BDK in Halle an der Saale war produktiv.

 

Die Bundesdelegiertenkonferenz 2015 ist letztes Wochenende mit vielen neuen Beschlüssen und Zielen für die aktuelle und kommende Zeit beendet worden. Wir haben für euch die aktuelle Berichterstattung aus dem Fernsehen zusammengetragen und möchten diese doch eher distanzierte Begleitung des ARD zur Verfügung stellen.

Für alle weitergehend Interessierten gibt es die Zusammenstellung aller Entscheidungen unter: https://www.gruene.de/ueber-uns/beschluesse-der-bundesdelegiertenkonferenz.html

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Landesparteirat tagt in Essen.

 

Der LPR, der kleine Landesparteitag, welcher neben der Landesdelegiertenkonferenz die Leitlinien für die Politik von Bündnis’90/Die Grünen in unserem Bundesland vorgibt, tagt dieses Wochenende in Essen im Saalbau, Huyssenallee 53. Der Sonntag, 29. November 2015, steht damit zwischen 10:30 bis voraussichtlich 15:00 Uhr voll und ganz im Zeichen grüner Politik für unser NRW.

  1. Begrüßung, Formalia
  2. Aktuelle politische Lage
  3. So schaffen wir das in NRW – Flüchtlings- und Einwanderungspolitik: FI-01 – So schaffen wir das in NRW
  4. GRÜN bleibt dran – für konsequenten Klimaschutz: K-01 – Gemeinsam für einen starken Klimaschutz, K-02 – Nachhaltigkeit – LAG Europa, Frieden & Internationales
  5. Ökofonds: Nachwahl Ökofonds-Vergabeausschuss
  6. Anträge: A-1 – Open-Source, A-2 – Funkregulierung
  7. Verschiedenes

Wir sind gespannt was unsere Delegierten aus dem Kreis Wesel uns vom LPR berichten werden und was unter #lpr15nrw getwittert werden wird. Wie immer hier kurz der direkte Link zur Landesgrünen-HP: https://gruene-nrw.de/termin/lpr-2015/

Letzte Mitgliederversammlung in 2015!

 

Liebe Freundinnen und Freunde,
hiermit laden wir euch zur öffentlichen Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 02. Dezember 2015, um 19:00 Uhr in die „kostbar“ (Duisburger Str. 26) ein.

 

Unter anderem wollen wir über unsere Klimaaktion am 05.12.15 und dem dazugehörigen Stand in der Fußgängerzone sprechen, als auch über eine Begehung mit Jutta Velte, MdL, im Blumenviertel, zu welcher Dinslakens Sozialplaner Holger Mrosek am 15.12.15, ebenfalls zugegen sein wird.

Als besonders brisant erachten wir die Diskussionen zu Grubenwasser-Belastungen auch in unserer direkten Stadtnähe und einer Veranstaltung zu diesem Thema im Frühjahr 2016 mit möglichen Empfehlungen für die Fraktion sowie den sehr erfreulichen Besuch von Hubert Kück, Kreisfraktionssprecher, und der sicherlich bevorstehenden Debatte zur Landesbühne des Kreises Wesel, unserer Burghofbühne.
Folgende Tagesordnung schlagen wir vor:

TOP I Regularien
1.) Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2.) Genehmigung des Protokolls der MV vom 24.06.2015
3.) Abstimmung der TO
TOP II Diskussion mit Kreistagsfraktionssprecher Hubert Kück zum Thema Kreisumlage und Sparmaßnahmen des Kreises
TOP III Berichte
1.) Bericht der Fraktion
2.) Bericht des Parteivorstands
3.) Bericht der Grünen Jugend im Kreis Wesel
TOP IV Termine und Verschiedenes

Wir freuen uns auf euer Kommen und eine erfolgreiche Versammlung!

 

Mit grünen Grüßen,

Euer Vorstand
Barbara Muhr, Niklas Graf, Thomas Koch, Beate Stock-Schröer, Malte Kemmerling und Martin Tenbieg

 

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Paris heißt für uns Mitgefühl, Beistand und Zusammengehörigkeit

Die schrecklichen Ereignisse eines Freitag den 13. hätten nicht viel ohrenbetäubender und herzzerreißender in der Welt erklingen können wie in diesen Tagen. Wir sind alle betroffen und sorgen uns um die Angehörigen, ihre Familien, Freunde und Bekannten. So wollen wir mitfühlen und uns auch zu Ihnen, ihren Bekannten, Freunden und zu unserer großen Familie zählen.

