Grüne Wahlprüfsteine

 

Am 30.04 fühlen wir dem ersten Kandidaten um das Dinslakener Bürgermeisteramt auf den Zahn. Heinz Wansing stellt sich sich den Fragen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und interessierten Bürgern und Bürgerinnen aus Dinslaken.

Ihm folgen am:

07.05. – Dr. Michael Heidinger
14.05. – Gerd Baßfeld

Fragen an die Kandidaten können auch gerne per Email: info@gruene-dinslaken.de oder auf unserer Facebook-Seite gestellt werden.

Bürgemeisterkandidaten stellen sich den Fragen der Grünen

Die Grünen in Dinslaken wollen es wissen: Bei welchen Themen können wir auf Ihre Unterstützung im Rat zählen?

Am Mittwoch, den 30. April wird Heinz Wansing zu Gast bei den Grünen sein und am 7. Mai kommt Dr. Michael Heidinger in den Theatertreff der Kathrin-Türks-Halle, jeweils um 19:30 Uhr. Ein Treffen mit Gerd Baßfeld und Vertretern der Linken ist für den 14. Mai um 19:30 Uhr im Parteibüro der Grünen geplant.

Im Rahmen einer moderierten Gesprächsrunde sollen die Kandidaten jeweils Stellung nehmen zu den Fragen und Schwerpunktthemen der VertreterInnen der Dinslakener Grünen. Darüber hinaus sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, ihre Fragen an die Bürgermeisterkandidaten zu stellen.

Eine gute Wahl für Dinslaken – unser Wahlprogramm

Wir haben noch viel vor, damit Dinslaken eine Stadt im Grünen für Jung und Alt bleibt oder auch wird.

Wir leben gerne hier in Dinslaken und das soll so bleiben: Dazu brauchen wir jede Menge Natur im öffentlichen Raum sowie Freizeit- und Sportmöglichkeiten für alle Generationen. Die Wohnqualität in unserer Stadt muss durch eine verbesserte Nahmobilität „kurze Wege“ mit Rad und Rollator, mit Auto und Bus gesteigert werden.

Daneben wollen wir DinslakenerInnen ein gutes, allen Menschen gerecht werdendes Bildungs- und Kulturangebot. Wir brauchen für Dinslaken eine funktionierende, ökologisch intakte und moderne Infrastruktur und städtische Angebote, die dank angemessener Gebühren den Wohnort hier erschwinglich machen. Wir benötigen ein gutes soziales Netzwerk und eine echte Inklusion, belebte Stadtteile mit Tradition und Entwicklung und ein attraktives Zentrum. Für uns alle ist es wichtig, dass sich in Dinslaken Unternehmen ansiedeln und bestehen bleiben, damit wir hier gut erreichbare Arbeitsplätze für alle Qualifikationsniveaus haben.

Das und noch viel mehr Ideen und Pläne finden sich in unserem Programm: grünes Wahlprogramm_Dinslaken_2014. Sie werden sehen, wir haben uns viel vorgenommen für die nächsten Jahre!

Eine gute Wahl für Dinslaken: Unsere Reserveliste

Reserveliste

Foto: Rose Benninghoff

Unsere Reserveliste:

1.) Lilo Wallerich, 2.) Thomas Koch, 3.) Birgit Emmerich, 4.) Malte Kemmerling, 5.) Barbara Muhr, 6.) Niklas Graf, 7.) Beate Stock-Schröer, 8.) Martin Tenbieg, 9.) Katrin Bardtke, 10.) Doris Jonentz.

Die Wahlbezirke wurden so besetzt:

1 Carsten Blindauer, 2 Maren Tenbieg, 3 Vicky Bröcker, 4 Hans-Günter Menner, 5 Maria Eichelhardt, 6 Katrin Bardtke, 7 Barbara Muhr, 8 Birgit Emmerich, 9 Niklas Graf, 10 Gerhard Menne, 11 Karin Rütten, 12 Marvin Matthäus, 13 Doris Jonentz, 14 Maria-Elisabeth Menne, 15 Lilo Wallerich, 16 Ingo Retaiski, 17 Thomas Koch, 18 Detlev Karlgut, 19 Malte Kemmerling, 20 Joachim Eberl, 21 Beate Stock-Schröer, 22 Martin Tenbieg

Unser Wahlprogramm kann hier als PDF heruntergeladen werden werden.

Politische Mediatheken

Das Internet macht es uns möglich, doch die Programmzeitschrift für’s Netz gibt es leider noch nicht. Wenn ihr euch im Bereich „Politk und Ökologie“ informieren wollt, aber noch keinen so großen Überblick habt, was es da alles schönes im öffentlich-rechtlichen gibt, könnt ihr euch hier eine kleine Übersicht verschaffen.

