raum als Ordnungswidrigkeit mit einem geringen Bußgeld von 10 € bis 35 € geahndet. Jedoch zeigen wissenschaftliche Erkenntnisse das hohe Gefahrenpotenzial, der auf diese Weise in die Umwelt eingebrachten Giftstoffe.
Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO machen Zigarettenstummel immer noch etwa 30 bis 40 Prozent des Abfalls aus, der bei Aufräumaktionen in Städten gesammelt wird. Wobei ein Zigarettenstummel bis zu 7000 verschiedene Chemikalien enthält, von denen mindestens 50 krebserregend sind. (Quelle „Welt, Artikel von Christiane Oelrich, 31.05.2017.)
Nicht allein, dass ein Zigarettenfilter aus Cellulose Acetat nicht biologisch abbaubar ist und erst nach Jahrzehnten zerfällt, er speichert auch bis zu 50 Prozent des im Zigarettenrauch enthaltenen Teers. Im Resttabak eines Zigarettenstummels finden sich neben Nikotin und Teer auch Giftstoffe wie beispielsweise Arsen, Aceton und Blausäure. Allein aus einer einzigen Zigarettenkippe können mit dem Niederschlag zwei Milligramm Nikotin in Böden und Gewässer gespült werden.
Die Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN sieht hier einen akuten Handlungsbedarf, dieser Gefahr für Mensch und Umwelt – und nicht zuletzt zum Wohle insbesondere der jüngsten Bürger*innen dieser Stadt – effektiv entgegen zu treten.

Fraktion beantragt Baumpatenschaften und Hochzeitsbäume

die Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN beantragt, die im Folgenden aufgeführten Punkte als Maßnahmen für den Klimaschutz vom Rat der Stadt Dinslaken beschließen zu lassen.
– die Stadtverwaltung Dinslaken möge für Hochzeits- oder Jubiläumspaare das Angebot machen, sogenannte „Hochzeitsbäume“ zu pflanzen. Im Rahmen eines festlichen Aktes können sich Paare zu den Orten in der Stadt begeben, an denen Neupflanzungen notwendig sind und dort gemeinsam „ihren“ Baum einpflanzen.
– Alternativ hierzu kann das Angebot um Baumpatenschafen ergänzt werden. Interessierte Bürger*innen suchen sich einen Baum einer städtischen, öffentlichen Grünanlage, beispielsweise an einer Straße oder einem Platz, aus und erhalten eine „Paten-Urkunde” sowie fachkundige Informationen von Mitarbeiter*innen des DIN-Service dazu. Während die fachliche Baumpflege, (z. B. beschneiden der Äste) weiterhin Aufgabe des Umweltbetriebes bleibt, nehmen Baumpat*innen verschiedene, andere Aufgaben wahr, wie beispielsweise:
• Melden von eventuellen Veränderungen oder Schäden am Baum.
• Wässern des Baumes in Trockenperioden.
• Säubern des direkten Baum-Umfeldes, die so genannte Baumscheibe, von Müll, Unrat, Laub, etc.
• Eventuell bepflanzen der Baumscheibe mit niedrig wachsenden Bodendecker und/oder Blühpflanzen.
Begründung:
Ein Baum kann bis zu 1,7 Kilogramm Sauerstoff in einer Stunde produzieren. Dabei feuchtet er die Luft an und filtert sie von Schadstoffen. Im Zuge der zu erwartenden Klimaerwärmung ist also eine Investition in die städtische Aufforstung eine Investition in eine gesunde Zukunft.
Die Bürger*innen der Stadt dabei einzubeziehen, kann zu einem höheren Verantwortungsbewusstsein und letztlich auch zu intensiverer Identifizierung mit unserer Heimatstadt führen.
Darüber hinaus ist dieses Angebot sicher für viele Paare eine Bereicherung für ihren Hochzeits- oder Jubiläumstag.

Sechs Mitglieder der Kohlekommission protestieren gegen RWE-Rodung

Anlässlich der angekündigten Rodung im Hambacher Wald durch den Energiekonzern RWE sind heute Mitglieder der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ – kurz Kohlekommission – vor Ort, um sich zu informieren. Sie übernehmen mit der Hängung von fünf Holztafeln symbolische Baumpatenschaften im ökologisch besonders wertvollen Kerngebiet des Waldes. Auf den Tafeln steht „Hambacher Wald: Dieser Baum darf nicht für Kohle sterben“ und der Name des Baumpaten. Damit protestieren sie für dessen Erhalt und gegen die bewusste Provokation durch den Energieriesen RWE, Rodungen für den Kohleabbau durchführen zu wollen, noch während die Kommission tagt. Durch den jahrzehntelangen Kampf um den Erhalt des uralten Waldes ist er zu einem starken Symbol für die Pariser Klimaziele und die Klimabewegung geworden.

