Grüne fordern mehr Transparenz im Rat

Livestreams sollen es Allen ermöglichen, Ratssitzungen mitzuverfolgen. Ginge es nach der grünen Partei, sollen auch in Dinslaken Ratssitzungen im Internet live übertragen und in einer Mediathek gespeichert werden.

„Wir möchten, dass es leichter wird die kommunalen Entscheidungsprozesse nachzuvollziehen.“, so Grünen-Sprecher Patrick Voss, „Ein direktes und offeneres Internetangebot könnte ein Schritt zu einer lebhafteren Kommunalpolitik sein. Uns geht es um mehr als Transparenz: Uns geht es um Demokratieförderung.“ Die Grünen schlagen vor, dass in einer Pilotphase dieses Angebot mit geringerem technischen Aufwand getestet wird und verweisen auf bereits durchgeführte Livestreams aus dem Ratssaal durch die neue Facebook-Seite der Stadt. „Jede Person, die wir durch dieses Angebot erreichen und dadurch animieren können sich zu engagieren, ist ein Gewinn für die Debatte.“, ergänzt Patrick Voss und verweist auf das aktuell vorherrschende Bild- und Tonverbot in den Ratssitzungen, das aus grüner Sicht unhaltbar sei. Man müsse sich öffnen für neue Beteiligungsplattformen und die entsprechenden Vorschriften der Geschäftsordnung des Rates umgestalten.

Pressemitteilung der Fraktion zum Thema Kraftwerk in Dinslaken

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzt sich erneut kritisch mit der Errichtung eines Kraftwerks in Dinslaken auseinander. Die Fraktionsvorsitzende Lilo Wallerich gibt deutlich zu erkennen, dass die Fraktion im Rat der Stadt Dinslaken auch zukünftig kritische Fragen stellen wird. Die Umweltbelastung durch den erhöhten Fernverkehr von mindestens 4 LKW pro Stunde, sowie die Qualitätskontrolle des zu verbrennenden Holzes sind nur einige unbeantwortete Fragen.

Nur wenn absolut sichergestellt ist, dass die neue Altholzverbrennungsanlage für die Bürger*innen der Stadt Vorteile bringt und keine zusätzliche Schadstoffbelastung für die Umwelt bedeutet, wird die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für das Kraftwerk stimmen. Solange dieser Sachverhalt nicht eindeutig zugunsten der Bürger*innen bejaht werden kann, wird die Fraktion gegen das Kraftwerk votieren und sich weiter für eine saubere Luft in Dinslaken einsetzen.

Grüne mit neuen Öffnungszeiten

Partei und Fraktion der Grünen in Dinslaken passen ihre Öffnungszeiten aneinander an, um für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt besser erreichbar zu sein. Durch das neue Angebot kann nun von Montag bis Donnerstag ohne Terminvereinbarung der persönliche Kontakt mit den Grünen auf der Duisburger Straße 50 gesucht werden.

Das Parteibüro, direkt an der Straße, ist ab sofort jeden Mittwoch von 12:00 bis 17:00 Uhr besetzt. Das Fraktionsbüro im ersten Stock kann weiterhin montags von 18:30 bis ca. 20:00 Uhr, dienstags von 9:00 bis 14:00 Uhr und donnerstags von 16:00 bis 18:00 besucht werden. Weitere Termine sind nach Vereinbarung möglich. Dazu kann die Fraktion unter geschaeftsstelle.fraktion [at] gruene-dinslaken.de sowie 02064 15248 und die Partei unter info [at] gruene-dinslaken.de erreicht werden.

Online sind die Grünen sowohl mit ihrer Homepage www.gruene-dinslaken.de als auch auf Facebook unter „Grüne Dinslaken“ und bei YouTube unter „GrünesAusDinslaken“ zu finden.

Große Freude und ein Wunsch nach tollem Tag im Hambacher Wald

Mit 50.000 Menschen waren wir heute zusammen im Hambacher Forst und haben ein wunderschönes und friedliches Freudenfest gefeiert.