Für aktuelle Podcasts aus dem Rathaus, den Fachausschüssen oder einer turnusmäßigen Videoansprache des Bürgermeisters setzen wir uns derweil schon seit einiger Zeit ein, aber die Ratsmitglieder selbst haben in ihrer konstituierenden Sitzung beschlossen, dass es ein Ton- und Bildverbot im Stadtrat gibt. Da kann sich unsere Partei nur drüber wundern. …auch wenn wir das bereits existierende, immer noch nicht sehr reglmäßige, wenn auch anders gelagerte Angebot kw-lokal.tv/mediathek/dinslaken/ von Herrn Kramarek nicht verschweigen wollen.

Informativ und unterhaltsam sind immer auch Kabarett und Satire:

Für das weitere Interesse:

Wir laden ein zur Mahnwache am 11. März von 18:00 bis 18:30 Uhr in Dinslaken anläßlich des Jahrestages der Atomkatastophe in Fukushima

am 11. März jährt sich zum dritten Mal die Reaktorkatastrophe in Fukushima. Wochenlang haben wir uns im Jahr 2011 Montag für Montag in der Neustr. getroffen, um an die Ereignisse und die Opfer in Japan zu erinnern und unseren Widerstand gegen die Atompolitik auch hier bei uns in Deutschland zu demonstrieren. Weltweit werden auch in diesem Jahr zusätzlich zu den Demonstrationen an den einzelnen Standorten in Deutschland am eigentlich Unglückstag Mahnwachen veranstaltet. Wir wollen auch in diesem Jahr wieder mit machen.
Wir treffen uns am Dienstag, den 11. März 2014 um 18:00 Uhr vor dem DM-Markt in der Neustr. und werden dort bis ca. 18:30  an die Katastrophe im Jahr 2011 erinnern.

Kommen Sie zu uns und machen Sie mit!

Auf ins Wahlprogramm

Im Rahmen unseres wöchentlichen Jour fixe, laden wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein mit zu gestalten:


Mittwoch, den 26. Februar 19:00 bis ca. 21:00 Uhr: Treffen für alle Interessierten, die entscheidende Punkte für unseren Schwerpunkt Umwelt, Verkehr, Energie, Stadtplanung erarbeiten wollen
Mittwoch, den 5. März 19:00 bis ca. 21:00 geht es um das Thema Transparenz, Beteiligung, Finanzen, Marketing in unserem Wahlprogramm
Mittwoch, den 12. März wollen wir dann folgende Themen programmreif erarbeiten: Kultur, Bildung, Sport, Wirtschaft

Um gute grüne Politik zu machen, braucht es  nicht nur Themen sondern vor allem Menschen, die sie bewegen und voranbringen!. Also kommen Sie vorbei oder schreiben Sie uns, was Sie in Dinslaken geändert wissen wollen: partei@dinslaken-gruene.de

Antrag: Überarbeitung Bebauungsentwurf Wohn-Cluster im Quartier Zechenanlage Lohberg

Sehr geehrter Herr Dr. Heidinger,

die Fraktionen SPD, CDU, UBV, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rat der Stadt Dinslaken stellen folgenden Antrag gemäß Geschäftsordnung:

Der Rat der Stadt Dinslaken möge beschließen, dass der derzeitige Planungsstand bezüglich der Wohnbebauung (Wohncluster) Quartier Zechenanlage Lohberg nach folgenden Kriterien überarbeitet wird:

  • der Gartenstadtcharakter soll deutlich erkennbar sein (kleinere Parzellen und eineDurchmischung der Bebauungsformen)
  • Sozialer Wohnungsbau bzw. Wohnungsbau für weniger begüterte Menschen
  • das neue Wohnquartier soll ein Brückenschlag zum alten Stadtteil Lohberg bilden
  • folgende die Ideen aus der Bevölkerung sind in der Neuplanung zu realisieren
    – Wohnraum für alternative Wohnprojekte, Mehrgenerationenwohnen und SeniorInnenwohngruppen

Begründung:

In der letzten Informationsveranstaltung zur Bebauungsplanung des 8 Hektar großen Wohnquartiers (Wohn-Cluster) auf dem Gelände der aufgelassenen Schachtanlage Lohberg, sowie auf der Internetseite des Kreativ-Quartiers-Lohberg wird der aktuelle Entwurf des von der RAG beauftragten Stadtplanungsbüros dargestellt. Seitens der unterzeichnenden Fraktionen bestehen ernste Bedenken gegen den vorgelegten stadtplanerischen Entwurf.

