Remmel in Hiesfeld – Wende gelingt

Eine Dinslakener Familie hilft mit einem vorbildlichen Beitrag zur Energiewende und die Dinslakener Bäder Solar liefert verlässlich das umfassende Equipment. Dies veranlasste unseren grünen Minister, gemeinsam mit Udo Sieverding dem Leiter des Bereichs Energie der Verbraucherzentrale NRW, die Familie Homann in Hiesfeld zu besuchen und sie für ihre zukunftsweisende Entscheidung zu beglückwünschen und zu gratulieren.

Klimaschutzminister Johannes Remmel hob den mehrfachen Gewinn beim Einsatz von Batteriespeichern an Photovoltaikanlagen uns gegenüber hervor: „Das Stromnetz kann vor Schwankungen geschützt und so entlastet werden, Verbraucherinnen und Verbraucher können ihre Energiekosten massiv senken und den Eigenverbrauch wesentlich erhöhen. Daher sind die Speicher ein wichtiger Beitrag zur Energiewende von unten. Um diese Technologie zu verbreiten, braucht es Pioniere wie Familie Homann. Ich hoffe, dass sich viele andere Bürgerinnen und Bürger in NRW an Familie Homann ein Beispiel nehmen!“

GJ-Jusos-PM zu ÖPNV-Aktion, 09.07.

Grüne Jugend und Jusos laden in einer gemeinsame Pressemitteilung vom 28.06.2016 zu kostenlosem Busfahren ein. Durch eine ÖPNV-Rallye soll auf dringend auszubauenden ÖPNV in Dinslaken aufmerksam gemacht werden.

„Den ganzen Tag kostenlos durch Dinslaken fahren? Das machen die Jugendorganisationen von SPD und Grünen möglich. Gemeinsam laden sie zur ÖPNV-Rallye am 09.07. mit anschließendem Grillen ein.

Bei der Rallye haben die Teilnehmenden die Aufgabe, möglichst schnell an die zu erreichenden Punkte im Dinslakener Stadtgebiet zu kommen. Hierbei dürfen jedoch nur der ÖPNV sowie die eigenen Füße verwendet werden. Die Tickets stellen die Jugendorganisationen bereit. Für die schnellste Gruppe winkt ein Preis.

Grüne Jugend Sprecher Patrick Voss dazu „Das Dinslakener Busangebot ist katastrophal und für eine Stadt am Rande Deutschlands größter Metropolregion nicht angemessen. Besonders Jugendliche, aber auch Alte und Arme werden so erheblich eingeschränkt und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschwert.“

Juso-Sprecher Patrick Müller verweist auf die Lage in den Nachbarkommunen „Wenn es ein paar Meter hinter der Dinslakener Grenze möglich ist Busse im 20 Minuten Takt zu betrieben, die genau deswegen erheblich besser ausgelastet sind, dann fragt man sich zurecht warum man hier Sonntags teilweise noch nicht mal alle 2 Stunden in einen Bus steigen kann.“

Starten wird die Schnitzeljagd um 11 Uhr am Dinslakener Bahnhof.

Um das gegebenenfalls lange Warten an den Haltestellen angenehmer zu gestalten, werden auch Spiele zur Verfügung gestellt. Um genügen Essen und Trinken sowie Fahrscheine organisieren zu können, bitten Jusos und Grüne Jugend um eine formlose Anmeldung bis zum 06.07. per Mail an Patrick Müller (patrick.mueller@jusos-dinslaken.de) oder Patrick Voss (patrick@gruene-kv-wesel.de)“

Klimacamp 2016, 19.-23.08.

Auch dieses Jahr wird es eine Degrowth-Sommerschule geben! Vom 19. bis 23. August wird Degrowth konkret: Unter dem Motto „Skills for System Change“ wollen wir aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen untersuchen, gemeinsam Utopien entwickeln und ganz praktische Fähigkeiten erlernen, die helfen, eine sozial-ökologische Transformation mitzugestalten: Wie gründe ich mit anderen Menschen eine Kooperative? Wie bauen wir ein Windrad? Was ist nachhaltiger Aktivismus […]?