Kai Niebert, Präsident des Umweltdachverbandes Deutscher Naturschutzring (DNR): „RWE hat die Lunte für eine unnötige Eskalation entzündet. Während Politik und Kohlekommission versuchen, einen sozial- und umweltverträglichen Kohleausstieg zu vollziehen, will RWE sowohl das Klima wie auch gesellschaftliche Konflikte anheizen. Eigentum verpflichtet – das gilt auch für RWE.“ 

Martin Kaiser, Geschäftsführer Greenpeace: „Der Hitzesommer 2018 hat endgültig die Perspektive umgedreht: Der Hambacher Wald blockiert nicht die Bagger, sondern die Bagger blockieren den Klimaschutz.“

Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Wenn die Chance besteht, einen höchst wertvollen Wald zu retten, sollte diese dringend genutzt werden. Wenn RWE unnötig Fakten schaffen würde, obwohl der Klimaschutz auch den Tagebauen neue Grenzen setzt, wäre das besonders fatal. Denn das Ziel der Kommission, der gesellschaftliche Konsens über einen sozial gerechten und klimaverträglichen Kohleausstieg, wird dadurch akut gefährdet.“

Antje Grothus, Initiative „Buirer für Buir“ und Vertreterin der Tagebaubetroffenen im Rheinischen Revier: „RWE eskaliert die Konflikte  und schafft Fakten: Zwangsumsiedlungen, Zwangsenteignungen und die Vernichtung des Hambacher Waldes. Das muss zum Schutze der Menschen und des sozialen Friedens endlich aufhören. Wer sich jetzt nicht darum bemüht die unmittelbar bevorstehenden Räumungen und Rodungen  abzuwenden, ist verantwortlich für die zu erwartenden massiven Auseinandersetzungen.“

Reiner Priggen, Vorstandsvorsitzender Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V.: „Es ist bedauerlich, dass RWE immer nur den Konflikt mit den Umweltverbänden sucht und die Chance die in der Energiewende liegt bis heute nicht erkannt hat.“

Auch Hannelore Wodtke, als Vertreterin der Tagebaubetroffenen im Lausitzer Revier in die Kohlekommission berufen, solidarisiert sich mit der Baumpflanzung/Aktion: „Wir Lausitzer Tagebaubetroffenen blicken mit Sorge ins Rheinland. Das Verhalten eines Tagebaubetreibers torpediert im ganzen Land die konstruktive Diskussion um den Kohleausstieg.“

Gemeinsam fordern die genannten Mitglieder der Kohlekommission den Konzern RWE auf, auf die geplante Rodung im Hambacher Wald zu verzichten und den Ergebnissen der Kommission im Sinne des Klimaschutzes nicht vorzugreifen. Ziel ist es, den Wald dauerhaft zu erhalten. Die Bundesregierung müsse ihr ganzes Gewicht in die Waagschale werfen, um RWE zur Umkehr zu bewegen. Insbesondere wird die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen aufgefordert, die anhaltenden Angriffe auf die Arbeit der Kommission zu unterlassen und ihre Einflussmöglichkeiten für die Abwendung der Rodungen endlich zu nutzen, um so eine Eskalation zu verhindern. Die Mitglieder kritisieren zugleich scharf den verstärkten Druck für Umsiedlungen am Tagebau Garzweiler und forderten auch hier eine Aussetzung.

Die Mitglieder der Kohlekommission stehen für friedlichen und gewaltfreien Protest. Gewaltanwendung im Hambacher Wald verurteilen sie scharf.

Nächste KMV in Wesel, 14.09.

Die Grünen im Kreis Wesel laden zur nächsten Kreismitgliederversammlung nach Wesel ein. Stattfinden soll die Veranstaltung am Donnerstag 14.09.2018. Beginn ist um 19:00 Uhr im „Kolpinghaus Wesel“, Am Nordglacis 43, 46483 Wesel.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Vorstellung des neuen Kreisgeschäftsführers und das Schwerpunktthema „Flächenabbau am Niederrhein“. Danach sollen die Delegierten für die Bundesdelegiertenkonferenz gewählt und mehrere Berichte vorgestellt werden. Dazu gehören die Entwicklungen zum Histenbruch, ein Treffen der Bürgerinitiativen Kies, sowie die Berichte der Grünen Jugend, des Kreisvorstands, der Kreistagsfraktion und der Ortsverbände.