Schon zu Beginn wurde deutlich wie viele Menschen wir waren. Es musste in zwei Reihen gelaufen werden, um gemeinsam zum Versammlungsplatz zu kommen. Bei wunderschönem Wetter und umgegeben von unglaublich vielen lieben Menschen ließ sich die Musik richtig genießen. Abwechselnd mit politischen Stellungnahmen von den organisierenden NGOs wurde es so zu einer der größten Kundgebungen für den Naturschutz die es jemals in Deutschland gegeben hat. Wenn die Polizei sagt es waren nur knapp 20.000, dann nur, weil sie sonst hätte mehr Personal stellen müssen. Aber wer dabei war weiß: Auch ein Viertel der anwesenden Polizei hätte gereicht.

Die OVG Urteile aus Münster und Aachen machen Hoffnung und sind ein klares Zeichen. Nun liegt es an der Kohlekommission die richtigen Entscheidungen für eine nachhaltige Zukunft ohne Kohle zu treffen. Gemeinsam für den Hambacher Wald und Ende Gelände!

Danke an alle Mitfahrer*innen von Grüne Kreis WeselGrüne Jugend Kreis Wesel, Grüne Duisburg und dem BUND NRW e.V. aus Duisburg. Mit 4 Bussen waren wir unterwegs und sind nun alle mit freudestrahlenden Gesichtern auf dem Heimweg.

Als Teil der ökologischen Bewegung haben wir uns über die Pressemitteilung der BUND Kreisgruppe Wesel gefreut und schließen uns ihr in Teilen an, wenn sie alle Stromverbraucher bitten, „Eigeninitiative zu ergreifen und ihren persönlichen Strombedarf aus rein regenerativen Energien zu decken“. Michael Zerkübel, aktiv in der BUND-Ortsgruppe Moers, sowie in der BUND-Kreisgruppe Wesel setzt sich für diese Ziele, wie wir Grüne in Dinslaken ein, und sagt:  „Wenn RWE es darauf anlegt, möchten wir mit der Macht der Verbraucher antworten. Wenn jeder die Energiewende konsequent in die eigenen Hände nimmt und RWE den Rücken kehrt, wird man auch dort erkennen, dass man ohne zahlende Kundschaft keine Profite mehr machen kann.“ Der BUND Kreis Wesel hält für wechselwillige Bürger entsprechende Informationen auf seiner Homepage www.bund-wesel.de bereit. An dieser Stelle sei darauf hinweisen, dass RWE auch an Stadtwerken, z.B. in Kamp-Lintfort (49%) und Moers (20%) beteiligt ist und der Kreis Wesel RWE-Aktien besitzt. Wie bereits 2016 setzen wir Grüne in Dinslaken uns für ein Divestment ein und untersützten dabei das Klimabündnis Niederrhein.

Mit dem Bus zum Hambacher Forst, 06.10.

Für eine der zwei Fahrten zum Hambacher Forst, welche die Grünen in Dinslaken organisieren, gibt es nun die Möglichkeit in einen Bus in Duisburg einzusteigen. Wir kooperieren mit dem BUND und den Grünen in Duisburg, um am kommenden Samstag, 06.10., gemeinsam in Richtung Abruchkante aufzubrechen.

Wir sind bunt. Wir sind friedlich. Wir sind vielfältig. Und wir sind viele. Wir lassen nicht zu, dass der Hambacher Wald für die Kohle sterben muss. Mit einer großen Demonstration am Samstag, den 6. Oktober werden wir RWE ein klares Stopp-Signal senden! Sei auch du mit dabei, wenn wir nach Buir fahren, um auf der Groß-Demo gegen die Rodung des Hambacher Forsts zu demonstrieren.