Die Größe der vorgesehenen Grundstücksparzellen scheint im Hinblick auf ein möglicherweise entstehendes, soziales Gefälle zwischen dem neuen Wohnbereich und der bestehenden Ortsituation in Lohberg, Risiken zu beinhalten. Kleinere Parzellen und eine Durchmischung der Bebauungsformen würden hier vorbeugen. Der von Stadtverordneten und Mitgliedern Auffassung im vorliegenden Entwurf nicht hinreichend umgesetzt. Der Gartenstadtgedanke wird schließlich nicht nur durch das Straßennetz fortgeschrieben, sondern auch durch bestimmte Bautypen, die in klassischen Gartenstadtsiedlungen vorzufinden sind. Hierzu gibt es vielfältige historische Beispiele, die vielfältige Beispiele aufgeben, so sicherlich in Essen- Margarethenhöhe, in Dresden-Hellerau, Karlsruhe-Rüppurr, in Augsburg, usw.

Darüber hinaus sollte die Politik Anregungen und Wünsche aus der Bevölkerung mitnehmen, insbesondere von Teilnehmenden aus den dafür gedachten Informationsveranstaltungen in Lohberg, die ein Bedarf an Mehrgenerationenwohnen, Wohnraum für alternative Wohnprojekte und SeniorInnenwohngruppen zeichnen. Auch der aus der Landespolitik laut gewordene Ansatz, in Zukunft wieder stärker im Bereich Sozialer Wohnungsbau bzw. Wohnungsbau für weniger begüterte Menschen zu investieren, lässt Handlungsbedarf für Dinslaken erkennen. Die unterzeichnenden Fraktionen beabsichtigen eine Überarbeitung der vorliegenden Planung herbeizuführen, damit im Rahmen der Stadtteilplanung die einmalige Gestaltungsmöglichkeit des Gartenstadtgedankens erreicht wird.

Antrag als PDF

Belebte Innenstadt versus unzumutbare Lärmbelastung

quelle: www.innenstadt-dinslaken.de

Das Thema ist nicht neu – erwünscht ist eine lebendige Stadt, aber still soll es bitte sein – sehr still. Die Diskussion über die Verlängerung der Öffnungszeiten für die Gastronomie am Altmarkt von 23 Uhr auf 24 Uhr ist nicht neu, aber immer noch heiß umstritten.

Fakt ist, wenn die Gastronomie am Altmarkt ihre Gäste draußen bis 24 Uhr bewirten darf, werden die direkten AnrainerInnen erst nach Mitternacht zur Ruhe kommen, oder auf Ohrstöpsel und Co zurückgreifen müssen. Denn hier hallt es laut in die Innenräume der Wohnungen hinein.

Auf der anderen Seite ist eine Stadt für junge und jung gebliebene Menschen wenig attraktiv, wenn die „Bürgersteige“ bereits um 23 Uhr hochgeklappt werden, obwohl noch so viel lauer Sommerabend übrig ist.

Pressemeldungen und anderen Zwischentönen der letzten 14 Tage zufolge scheint es keine Einigung in dieser Angelegenheit zu geben. Vielleicht sollten wir dennoch vor einer Entscheidung auf Dialog setzen und hier am Ort des Geschehens mit einander sprechen. Die Gastronomie und der Einzelhandel mit den BürgerInnen und den VertreterInnen aus der Politik; vielleicht kann gemeinsam ein Kompromiss erarbeitet werden; zumindest aber kann nach einem gemeinsamen Gespräch der Eine oder die Andere den jeweils gegnerischen Standpunkt sicher besser nachvollziehen und eine – wie auch immer geartete – Mehrheitsentscheidung leichter akzeptieren.

Allein die Öffnungszeiten werden die Altstadt nicht beleben können. Hier sind weitere Ideen gefragt, die den Altstadtkern und seine Umgebung attraktiver machen. In diesem Zusammenhang liegt uns auch eine Diskussion um den störenden Park-Such-Verkehr insbesondere im Bereich Altmarkt und Duisburgerstraße am Herzen.

Vor diesem Hintergrund laden Madina Höpken (Inhaberin des Calouba, Am Altmarkt 25) und die Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN herzlich zu einem BürgerInnen Gespräch in die Café-Lounge-Bar am Altmarkt ein. Gerne sprechen wir mit Ihnen auch über andere die Altstadt betreffenden Themen. Wir freuen uns auf Sie, Ihre Ideen, Wünsche und Anregungen.

Samstag, 22.02.2014 von 11 – 13 Uhr | CaLouBa am Altmarkt