Stadt soll Teilnahme an Rhine Clean Up organisieren, 15.09.

Wie die Rheinische Post bereits am 16. Juli 2018 und 10. August 2018 berichtete, organisieren sich am 15. September von 10 bis 13 Uhr Freiwillige um gemeinsam den Rhein von der Quelle bis zur Mündung und das damit 1233 Kilometer lange Ufer zu säubern. Bei der überregionalen Entmüllung entlang des Rheins nehmen beispielsweise bereits Emmerich, Wesel, Duisburg, Düsseldorf oder Köln als Anrainerstädte des Rheins teil, um gemeinsam aufzuräumen und aufzusammeln. Aus den Niederlanden machen unter anderem Arnheim, Rotterdam oder Utrecht mit und es werden täglich mehr.

Der Rhine-Clean-Up-Tag ist vergleichbar mit „Dinslaken räumt auf“. Immer wieder gelingt es der Stadt viele Mitbürger*innen für die mehrtägige „Piccobello“-Aktion zu begeistern und auch die Mitmach-Aktion zur Säuberung des Rotbachs stieß auf große Resonanz. Daher schlägt der grüne Ortsverband vor, dass auch Dinslaken Teil dieser gemeinsamen Aktion werden sollte und die Stadtverwaltung das Zepter dafür in die Hand nimmt. Dazu äußerte sich der Sprecher der Grünen in Dinslaken, Patrick Voss: „Gerade bei uns in Dinslaken an der Emschermündung und entlang des Ufers bis zum Kraftwerk in Möllen wird das Naturerlebnis durch eine große Menge an angespültem und achtlos weggeworfenem Müll beeinträchtigt. Wenn die Stadtverwaltung ihr Know-How und die Geräte aus den bereits etablierten Veranstaltungen nutzt, können wir an einem kurzen Vormittag einen großen Beitrag für eine lebenswertere Umwelt leisten und Teil einer zukunftsorientierten Gemeinschaft entlang des Rheins werden.“

Auskunft per Mail gibt es unter info@rhinecleanup.org. Die Anmeldung dazu, welche auch NGOs oder Privatpersonen übernehmen könnten, findet man unter https://www.rhinecleanup.org/copy-of-events-1.

Kraftwerk in Voerde, 17.09.

Die SPD in Voerde hat einen öffentlichen Bürgerinformationsabend zur Zukunft des Kraftwerksstandorts Voerde geplant und lädt für Montag, 17. September, um 18 Uhr auf die Schießanlage des Bürgerschützenvereins (BSV) Möllen an der Friedrichstraße ein.

Bürgermeister Dirk Haarmann, der Erste und Technische Beigeordnete Wilfried Limke und  Thomas Becker, Geschäftsführer der Steag-Kraftwerks-Grundstücksgesellschaft, werden in das Thema einführen und über die Entwicklung des Geländes des ehemaligen Kohlekraftwerks in Möllen unter dem Titel „Kraftwerk geschlossen – was nun?“ berichten. Dabei sollen Entwicklungsperspektiven für die nächsten Jahre aufgezeigt und „vielerlei sachliche Informationen“ weitergegeben werden. Seit knapp eineinhalb Jahren ist der Kraftwerksstandort, im Besitz von Steag und RWE, an der Frankfurter Straße in Möllen bereits stillgelegt. Das Industriegelände ist.

Grüne befürworten Hitzeaktionsplan

„Alter Wein in neuen Schläuchen schmeckt sicherlich nicht schlechter und sollte daher endlich getrunken werden“, freut sich der grüne Parteivorstand über den Vorschlag der SPD- Ratsfraktion zu einem Hitzeaktionsplan und befürwortet ebenso ein Konzept für ein Wassermanagement der Stadt Dinslaken.