Klimacamp & Degrowth Sommerschule 2016 Mobivideo from Raute Film on Vimeo.

Meldet euch an unter: http://anmeldung.degrowth.de/index.php/anmeldung.html

Wir bilden Banden in Viersen, 10.07.

Frauenpolitik ist uns in der Grünen Jugend eine Herzensangelegenheit. Deshalb freuen wir freuen uns, euch zu unserem Frauenforum unter dem Motto „Bildet Banden!“ einzuladen. Es findet am 10. Juli von 10 bis 18 Uhr in der GRÜNEN Kreisgeschäftsstelle Viersen (Bahnhofsplatz 1, 41747 Viersen) statt. Inter- und Trans*-Personen sind ebenfalls herzlich willkommen.

 

Das vorläufige Programm lautet:

10:00 Uhr Ankommen, Kennenlernen, Aufwärmrunde

11:00 Uhr Methodischer Workshop – Übungen für ein sicheres Auftreten im politischen Engagement

14:00 Uhr Mittagspause

15:00 Uhr Diskussionsrunde – Vom Frauenstatut zum FIT*-Statut

16:30 Uhr Diskussionsrunde – Diskriminierungserfahrungen innerhalb der GRÜNEN JUGEND und Lösungsstrategien

18:00 Uhr Ende

 

ÖPNV Rallye durch Dinslaken, 09.07.

Die Jugendverbände von SPD und Bündnis’90/Die Grünen haben zur Rallye durch Dinslaken eingeladen. Gemeinsam soll herausgefunden werden mit welchem Fortbewegungsmitteln es in unserer Stadt schneller von A nach B geht. Jede*r ist eingeladen am Samstag, 09.07. ab 11:00 Uhr mitzumachen!

Ob Fahrrad, Bus, Longboard, Skateboard oder Inliner… die Wahl liegt bei den Teilnemer*innen selbst, um am Ende einen der begehrten Preise zu gewinnen.

Fachgespräch zu B8n in Wesel, 30.06.

Der grüne Kreisverband hat die drei wichtigen Naturschutz-Institutionen in unserer Region BUND, NABU und Naturschutzstiftung Niedderrhein eingeladen gemeinsam mit dem umweltpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis’90/Die Grünen, Oliver Krischer, und den drei betroffenen grünen Ortsverbänden und -fraktionen Dinslaken, Voerde und Wesel an einem gemeinsamen Fachgespräch teilzunehmen.

Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse dieser vielversprechenden Runde und hoffen auf einen konstruktiven Austausch am 30.6. in der Kreisgeschäftsstelle.

Wichtigste Gesprächspunkte werden der weitere Fortgang des BVWP 2030 auf Bundesebene und die Möglichkeiten  für kommunale Bedenkenträger*innen innerhalb dieses Prozesses sein.

Atomkraft europaweit abschalten, 26.06.

Unsere Kampagne „Tihange abschalten!“ hat im Laufe der letzten Monate eine nie geahnte Dimension erreicht.

Zigtausende Aufkleber und Plakate wurde verteilt, viele Kreise und Kommunen unterstützen, auch auf eure Anregung hin, die Klage der Städteregion Aachen. Und auch unsere Regenschrime haben sich in kürzester Zeit als der Renner entpuppt.  Für eure vielfältige Unterstützung möchten wir euch ganz herzlich danken!

Am 26. Juni wollen wir noch einmal gegen Tihange, Doel und andere europäische Kernkraftwerke auf die Straße gehen, diesmal in Aachen.

Wir sammeln uns am Blücherplatz und geben dort unsere Anti-Atom-Schirme aus. Mona Neubaur wird dort sprechen, ebenso Oliver Krischer MdB, Sevn Giegold MdEP, Andy Rossel (Groen Links) und Patrick Dupriez (Ecolo).

Danach werden wir unter Begleitung einer New-Orleans-Brass-Parade die Atomkraft in Europa „beerdigen“, den Europabrunnen auf dem Platz umrunden und unsere Schirme aufspannen. Mit diesen Schirmen sagen wir: „Abschirmen unmöglich. Da hilft nur Abschalten!“ Infos zu dieser Aktion findet ihr in der Anlage.