Staatstrauer und Notstand begleiten die Menschen in Frankreich und wir stehen an ihrer Seite. Wir wissen, dass Europa nur gestärkt und als größere Einheit aus diesen Erfahrungen heraus gehen kann und möchten unsere tiefste Trauer und unser Beileid bekunden. Wenn wertvolle und geliebte Mitmenschen so aus dem Leben gerissen werden, kann diese Lücke niemals wieder ganz geschlossen werden. Wir können nur als Gemeinschaft für die Trauernden da sein und zukünftiges Unheil versuchen zu verhindern.

Wir werden alles dafür tun, dass im Sinne eines offenen, gerechten, friedlichen, aber wehrhaften Europas ihnen gedacht und nicht vergessen wird. Wir freuen uns über die weltweiten Solidaritätsbekundungen und den Zuspruch für eine bunte und vielfältige Gesellschaft, welche durch ihr gesammeltes Wissen und ihre Geschichte uns den Weg zu einem gegenseitigen und glücklichen Miteinander zeigen wird.

Julia Wenzel, Ur-Dinslakenerin, wird Landessprecherin der GJ NRW

Die Grünen in Dinslaken gratulieren voller Freude und Stolz unserer Julia zur Wahl als SprecherIn in den Landesvorstand der GJ NRW!

Julia ist Gründungsmitglied der Grünen Jugend Dinslaken, wo sie, damals noch Abiturientin, sich als Sprecherin in den ersten Jahren viel für die Jugendkultur in Dinslaken einsetzte. Lange bevor die Junge Union unter anderem die Problematik um die Stadtparkverordnung aufnahm, demonstrierte sie mit ihren MitstreiterInnen vor dem Rathaus für eine jugendfreundlichere Stadt und übergab dem Bürgermeister eine Unterschriftensammlung für die Beseitigung der Missstände. Das kreative Engagement vor Ort für einen barrierefreien Bahnhof und Lösungsansätze wie etwa einen neuen Aufzug wurden leider bis heute nicht erhört.

Mit Beginn ihres Studiums in den Fächern Anglophone Studien und Spanische Sprache/Kultur setzte sie sich in der Grünen Hochschulgruppe Duisburg-Essen vor allem für die Interessen von Studierenden ein. Sie war Mitglied im Senat der Universität und Vorsitzende der Studierendenvertretung.

Für die Glückwünsche des Vorstandes und der Partei aus Dinslaken hat sie sich bereits freundlich und herzlich, wie wir sie kennen, bedankt und sagt uns auf unsere Nachfrage:

„Das nächste Jahr wird für die GRÜNE JUGEND NRW und auch für die GRÜNEN NRW  sehr spannend. Es stehen mehrere Landesdelgiertenkonferenzen für die Landtagwahl 2017 an auf denen das inhaltliche Programm debattiert wird. Hier möchte ich ansetzen und viele Junggrüne Menschen dafür begeistern, für solidarische und grüne Inhalte zu streiten und somit eine starke junge Stimme zu stellen. Wir als GRÜNE JUGEND haben in den letzten Jahren kompetente Beschlusslagen gefasst, die Umsetzung dieser Beschlusslagen steht für mich gerade im Vordergrund. Ich freue mich außerdem darauf, in meinen Herzensthemen Bildung, Wissenschaft und Hochschule, sowie Antidiskriminierungsarbeit neue Impulse zu setzen. Als neu gewählte Sprecherin bin ich außerdem dafür verantwortlich andere Junggrüne mit ihren eigenen Impulsen zu unterstützen und diese in die Presse und in die GRÜNEN hineinzutragen. Das alles sind verantwortungsvolle Aufgaben, denen ich mich im nächsten Jahr mit ganzer Energie stellen möchte!“
 

Der neue Landesvorstand (v.l.n.r.): Julia Wenzel, Max Lucks, Liliane Pollmann, Nils Kriegeskorte, Nyke Slawik und Rene Heesen

Grubenwasserabend der Grünen Voerde

Am 19. November ist wieder der Stammtisch des Ortsverbands unserer grünen Freunde in Voerde. Mit den Vorträgen von Christoph Dauber und Peter Goerke-Mallet über PCB und Grubenwasser gibt es hochwertige Referenten und eine uns auch in Dinslaken stark betreffende Veranstaltung.