Bereits seit einigen Jahren sorgen sich die Grünen in Dinslaken um die zunehmende Aufheizung der Innenstadt und beklagen beispielsweise den zunehmenden Verlust von Windschneisen, welche für kühle Luft, deren Umwälzung und weniger Feinstaub- und Stickstoffbelastung sorgen. Unter dem Schlagwort Mikroklima wurde sich so auch 2014 bei den Planungen und der Baugenehmigung des ehemaligen Hackfortareals für eine generelle Prüfung von negativen Auswirkungen auf die Frischluftzufuhr bei diesem und zukünftigen Bauvorhaben eingesetzt. Das nun die SPD dieses Thema aufgreift sei ein wichtiger Schritt hin in Richtung einer ökologischeren Stadtentwicklung bei welcher auch die vertikale Begrünung von städtischen und privaten Gebäuden sowie eine ausreichend große Menge an Freiflächen und Bäumen in den Stadtteilzentren miteinbezogen werden sollte.

Der Sprecher der Grünen in Dinslaken, Patrick Voss, äußerte sich ebenso zu der SPD-Idee durch städtebauliche Vergnügungsangebote positive klimatische Effekte erzielen zu wollen: „Brunnen in der Trinkwasservariante können wir uns sicherlich an zentralen Punkten in der Stadt vorstellen, aber Wasserspiele, wie auch Befeuchtungsanlagen auf Sprühnebelbasis haben nur einen minimalen Effekt auf das Mikroklima. Diese Kosten sollten wir uns eher sparen oder in die durchgängige Renaturierung der bestehenden Gewässerläufe, wie dem Rotbach, einsetzen.“

Grüne Jugend lädt nach Wesel ein, 24.08.

Die Grünen Jugend im Kreis Wesel lädt am Freitag, 24.08. ab 18:30 Uhr  zur Jahreshauptversammlung in der Kreisgeschäftsstelle der Grünen (Poppelbaumstraße 24) ein. Dort wird u.a. ein neuer Vorstand gewählt und neue Aktionen geplant. Fahrtkosten können wie üblich für Mitglieder erstattet werden.

Der Vorstand plant für die Tagesordnung u.a. mit dem Bericht des Vorstandes, dem Finanzbericht, der Entlastung des Vorstands, der Wahl des*r GJKW-Delegierten für den Kreisvorstand und weiteren Wahlen wie der Sprecher*innen, des*r Schatzmeister*in, Beisitzer*innen, aber auch der Wahl von Regionalbeauftragten.

Grüne pro Rhine Cleanup, 15.09.

„Dinslaken räumt auf“ gibt es bereits seit mehreren Jahren in Dinslaken und wir freuen uns, dass es immer wieder gelingt so viele Mitbürger*innen für die mehrtägige „Piccobello“-Aktion zu begeistern. Vor einigen Tagen wurde in der Rheinischen Post für eine vergleichbare Veranstaltung zur Entmüllung entlang des Rheins geworben. Emmerich, Wesel, Duisburg, Düsseldorf oder Köln sind beispielsweise schon am 15. September 2018 dabei wenn es bei den Anrainerstädten des Rheins heißt gemeinsam aufzuräumen und aufzusammeln. Aus den Niederlanden machen beispielsweise Arnheim, Rotterdam oder Utrecht mit. Wir finden auch Dinslaken sollte Teil dieser gemeinsamen Aktion werden und die Stadtverwaltung das Zepter dafür in die Hand nehmen. Die Anmeldung dazu, welche auch NGOs oder Privatpersonen übernehmen könnten findet man unter https://www.rhinecleanup.org/copy-of-home-1

Die generellen Informationen gibt es unter: www.rhinecleanup.org

Auskunft gibt es per Mail an info@rhinecleanup.org.

Scholz gegen Steuertransparenz

An diesem Donnerstag war Bundesfinanzminister Olaf Scholz erstmals im Europäischen Parlament. Die Diskussion im Ausschuss für Wirtschaft und Währung haben wir Grüne genutzt, um ihn öffentlich zu seiner Position zur öffentlichen Steuertransparenz von Großunternehmen wie Apple, Amazon, IKEA & Co. zu befragen.

Seine Antwort war ein Armutszeugnis! Die SPD tritt in ihrem Bundestagswahlprogramm klar für verpflichtende, länderbezogene Steuertransparenz von Konzernen ein, wie auch die Sozialdemokraten im Europaparlament. Doch nun hat Scholz dem Vorschlag auf unsere Frage hin eine Absage erteilt. Er tat dies nicht wegen eines Kompromisses in der Koalition, sondern ganz persönlich in seiner Rolle als Bundesfinanzminister.

Unten findet Ihr das Video der enttäuschenden Aussagen von Olaf Scholz. Bitte schaut es Euch selbst an und verbreiten Sie es!