Seid Ihr mit dabei? Wir würden uns freuen. In Dinslaken möchten wir alle Interssierten sammeln und gemeinsam nach Aachen fahren.

 

IG gegen die B8n gut aufgestellt

Neben der Umbenennung der Interessengemeinschaft gegen den Weiterbau der A59, e.V. in Interessengemeinschaft gegen den Bau der B8n hat sie sich auch personell gut aufgestellt. Aufbauend auf den alten Strukturen sind nun über 80 Mitglieder aus Voerde und Dinslaken innerhalb kurzer Zeit wieder aktiv für die Belange der interkommunalen Bewegung.

Bereits vor den Vorstandswahlen begann die strukturierte Planung von Aktivitäten, welche auf der Mitgliederversammlung im großen Saal der Voerder Gaststätte “ Zur Kutsche“ diskutiert wurden. Nun hat der neugewählte Vorstand den Handlungsauftrag aufgenommen und sich um Gerd Drüten, Sabine Lauderbach und Karl Heinz Schneider herum formiert. Die sechs Beisitzer*innen unterstützen den Vorstand, um ihre unverrückbaren Ziele zu erreichen.

Diese formulierten sie auf der ersten Vorstandssitzung zusammenfassend hinter der Prämisse Gemeindegrenzen überschreitend denken zu wollen. Man wolle Straßenausbau vor Straßenneubau und bestehende Trassen optimieren. Des Weiteren solle eine Lösung für die B8 gefunden werden, wobei man unter anderem auch an eine Tunnellösung als vorstellbar erachtet, und der vordringliche Bedarf solle aufgehoben werden. Mögliche Alternativstrecken sollen aufgezeigt werden und der Schutz der Landschaft und der Naturschutzgebiete ebenso im Fokus stehen wie weitere Flächenversiegelung zu vermeiden.

Die IG erklärt deutlich, nicht nur dagegen sein zu wollen. Hauptaktion sollen aber zunächst die Information der Bevölkerung zu den Auswirkungen des Bundesverkehrswegeplanes sowie die Involvierung und Sensibilisierung der hiesigen Bundes-, Landes- und Kreistagsabgeordneten sein.

Da der BVWP bereits im Dezember im Bundestag behandelt werden soll ist Eile geboten.

Aufnahmeformulare gibt es bei Gerd Drüten. Der monatliche und symbolische Mitgliedsbeitrag beträgt lediglich 1€.

Höhn und Beu – Schulterschluss mit BIs

Auf Anregung von Gert Bork, Vorsitzender der Weseler BI „Betuwe – so nicht“, hatte die Grüne Kreistagsfraktion Wesel ein Fachgespräch koordiniert, an welchen auch wir als Vertreter aus Dinslaken teilgenommen haben. Die Grünen im Kreistag Wesel wollten Politiker und betroffene Bürger zusammenbringen, um mit den Bürgerinitiativen Chancen und Möglichkeiten einer verbesserten Planung in Sachen Sicherheit, Lärm- und Naturschutz zu erörtern.

Teilgenommen haben Vertreter der Betuwe-Bürgerinitiativen aus Wesel, Emmerich, Hamminkeln und Voerde, die Grüne Bundestagsabgeordnete Bärbel Höhn, sowie der Grüne Landtagsabgeordnete Rolf Beu.

 

Die große Zahl der Anwesenden zeigte, wie sehr das Problem vor Ort unter den Nägeln brennt. Die Enttäuschung darüber, bisher als betroffene BürgerInnen von Deutscher Bahn, den zuständigen Regierungen und Abgeordneten kaum wahrgenommen worden zu sein, war greifbar.

Für Hubert Kück, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Kreistag war klar, dass eine Frage alle Anwesenden beschäftigte: „Was offenbar in den Niederlanden und in Süddeutschland entlang der dortigen Trassenführung problemlos machbar ist, nämlich zunächst die BürgerInnen zu informieren und anzuhören und danach zu planen – warum gelingt das hier am Niederrhein nicht? Hier habe man im Gegenteil das Gefühl, ins Abseits geschoben und nicht ernst genommen zu werden“.