 

Beginn 19,00 Uhr, Dauer ca. 30 Minuten pro Vortrag. Zeit für Fragen, Diskussion und Gespräche im Anschluss soll jede Menge eingeräumt werden.

Der Veranstaltungsort ist das Gasthaus „ Zur Kutsche“, Grutkamp 2, 46562 Voerde.

Grüner NRW-Minister Remmel in Wesel – 9.11. – Niederrhein-Forum

In einer Podiumsdiskussion am 9. November in der Niederrheinhalle Wesel soll die Landwirtschaft im Fokus stehen. Unter dem Titel „Gute Landwirtschaft, gutes Essen – gutes Gewissen?“ findet eine neue Auflage des Niederrhein-Forum ab 19.30 Uhr statt.

Zu den Themen Nahrungsmittelproduktion, der Kritik von Seiten der Landwirte zu neuen und alten Auflagen, dem Tierschutz auf den Höfen und fairer Preise für ErzeugerInnen im Konkurrenzkampf gegen Discounter, stellt sich eine hochrangige Runde von Experten der Diskussion und Fragen der Gäste, welche von Herrn Jessen, dem Leiter der NRZ-Politikredaktion, moderiert wird.

Eingeladen sind NRW-Minister Johannes Remmel, Bündnis 90/Die Grünen, Margret Voßeler, agrarpolitische Expertin der CDU-Landtagsfraktion, Bernhard Conzen, Präsident des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes, und Ralf Bilke, Agrar-Experte beim Umweltverband BUND.

Der Eintritt ist frei.

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Es gibt keinen Planet B – Ändern wir die Politik. Nicht das Klima.

Mit dieser Botschaft wollen wir Menschen aufrütteln und die Bundesregierung dazu auffordern, ihre Klimaschutzversprechen einzulösen. Wir können Vorreiter sein und  zeigen: Klimaschutz und eine sichere Energieversorgung sind möglich. Deshalb starten wir eine große Plakatkampagne zum UN-Welt-Klimagipfel.

Sei Teil unserer Kampagne und spende diese Plakatbotschaft an einem Ort Deiner Wahl! Hier kannst Du einen Standort für ein Großplakat auswählen, an dem zur Zeit des Klimagipfels Anfang Dezember Dein Plakat kleben soll und uns den Standortpreis spenden. Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass alle Augen nach Paris gerichtet sind, wenn über die Zukunft unseres Planeten verhandelt wird! Spende hier Dein Plakat noch bis zum 11. November: www.gruene.de/plakat

Du hast schon ein Plakat gespendet? Dann leite unser Anliegen an Deine Freunde und Bekannten weiter und bitte sie, es Dir gleich zu tun!

Vielen Dank für Deine Unterstützung.

Weiterer Schaden für Stadtwerke durch Kohle-Kraftwerk Lünen

Unser Ortsverband schließt sich der Stellungnahme von Bündnis 90/Die Grünen Osnabrück-Land an.

Das Kohlekraftwerk des Trianel-Verbundes in Lünen, an dem auch die Stadtwerke Dinslaken beteiligt sind, ist seit Ende Mai dieses Jahres wegen einer umfassenden Anlagenrevision außer Betrieb. Das erfuhren Vertreter der Grünen aus der Hüttenstadt anlässlich eines Informationsbesuches in Lünen von den dortigen Grünen sowie einem Vertreter des BUND NRW, der gegen die Betriebsgenehmigung klagt.

Ursache der längerfristigen Außerbetriebnahme des Kraftwerkes seien schadhafte Rohre in einem Zwischenüberhitzer für die Dampferzeugung, die ausgetauscht werden müssten. Das Wiederanfahren des Kohlekraftwerkes sei für Anfang Oktober vorgesehen, erfuhren die Grünen von einem Vertreter des Kraftwerkes. Da es sich um einen Gewährleistungsschaden handele, müsse der Erbauer dafür aufkommen.

Sollte sich die Vermutung von Thomas Matthée, Grünen-Mitglied im Rat der Stadt Lünen und Vorsitzender der Bürgerinitiative Kontra Kohle Kraftwerk e.V., bewahrheiten, dass die werkstofftechnischen Probleme etwa so schwerwiegend sind wie bei vergleichbaren neuen Kraftwerken, so droht dem Trianel-Kraftwerk ein Stillstand von mehr als einem halben Jahr.