Für alle Interessierten haben wir einen Bus gechartert, der am Samstagmorgen um 9:45 Uhr am Busbahnhof (Mercatorstraße neben Intercity Hotel) des Duisburger Hauptbahnhofes auf Dich wartet.

Bitte meldet euch unter kv@gruene-duisburg an! Und sagt, dass ihr aus Dinslaken kommt. Wir haben nämlich Plätze für euch reserviert. Gerne könnt ihr uns in CC (info@gruene-dinslaken.de) setzen. Wir bitten bei der Anmeldung um verbindliche Mitteilung welches Ticket gebucht werden soll. Um auch ermäßigte Tickets anbieten zu können, bitten wir diejenigen, die es sich leisten können, ein Soliticket zu buchen.

Normalpreis: 13,- €
Ermäßigt: 8,- € (Kinder, Schüler*innen, Studierende, ALG I/II).
Soliticket: 15,- € (gerne auch mehr)

Grüne fahren zweimal in den Hambacher Forst, 06.10. und 07.10.

Die Grünen in Dinslaken laden dazu ein sich gemeinsam am 06. Oktober mit auf den Weg zu machen, um sich ab 12 Uhr am S-Bahnhof Buir in Kerpen bei Köln an der vorverlegten Großdemonstration zum Erhalt des Hambacher Forst zu beteiligen. Geplante Abfahrtszeit ist 09:18 Uhr mit dem RE5. In Köln wird umgestiegen. Treffpunkt soll am Samstag um 9:00 Uhr am Bahnhof in Dinslaken sein.

Am Tag darauf, Sonntag, 07. Oktober, wird zur gleichen Uhrzeit wieder eine Gruppe der Grünen in Dinslaken den gleichen Weg fahren, um am ca. 2-stündigen Landesparteirat teilzunehmen. Dort wird die Endstation Kerpen-Buir sein, um sich dann direkt an die Abbruchkante in einem großen Zelt auf dem Grundstück des BUND in Manheim zu treffen. Anschließend an die Sitzung ist eine große Aktion direkt an der Grenze zur RWE-Mondlandschaft geplant, um eine weitere Zerstörung der ökologisch wertvollen Landschaft zu verhindern.

Alle Menschen aus dem Kreisgebiet sind herzlich eingeladen sich unter info@gruene-dinslaken.de zu melden, um sich der offenen Gruppe anzuschließen. Die Rückfahrt wird je nach Gruppengröße per Bahn flexibel geplant. Für die Fahrtkosten wird um einen Eigenbeitrag gebeten, wobei der Ortsverband von Bündnis‘90/Die Grünen sich an der Gesamtsumme beteiligen wird.

 

Dinslaken braucht faire Verteilung der Schulformen

Der Ortsverband der Dinslakener Grünen sieht in der Elternbefragung in Dinslaken einen wichtigen Entscheidungsfaktor für die zukünftige Entwicklung in der städtischen Schulpolitik. Ein Fehler sei es jedoch gewesen, dass sowohl die Eltern von Kindern an Dinslakener Kindergärten als auch zukünftige Eltern in keiner Weise in die Erhebung mit einbezogen wurden und einige Ergebnisse so vor allem ein Spiegelbild der Anmeldezahlen sind. Die hohe Beteiligung an der Umfrage verstehen die Grünen als Zeichen für die positive Einstellung gegenüber direktdemokratischen Elementen und sprechen sich dafür aus, den Willen der Eltern für mehr Gesamtschulplätze und ein integratives Schulsystem nun auch ernst zu nehmen.

Ähnlich wie die GEW oder die AsF präferieren die Grünen eine zweite Gesamtschule und sehen eine mögliche 8-Zügigkeit einer erweiterten Ernst-Barlach-Gesamtschule, an dann beispielsweise drei Standorten, als zu große Belastung für Lehrer- und Schülerschaft an. Vielmehr gelte es die Gesamtschulen in Hünxe und in Schermbeck als gute Vorbilder zu nehmen und neben den Gymnasien der Stadt einen breitflächigen Bildungsaufstieg für möglichst viele junge Menschen zu ermöglichen.