Gert Bork, gemeinsamer Sprecher der Bürgerinitiativen, beklagte Sicherheitsmängel und Lücken im Lärmschutz. Nun müssen sich die Bürgerinitiativen für ihr Engagement auch noch unqualifizierte öffentliche Angriffe seitens der Wirtschaft anhören!

Zwischen Bärbel Höhn, Rolf Beu und den anwesenden VertreterInnen der BIs entwickelte sich eine engagierte und sachkundige Diskussion darüber, was nun zu tun ist. Dabei wurde auch deutlich, dass die Bundesgrünen mit ihren Versuchen, über Petitionen und Eingaben den Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zum Überdenken der unausgereiften Pläne zu bewegen, an dessen Ignoranz scheiterten: Dieser weigert sich bisher, zentrale, den Bürger betreffende Fragen überhaupt zu beantworten.

Lukas Aster, Grüner Verkehrsexperte und Sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss des Kreises: „Dabei müsste die Stimme der BIs in der Auseinandersetzung um die Sicherheit und den Lärmschutz an der Betuwe ein besonderes Gewicht haben, denn die dort Engagierten sprechen aus ihrer Sachkenntnis heraus für eine halbe Million Menschen am Niederrhein und im Ruhrgebiet. Ihr Sachverstand sollte unbedingt einbezogen werden, weil es hier um die Sicherheit und die Gesundheit all dieser Menschen längs des transeuropäischen Schienenkorridors geht. Es bleibt der ganz bittere Nachgeschmack, dass schon jetzt eine halbe Million Bürger die Zeche dafür zahlen, dass in den Verkehrsministerien bei Großprojekten erst geschlurt, dann geschlampt und schließlich durchgepeitscht wird. “

Johannes Flaswinkel, Grüner Fraktionsvorsitzender aus Hamminkeln, kritisierte: „Bemerkenswert war das hohe Engagement und die inhaltliche Kompetenz der Bürgerinnen und Bürger beim Erörterungstermin zur Betuwe in Hamminkeln. Bedauerlicherweise verhielt sich die Bezirksregierung viel zu unkritisch. Die Wünsche der Bahn standen offenbar deutlich mehr im Mittelpunkt für diese Behörde als die Einwendungen und die Belange der BürgerInnen für Sicherheit, Lärmschutz  und Bahnquerungen. Die Zerschneidung der Ortschaft  Mehrhoog kann nur durch eine Troglage der Bahn verhindert werden. Dies wird allerdings den Menschen verweigert. Dabei sehen manche Bürgerinitiativen durchaus die Rechtmäßigkeit des Planfeststellungsverfahrens in Frage gestellt.“

Welche Einflussmöglichkeiten bestehen beim derzeitigen Verfahrensstand eigentlich noch?  Christian Winterberg vom Grünen Kreisverband Wesel: „Der Weg, Landtags- und Bundestagsabgeordnete aus allen Parteien anzusprechen, war bisher von wenig Erfolg gekrönt. Wer sich den bisherigen parlamentarischen Prozess ansieht, gewinnt den Eindruck, dass ein engagiertes und wirksames Einsetzen für die Belange vor Ort oft ausbleibt.“

Dennoch soll weiter versucht werden, Druck auf die politischen Entscheidungsträger in der Bundesregierung auszuüben. Sicherheit und Wohlergehen der betroffenen Bevölkerung müssen stärkere Beachtung finden. Bärbel Höhn bat um Zusendung von konkreten Alternativen. Sie will über die grüne Bundestagsfraktion nochmals auf den Bundesverkehrsminister zugehen, um Verbesserungen zu erreichen. Abschließend gab sie den Hinweis: „Nehmen Sie Ihre für Sie zuständigen Bundesabgebordneten der großen Parteien in die Pflicht, damit sie sich für eine verbesserte Ausführung einsetzen!“

Claudia Roth in der Althoff-Schule

Diese Woche besuchte unsere Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth die Sekundarschule in Dinslaken, um beim islamischen Religionsunterricht von Lamya Kaddor dabei zu sein. Frau Kaddor,  islamische Religionspädagogin, Islamwissenschaftlerin und Autorin hatte sie nach einem gemeinsamen Talkshow-Auftritt der beiden eingeladen.