Dadurch kann sich nach Einschätzung der Grünen der finanzielle Schaden für die Georgsmarienhütter Stadtwerke erhöhen. „Schon jetzt fallen jährlich über 500.000 Euro Verlust an“, erinnerte Johannes Bartelt. Vertraglich seien die Stadtwerke 20 Jahre gebunden, was einen Gesamtschaden deutlich über 10 Mio. Euro erwarten lasse. Der sei von CDU und SPD im Stadtrat zu verantworten, die im Jahr 2006 gegen die Stimme der Grünen die Beteiligung an dem Kohlekraftwerk durchgesetzt hätten.

Besichtigt von den Grünen wurde die Einleitungsstelle des Kühlwassers in die Lippe. Auch gegen die Zulassung der Einleitung des mit Quecksilber belasteten Abwassers in den Fluss richte sich die Klage, erklärte BUND-Geschäftsführer Dirk Jansen. Nachdem eine erste Klage die ursprüngliche Genehmigung gekippt habe, rechne er auch im jetzigen Verfahren mit einem Erfolg, da der Antrag nur unwesentlich geändert worden sei.

Ohnehin vertrage sich die Inbetriebnahme neuer Kohlekraftwerke nicht mit dem Ziel des NRW-Landesklimaschutzgesetzes, die CO2-Belastung bis 2020 um 25% und bis 2050 um mindestens 80 % zu reduzieren, betonte Jansen. Der Betrieb belaste neben der Lippe die Luft und Naturschutzgebiete wie die Cappenberger Wälder. Zudem verursache die Beschaffung der Steinkohle aus entfernten Ländern wie Kolumbien, Südafrika und Australien Transportbelastungen und Menschenrechtsprobleme.

„Wer so viel Geld abschreiben muss, wird es schwer haben, attraktive Tarife für seine Kunden anzubieten“, stellte Bartelt fest. Ziel müsse es sein, nach Möglichkeit diese Fehlinvestition zu beenden, die Energieeinsparung zu forcieren und den vollständigen Umstieg auf Erneuerbare Energien umzusetzen.

Uns passt diese Pressemitteilung auch um unsere Forderung nach einem Klimastadtwerk für Dinslaken zu erneuern.

 

Aufruf zur antirassistischen Demonstration! – 9.10.

Wir freuen uns ungemein über die Zusammenarbeit unserer Jugendverbände im Kreis Wesel. Die gemeinsame Stellungnahme möchten wir daher einfach auch auf unserer Homepage zur Verfügung stellen und ebenfalls herzlich für die Aktion einladen.

Kommt zur antirassistischen Demonstration am 09. Oktober um 17:30 Uhr in Xanten!
In der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober wurde in Xanten ein Brandanschlag mit einem Molotow-Cocktail auf eine geplante Unterkunft für Geflüchtete verübt. Glücklicherweise gab es dabei keine Verletzten, da die Unterkunft erst in der kommenden Woche belegt wird. Dadurch wurde leider ein bundesweites Problem auch am Niederrhein Realität. Seit Sommer dieses Jahres wird in Deutschland diskutiert über die Aufnahme von Menschen, die vor Krieg, Diskriminierung und wirtschaftlicher Aussichtslosigkeit in ihrer Heimat nach Europa fliehen.
In der Debatte haben Rassist*innen auch zu Gewalt gegriffen und Flüchtlingsunterkünfte – bewohnte und unbewohnte – in Brand gesetzt. Auch die Politiker*innen, welche mit Aussagen über die Verschärfung des Asylrechts, angeblichen Asylmissbrauch und Sozialtourismus hetzen, bieten die geistige Grundlage für Rassist*innen, welche vor Gewalt gegen Unterkünfte und Menschen nicht zurückschrecken. Dass ausgerechnet am 25. Jahrestag der deutschen Einheit ein Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim verübt wird, weckt schlimme Erinnerungen. Die Tat erinnert an die Brandanschlagsserie in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung. Weit verbreiteter Nationalismus und populistische Stimmungsmache seitens der Parteien haben damals nicht nur eine Pogrom-Stimmung angeheizt. Statt nach den Anschlägen z.B. in Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda und Hünxe rechte Gewalt effektiv zu bekämpfen, haben Politiker*innen aus SPD und CDU im Gegenteil zynischerweise eine massive Einschränkung des Asylrechtes durchgesetzt. Und genau diese gefährlichen Tendenzen sehen wir heute trotz aller sichtbaren Hilfsbereitschaft wieder am Werk. Geflüchtete sind nicht das Problem, das Problem sind die Rassist*innen! Wir fordern die Politiker*innen aller Parteien dazu auf, von verbaler Brandstiftung Abstand zu nehmen und konstruktiv auf eine menschenwürdige Aufnahme der Geflüchteten hinzuarbeiten.