Dabei sei es den Dinslakener Grünen wichtig in der Innenstadt und im Hiesfelder Stadtteil durch zu erhaltende und zukünftige Kooperationen eine Maximalzahl an Leistungskursen zu realisieren. Die räumliche Nähe einer zweiten Gesamtschule zum GHZ Gymnasium sei dabei essentiell. Beide Schulstandorte bräuchten zumindest je eine Gesamtschule und ein Gymnasium. Es gelte ein Gleichgewicht zwischen gegliedertem und integrativem Schulsystem zu finden und auf die fachliche Perspektive des Schulgutachtens zu vertrauen. Bei der 6-zügigen EBGS und dem zusammengerechnet 7-zügigen Gymnasiums-Angebot sollte die Befürwortung der Bezirksregierung für eine Zusammenlegung der Gymnasien in der Innenstadt nicht vergessen werden. Um eine faire Verteilung der Schulformen in Dinslaken zu ermöglichen, wäre die Verlagerung der letzten Realschule an einen der Innenstadt näheren Standort ratsam. Dazu verweisen die Grünen auf die zurückliegenden Empfehlungen der Bezirksregierung, welche bereits damals empfahl Real- und Sekundarschule nicht parallel existieren zu lassen. Aufgrund der Zustimmung der Eltern für die Fortführung der Realschule müsse diese nun von den 7 Mio.-Investitionen am freiwerdenden Standort profitieren, um dort die anerkannt gute Arbeit an der Sekundarschule fortführen zu können und so mit den anderen Schulformen angemessen mithalten zu können.

Maaßen-Beförderung: „Das ist irre!“

Die Beförderung von Hans-Georg Maaßen zum Staatssekretär im Bundesinnenministerium und seine Absetzung als Verfassungsschutzpräsident kommentiert Hubert Kück, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Kreistag Wesel, wie folgt:

„Herr Maaßen hat durch Unwahrheiten und falsche Behauptungen das Vertrauen in den Verfassungsschutz zerstört. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, die rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz zu verharmlosen. Als Belohnung wird er von der großen Koalition zum Staatssekretär befördert! Und Frau Andrea Nahles von der SPD unterschreibt diesen Deal. Die SPD brüstet sich damit, wesentlich dafür gesorgt zu haben, dass Herr Maaßen abgesetzt wurde. Die Menschen in den Städten und Gemeinden verstehen das Verhalten der SPD nicht mehr!

Diese Einigung im Fall Maaßen ist ein Schmierentheater und beschädigt das Vertrauen in die Politik auf allen Ebenen. Politikverdrossenheit wird so gefördert! Es geht der SPD und der CDU nur noch um Machterhalt, nicht mehr um Sachpolitik.“

Großdemo im Hambi auf 6.10. vorverlegt

Die Grünen in Dinslaken unterstützen die gemeinsame Presseerklärung von BUND, Campact, Greenpeace und NaturFreunde Deutschlands vom 18. September 2018:

Nachdem RWE vergangene Woche mit der Räumung der Baumhäuser im Hambacher Wald begonnen hat, ziehen auch Umweltschützer ihre Proteste vor. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Greenpeace und die NaturFreunde Deutschlands verlegen ihre gemeinsame Demonstration gegen die Rodung des Waldes auf Samstag, 6. Oktober 2018, um RWE vor dem möglichen Start der Abholzung ab 15. Oktober 2018 ein klares Stopp-Signal zu senden. Ursprünglich war die Demo am Tag zuvor (14.10.) geplant.

„Durch die Räumung der Baumhäuser macht der Kohlekonzern RWE jeden Tag Druck. Mit der Demonstration ,Wald retten! Kohle stoppen!’ wollen wir ein Zeichen für den Erhalt dieses einzigartigen Waldes und für einen schnellen Kohleausstieg setzen. Wir dürfen nicht zulassen, dass noch mehr klimaschädliche Braunkohle abgebaggert wird. Das ist Klimapolitik von vorgestern”, sagen die Organisatoren der Demonstration.