Es ging vor allem um die Themen Integration, liberaler Islam und die Bedeutung von islamischem Religionsunterricht. Vor Ort hat Claudia Roth dann auch von den Problemen erfahren, welche die Schule gerade mit der Stadt hat und kündigte an diese nach Berlin mitzunehmen und ebenso an Sylvia Löhrmann heranzutragen, welche die Schule bereits zur Eröffnung besucht hatte. Öffentich sagte Claudia Roth dazu:

„Die Friedrich-Althoff-Schule macht eine tolle Arbeit und Lamya Kaddor zeigt in ihrem Unterricht, dass muslimischer Glauben und das deutsche Grundgesetz eben keine Gegensätze sind. “

Uns gegenüber führte sie folgendermaßen aus:

„Die Einrichtung islamischen Religionsunterrichts an deutschen Schulen ist für die Anerkennung von Musliminnen und Muslimen in Deutschland sehr wichtig. Und ich bin sehr froh, dass man das in NRW so früh erkannt hat. Wenn man den Satz ernst nimmt, dass der Islam zu Deutschland gehört, dann muss man ihnen auch die Möglichkeit geben, ihre Religion zu leben wie alle anderen auch. Damit schafft man auch die Möglichkeit, eine deutsche, eine europäische, eine mit der deutschen Gesellschaft versöhnliche Form des muslimischen Lebens zu fördern. Und das macht Frau Kaddor in ganz hervorragender Weise mit ihrem Engagement für einen liberalen Islam, hier an der Schule und weit darüber hinaus.“

 

Die lokale Presse berichtete:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/dinslaken/claudia-roth-macht-sich-fuer-althoff-schule-stark-aid-1.6050988

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-dinslaken-huenxe-und-voerde/dinslaken-sollte-stolz-auf-diese-schule-sein-id11920862.html

 

B8n – Offener Brief und Appell

Die Diskussionen und Entwicklungen zu dem stark kritisierten Großprojekt B8n reißen nicht ab. Nun gibt es einen weiteren Beitrag welcher sich konstruktiv an an alle politisch-beteiligten in Dinslaken und Voerde wendet.

Diesen offenen Brief von Hans-Peter Bergmann, einem Mitglied im Rat der Stadt Voerde, möchten wir euch nun im Folgenden unkommentiert in Auszügen zur Verfügung stellen.

„Appell: Nur ein offener konstruktiver Dialog zwischen den Städten Dinslaken und Voerde zum Thema „Ausbau B8(alt) nebst Nebenstrecken“ wird überhaupt etwas Positives für unsere Region bewirken können!

Sehr geehrte Damen und Herren,

entschuldigen Sie bitte, dass ich Sie mit diesem Schreiben penetriere aber es ist mir äußerst wichtig und daher würde ich mich sehr darüber freuen wenn Sie folgenden Text zumindest bis zum Ende lesen und entsprechend in Ihren Gremien und Verantwortungsbereichen weiterleiten. Besten Dank!

Ich erhoffe mir hiermit eine rege und vor allem konstruktive Diskussion auslösen zu können, in der man dogmatische Begriffe wie „Vogel- Strauß- Politik“ oder „Kirchturmdenken“ ganz schnell an die Seite legt und nach allen erdenklichen umsetzbaren Alternativen sucht, die die gesamte Region und damit auch die Menschen in unseren Städten verkehrspolitisch nachhaltig entlasten. Nur so wird es überhaupt erst möglich sein mittelfristig etwas Positives zu bewirken.
Ich unterstütze somit auch ausdrücklich den von Herrn Limke angestoßenen „Schulterschluss“ beider Kommunen! Bevor es allerdings dazu kommen kann sollte ganz schnell ein „Runder Tisch“ mit Vertretern aller politischen Kräfte und den Verwaltungen der Städte Dinslaken und Voerde installiert werden. Fachleute aus dem Bereich Verkehrsplanung könnten diesen Kreis unterstützen. Wir brauchen ein gemeinsames Konzept! Die Zeit drängt, denn in Berlin wird sehr bald eine Entscheidung getroffen werden müssen!
Im Folgenden möchte ich hier nicht mehr detailliert auf die besonders prekäre Situation der Stadt Voerde eingehen, die bei einer Umsetzung einer „neuen Trasse“ entstehen würde, denn dies wurde in den letzten Wochen in den Medien, zumindest auszugweise, sicherlich eindrucksvoll dargestellt. […]