Doch das letzte Wort in der Sache ist noch nicht gesprochen. Denn wichtige Mitgliedsländer wie Frankreich, Großbritannien und Italien unterstützen den Vorschlag der EU-Kommission für eine öffentliche Steuertransparenz. Wir bleiben dran und machen Druck, damit die CDU, CSU und SPD in Berlin mit ihrer Blockade der Steuertransparenz in Europa nicht durchkommt!

Dazu brauchen wir weiter Eure und Ihre Unterstützung! 85.000 Bürgerinnen und Bürger haben schon meine Petition für Steuertransparenz unterzeichnet. Hier könnt Ihr/können Sie es auch tun:

www.change.org/p/bundesregierung-will-den-kampf-gegen-steuervermeidung-in-brüssel-blockieren

Das Video der Diskussion: www.facebook.com/sven.giegold/videos/2095641880698586/

Seenotrettung-Kundgebung erfolgreich

Wir freuen uns über die große Beteiligung bei der Kundgebung am zurückliegenden Samstag für die Seenotrettung und ein deutliches Zeichen für Menschlichkeit und Mitgefühl. Parallel zu unzähligen anderen Veranstaltung haben auch wir in Dinslaken unsere Positionen deutlich gemacht. Die knapp 100 Menschen die zusammen von der Neutorgalerie durch die Neustraße zum Altmarkt gelaufen sind und sich dann vor dem Rathaus für einige Redebeiträge versammelt haben, haben gezeigt, dass die Zivilgesellschaft in unserer Stadt lebt und wir stolz darauf sein können wie sich die Menschen in Dinslaken beteiligen.

Die selbstgemachten Plakate, Banner, Fähnchen, Flaggen und Papierschiffe mit Sprüchen wie „Menschen retten ist kein Verbrechen, sie sterben lassen schon“, „Stoppt das Sterben im Mittelmeer“oder „Seebrücke statt Seehofer“ und viele weitere Slogans haben unsere partei- und gesellschaftsübergreifenden Positionen deutlich kenntlich gemacht und auch der Sensenmann, welcher den Demonstrationszug mitanführte, haben viele Bürger*innen zum Anhalten, Staunen und bestimmt auch zum Nachdenken gebracht.

Danke an die privaten Organisator*innen, den Kirchen in Dinslaken, dem Flüchtlingsrat Dinslaken und Vertreter*innen von Attac Deutschland, DIE LINKE. Dinslaken, der Seebrücke – Schafft sichere Häfen und Sea-Watch für die gute Zusammenarbeit! Auch die Anreise von einer Aktivistin von Seawatch aus Bielefeld, welche direkt von den Geschehnissen vor Ort berichten konnte, hat uns besonders gefreut.

 

Wibke Brems zu Besuch im Bergpark

Nach dem Besuch der grünen Bundestagsabgeordneten Britta Haßelmann hat nun auch Wibke Brems, Sprecherin für Energie, Klimaschutz, Bergbausicherheit und Anti-Atom-Politik der grünen Landtagsfraktion, den Bergpark in Lohberg besucht. Unter Begleitung von Vertretern der RAG und dem politischen Geschäftsführer der Grünen in Dinslaken, Niklas Graf, ließ sie sich das Areal zeigen und von den verschiedenen Bauvorhaben und den Entwicklungsschritten bei der Umstrukturierung des Areals hin zu einem klimaneutralen Vorzeigestandort berichten. Ein anderer Schwerpunkt wurde auf das zivilgesellschaftliche Engagement und die diversen Vereine wie Parkwerk und Kraftwerk oder das KQL gelegt und auch von den selbstorganisierten Abendveranstaltungen der Jugendlichen in der Zentralwerkstatt berichtet.

Wibke Brems war nach der ausgedehnten Führung sichtlich angetan: „Das Kreativ.Quartier Lohberg zeigt eindrücklich, wie mit viel Engagement aus der Zivilgesellschaft, von der Kommune und auch von der RAG aus einem alten Bergbaustandort ein zukunftsfähiges Quartier wird. Was mir als Energie- und Klimaschutzpolitikerin natürlich besonders gut gefällt, ist das Energiekonzept in Lohberg und der Einsatz für die Erneuerbaren, aber auch das Engagement der Vereine im Theater und der Gastronomie sowie das insgesamt durchdachte Konzept am alten Zechenstandort haben mich beeindruckt. Beispielhaft! Die gelungene Entwicklung am Standort zeigt aber auch, wie viel Atem und Zeit für eine solche Entwicklung nötig sind.“