Das Gegenteil ist aber der Fall. Politiker*innen der Regierungsparteien SPD und CDU denken öffentlich darüber nach, was vom Asylrecht noch übrig ist, zu beseitigen. Die Wiedereinführung von Grenzkontrollen, die Erklärung von Staaten im Balkan zu „Sicheren Drittstaaten“ und schnellere Abschiebeverfahren sind der Ausdruck einer zynischen Einstellung. Politiker*innen aus SPD und CDU überbieten sich darin, Geflüchteten den Aufenthalt in Deutschland möglichst unangenehm zu gestalten. Residenzpflicht, Lebensmittelgutscheine und bürokratische Schikanen machen geflüchteten Menschen das Leben schwer. Diese Schikanen erfüllen, wenn sie nicht kalkuliert sind, den Zweck, eine rassistische Stimmung zu verbreiten. Ziel dieser Stimmungsmache ist allzuoft die zynische Unterteilung von Flüchtlingen in „gute Flüchtlinge“ und „Wirtschaftsflüchtlinge“. Während die einen willkommen sind, um in den Arbeitsmarkt integriert zu werden, wird gegen die anderen bewusst Stimmung gemacht. Wir verurteilen jede weitere Einschränkung des Asylrechtes. Das Grundrecht auf Asyl muss ernst genommen werden und allen Menschen, die nach Deutschland fliehen, eine menschenwürdige Unterbringung verschafft werden.
Auch die Politiker*innen in Xanten und der Bürgermeister Thomas Görtz sollten jetzt weiterhin Stärke zeigen. Der Gewalt kann nicht durch Nachgeben und Entgegenkommen begegnet werden, hier ist Standfestigkeit gefragt: Keinen Millimeter den Rassist*innen! An der weiteren Unterbringung von Flüchtlingen muss festgehalten werden!
Daher ruft ein breites Bündnis der Jusos im Kreis Wesel, der Jungen Union im Kreis Wesel, der Grünen Jugend Kreis Wesel, der Jungen Liberalen Kreis Wesel, der Basisgruppe der Linksjugend [’solid] Kreis Wesel und der Antifa-Initiative Moers die Xantener Bevölkerung, die Kommunalpolitiker*innen und den Bürgermeister dazu auf, sich der Demonstration anzuschließen und ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus und fremdenfeindliche Gewalt zu setzen.
Wir treffen uns am Freitag, den 09.10. um 17:30 Uhr an der ehemaligen Förderschule (Johannes-Janssen-Straße). Dort wird die Demonstration beginnen und durch die Xantener Innenstadt führen. Sie endet in einer Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz.
REFUGEES WELCOME!

Ein Fair Tax Mark für Deutschland

Als FairTradeTown kennt sich unser Dinslaken gut mit fairem Handel und dem dazugehörigen Angebot, einer angemessenen Infrastruktur und Transport- und Vertriebswegen aus. Ein etwas neuerer Vorschlag kommt seit einiger Zeit jedoch aus dem Vereinigten Königreich dazu. Das Fair Tax Mark hat uns so überzeugt, dass wir uns etwas damit beschäftigt haben und es euch einmal kurz vorstellen wollen.

 

Dazu reihen wir es dann in unsere Chronik „Gesammelte Anregungen“ ein, welche wir seit einiger Zeit hier auf unserer Homepage für euch zusammen stellen, um gemeinsam weiter an der Vision einer gerechteren, grüneren und angenehmeren Gesellschaft zu arbeiten. Auf unserer Facebook-Seite haben wir euch dieses Siegel ebenfalls bereits näher vorgestellt.

Das Siegel wird im United Kingdom seit 2014 für eine transparente, faire und vollständige Steuerleistung an Unternehmen vergeben, welche ihre Umsätze und Unternehmenstrukturen offenlegen und somit ihren KonsumentInnen glaubhaft versichern können, dass sie keine Steuern hinterziehen, veruntreuen oder Gesetzeslücken oder Graubereiche nutzen, um sich Steuerlasten zu entziehen. Die Kriterien dazu wurden deutlich formuliert und wurden auch bereits bei BBC oder anderen englischen TV-Kanälen vorgestellt.