Neben den allgemeinen zusätzlichen Belastungen der Umwelt, die sich im Verlauf einer neuen Trasse ergeben würden, wäre z.B. der Stadtteil Möllen (mein Wahlbezirk) besonders hart betroffen. Auch der an der Ortschaft angrenzende Wohnungswald, der als qualitativ sehr hochwertiges Naherholungsgebiet für beide Städte dient, würde faktisch an Qualität (Abholzung und Verlärmung) verlieren und die heutige Attraktivität für hunderte Menschen, die dieses besondere Refugium täglich nutzen weitgehend verlieren. Die letzten Wochen haben zudem eindrucksvoll gezeigt, was geschieht wenn Extremunwetter auf versiegelte Flächen trifft. Allein auch aus diesem Grund darf es keine weiteren, aus meiner Sicht unnötigen Versiegelungen unserer Landschaft durch einen antiquierten „Trassenneubau“ geben, sondern man sollte den Focus auf die Optimierung vorhandener Straßen legen und gemeinsam dafür kämpfen, dass überhaupt Bundes- bzw. Landesmittel in unsere Region fließen!

Nach meiner Auffassung gibt es hierzu auch einige Lösungsansetze, die man zumindest durchleuchten sollte bevor es wieder einmal gar keine Verbesserungen geben wird! Das eigentliche Verkehrsproblem, woraus sich diese nicht mehr zeitgemäßen Pläne ergeben haben, liegt eindeutig nicht auf Voerder Stadtgebiet, sondern hauptsächlich im Bereich der Stadt Dinslaken! Denn in Voerde läuft, auch in sogenannten „Stoßzeiten“, sowohl auf der „alten bestehenden B8“, der Dinslakener Str. bzw. „K17“ (Hauptversorgung für Voerde Mitte und Möllen), als auch auf der Frankfurter Straße (L396) der Verkehr zu jeder Tageszeit recht flüssig. Neben den Pendlerströmen aus der Nachbarschaft sind es vor allem Dinslakener Bürger, die die B8 zur Überbrückung in und aus den verschiedenen eigenen Stadtteilen bzw. für weitere Fernziele nutzen. Ein alternativer Trassenneubau würde hierbei absolut keine Entlastung bieten, sondern zusätzliche Einwohner der Region direkt oder indirekt belasten!

Anmerkung: Dies kommt auch in der Projektbeschreibung mehr als deutlich zum Ausdruck! Dort heißt es: Zusätzliche Belastung durch Verkehrslärm für 8970 Einwohner, Entlastung für 5100 Einwohner (Projekt insgesamt). Das eigentliche Verkehrschaos entsteht jeden Tag im Übrigen nicht (nur) auf der B8, sondern innerstädtisch im Bereich der Hauptkreuzung Wilhelm-Lantermann/Hans-Böckler/Karl-Heinz-Kingen/Hünxer Straße und den daran tangieren Straßen. Es entsteht für den „nachdenklichen“ Verkehrsteilnehmer sogar manchmal der Eindruck, dass man schon an der B8 versucht durch verlängerte Ampelphasen einen Kollaps in diese Richtung (sprich Innenstadt) zu verhindern. Die „Einkaufsstadt Dinslaken“ lebt auch von Kunden aus der Umgebung, aber hat sich, zumindest scheinbar, nie wirklich Gedanken darüber gemacht, die Verkehrsströme innerhalb der Innenstadt und der B8 zu optimieren, obwohl es sicherlich einige Möglichkeiten gibt. Eine Optimierung der alten B8, unter Einbeziehung der vorhandenen weiteren Trassen, wäre im Übrigen viel günstiger und schneller umzusetzen als ein völlig sinnloser Trassenneubau (s.o.)!

Optimierungsmöglichkeiten und Hinweise hinsichtlich der bestehenden Tangenten:

[…]“

 

Wenn der Beitrag euch interessiert, bitten wir euch auf ihn zu klicken und auf der Beitragsseite weiterzulesen. http://www.gruene-dinslaken.de/b8n-offener-brief-wirbt-fuer-zusammenarbeit/

Hochkarätige Betuwe-Runde, 15.06.

Die Fraktion Bündnis’90/Die Grünen im Kreistag Wesel lädt sehr herzlich zu einem Informations- und Diskussionsabend zum Thema „Betuwe am Niederrhein – wie geht es weiter?“ ein.

Wann: 15. Juni 2016, 20:00 Uhr
Wo: Kreishaus Wesel, Reeser Landstr. 31, Raum 002, 46483 Wesel

 

Angesprochen werden der aktuelle Planungsstand, die Anforderungen an den Ausbau der Strecke in Sachen Sicherheit und Verkehrsinfrastruktur und die weitere Vorgehensweise. Eingeladen sind Vertreter*innen der Bürgerinitiativen entlang der Betuwe-Linie sowie Grüne Vertreter*innen aus den Kreisen Kleve, Wesel und der Stadt Oberhausen.

Zudem haben Bärbel Höhn (Grüne MdB) sowie Rolf Beu (Grüne MdL NRW) ihre Teilnahme zugesagt.

Treibhausgasbilanz für Metropole Ruhr

Im Planungsausschuss des RVR hat die Verwaltung heute ihre Initiative zur Erstellung einer gemeinsamen Treibhausgasbilanz für die Metropole Ruhr vorgestellt. Nach einem ersten Aufschlag für das Jahr 2012 soll die gemeinsame Bilanz künftig in zweijährigem Rhythmus fortgeschrieben werden. Die GRÜNEN im RVR freuen sich, dass dieses Projekt vom Ausschuss einstimmig unterstützt wird.

Ingrid Reuter, Mitglied im Planungsausschuss für die Grünen, weist darauf hin, dass hier erstmalig in Deutschland eine solche Bilanz für eine Gesamtregion erstellt wird: „Die hierdurch entstehenden Synergieeffekte sparen nicht nur Zeit und Kosten bei den Kommunen, sondern erleichtern durch einheitliche Standards auch die Vergleichbarkeit der Ergebnisse.“

Es ist vorgesehen, dass den Kommunen die gesammelten Daten regelmäßig zur Verfügung gestellt werden. Diese können dann zur Teilnahme an Wettbewerben oder zur Einwerbung von EU-Fördermitteln genutzt werden.

Ingrid Reuter abschließend: „Der Planungsausschuss hat die Verwaltung beauftragt, zur Erstellung der regionalen Bilanz einen Förderantrag zu stellen. Wir hoffen sehr, dass beim Land der Vorbildcharakter erkannt wird und eine finanzielle Förderung erfolgt!“

Parkraumkonzept-Beteiligung, 08.06.

Die Stabsstelle Stadtentwicklung, Bereich Verkehrsplanung, unserer Verwaltung lädt zu unserer Freude öffentlich zur Beteiligung ein:

„Ein Parkraumkonzept muss her, sagt die Stadtverwaltung. „In einem offenen und transparenten Verfahren“ sollen Bürger am Mittwoch, 8. Juni, ab 18 Uhr im Forum des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) beteiligt werden und ihre Ansichten äußern. Interessenten sind herzlich eingeladen, an dem Konzept mitzuwirken.

Im Vorfeld wurden umfangreiche Erhebungen in der Innenstadt durchgeführt. Nach dem Erfassen und dem Typisieren des Angebots an Parkflächen wurde die Nachfrage für rund 3.600 öffentlich zugängliche Stellplätze festgehalten und ausgewertet . Die Ergebnisse werden bei der Informationsveranstaltung im THG (Einlass 17.30 Uhr) vorgestellt. Stadt und Gutachter setzen auf einen offenen Dialog und wollen erfahren, wo, vor allem bezogen auf das heutige Angebot, Schwachpunkte und Verbesserungspotentiale von den Nutzern gesehen werden.“