Da wir dazu leider nur englische Quellen finden konnten, haben wir euch hier zwei gut zugängliche Videos herausgesucht. Sollte es Verständnisprobleme geben, geben wir euch auch gerne persönlich Informationen oder helfen euch beim Übersetzen.

Anfrage zum städtischen Ticketverkauf

Gemäß §17 der Geschäftsordnung des Rates und der Ausschüsse der Stadt Dinslaken stellt unsere Fraktion eine weitere Anfrage zum kulturellen Leben in unserer Stadt.

1. Der städtische Ticketverkauf ist, seit der Verkauf nicht mehr im Bürgerbüro stattfindet, bekanntlich rückläufig. Um welche kostenmäßige Größenordnung handelt es sich hierbei?

2. Wir bitten um Überprüfung zusätzlicher Standtorte für den Verkauf von Tickets, da der Internetverkauf viele BürgerInnen nicht erreicht. Neben der Neutorgalerie wäre ein weiteres Angebot in der Altstadt wünschenswert. Könnte beispielsweise der Verkauf durch einen ortsansässigen Einzelhandel (Tabakladen o.ä.) in Betracht gezogen werden?

Da im Altstadtbereich für die Zukunft ein Informationszentrum (gerade hinsichtlich der Rotbach Fahrradroute) etabliert werden soll, sollte auch die Möglichkeit eines Ticketverkaufs an dieser Stelle mitgedacht werden.

3. Ist der Online Verkauf von Tickets weiterhin über die NRZ oder nur für die Veranstaltungen der Eventim möglich?

Heiner Langhoff zum Vortrag bei Naturschutzstiftung Niederrhein

Die parteineutrale Stiftung zum Naturschutz an unserem Niederrhein lädt zu einem hochaktuellen und spannenden Vortrag ins Naturschutzzentrum (Freybergweg 9) nach Wesel ein. Heiner Langhoff, Niederrheinkenner, Fotograf und stellv. Vorsitzender der Biologischen Station Kreis Wesel, referiert für diesen Abend über die Auswirkungen von Rheinverlegung, Eindeichung, Siedlungen, Naturschutz, Auskiesungen und Landwirtschaft auf unsere Landschaft im Flächenkreis.

Er erläutert, durch alte und neue Dokumente und Fotos begleitet, wie sich der Niederrhein im Laufe der Jahrhunderte, vor allem in den letzten Jahrzehnten, durch unsere Nutzung verändert hat und wohin der Weg gehen könnte.

24.09.2015 um 19:00 Uhr – „Der Niederrhein im Spannungsfeld unterschiedlicher Nutzungsansprüche“ – Eintritt kostenlos.
Über eine Spende würde sich die veranstaltende Naturschutzstiftung Niederrhein freuen.

 

Als Orstverband von Bündnis’90/Die Grünen in Dinslaken möchten wir explizit darauf hinweisen, dass „Die Naturschutzstiftung Niederrhein in Wesel“ eine selbstständige, unabhängige und anerkannte Stiftung bürgerlichen Rechts ist. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen des Natur-, Arten- und Landschaftsschutzes. Wir freuen uns als Partei über die thematische Arbeit und hoffen auf überparteiliche Unterstützung dieses gesellschaftlichen Engagements.

Einladung zur September-MV!

Liebe Freundinnen und Freunde,
hiermit laden wir euch zur öffentlichen Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 23. September 2015 um 19:00 Uhr im Parteibüro (Duisburger Str. 50) ein.
Folgende Tagesordnung schlagen wir vor:
TOP I Regularien
1.) Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2.) Genehmigung des Protokolls der MV vom 24.06.2015
3.) Abstimmung der TO
TOP II Berichte
1.) Bericht der Fraktion
2.) Bericht des Parteivorstands
3.) Bericht der Grünen Jugend im Kreis Wesel
TOP III Planung des 4. Quartals 2015
TOP IV Termine und Verschiedenes
vorraussichtlich 21:00 Ende
Wir freuen uns auf Euer Kommen und eine erfolgreiche Versammlung!

Mit grünen Grüßen,
Euer Vorstand
Barbara Muhr, Niklas Graf, Thomas Koch, Beate Stock-Schröer, Malte Kemmerling und Martin Tenbieg

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