Über die Zulässigkeit dieser Rodung wird aktuell wegen einer Klage des BUND vor dem Oberverwaltungsgericht Münster verhandelt. Vor der gerichtlichen Entscheidung Fakten zu schaffen, ist eine Provokation von RWE, die auch die Arbeit der Kohle-Kommission in Berlin schwer belastet. Auf Druck des Gerichtes hat RWE erklärt, nicht vor dem 14. Oktober 2018 mit den Baumfällarbeiten zu beginnen.

Schon jetzt regt sich breiter Protest gegen die Abholzung. An die 500.000 Menschen unterstützen den Appell „Hambacher Wald: Retten statt roden“, in dem die verantwortlichen Politiker im Bund und in Nordrhein-Westfalen aufgefordert werden, sich für den Erhalt des Hambacher Waldes einzusetzen. Zu den sonntäglich stattfindenden Waldspaziergängen reisen bereits jetzt tausende Menschen an, um persönlich ein Zeichen zu setzen.

 

Demonstration: Wald retten! Kohle stoppen!

Datum: 06. Oktober 2018, 12 Uhr,
Ort: Bahnhof Buir, Hambacher Wald

Den Appell und weitere, aktuelle Informationen finden ihr unter:

www.bund.net/hambi-retten

www.bund.net/mitmachen/demo-wald-retten-kohle-stoppen

Grüne nehmen aus Wesel viel mit zurück

Auf der Kreismitgliederversammlung der Grünen im Kreis Wesel trafen sich am zurückliegenden Wochenende knapp 50 Leute und diskutierten unter anderem zu dem Schwerpunktthema „Flächenabbau am Niederrhein“. Die lebendige Diskussion ging zum Teil hoch her, doch war sie keinesfalls so emotional wie bei der Verabschiedung unseres langjährigen Kreisschatzmeisters Karl-Heinz Hemmerich aus Alpen. Er wird den Kreisverband und Deutschland für seinen nächsten Lebensabschnitt nach Spanien verlassen und wurde daher in allen Ehren als Dank für seine zurückliegende jahrelange Arbeit für die Partei auf kommunaler und landesweiter Ebene verabschiedet.

Des Weiteren wurden auf der Veranstaltung die Delegierten für die kommenden Bundesdelegiertenkonferenzen für die Periode bis zum Ende des Jahres 2019 gewählt. Darunter fallen auch die spannenden nationalen Versammlungen der Grünen zur Listenaufstellung für die Europawahl. Für die Grünen in Dinslaken dürfen sich Patrick Voss, Petra Schmidt-Niersmann, Niklas Graf, Laura Bieder und Pia Neerfeld über die Berufung in das wichtigste Parteigremium auf bundesdeutscher Ebene freuen.

Auch in den Berichten auf der Kreismitgliederversammlung traten Dinslakener*innen in den Vordergrund. So hielt Sebastian Schleiken, an der Seite von GJKW-Schatzmeister Simon Thölke, seinen ersten Bericht auf der KMV als Sprecher der Grünen Jugend Kreis Wesel. Für den Ortsverband Dinslaken berichtete der politische Geschäftsführer Niklas Graf über die letzten Entwicklungen vor Ort und freute sich über die große Beteiligung bei Veranstaltungen wie der Seenotrettungs-Kundgebung, der Fahrt nach Chemnitz, der Mitgliederversammlung mit Planungsdezernent Dr. Palotz, der Demo und dem Rock-Konzert gegen Rechts mit insgesamt über 1.000 Teilnehmer*innen, dem RhineCleanUp-Tag an der Emschermündung, wo mehr als 1 Tonne Müll gesammelt wurden, sowie dem anhaltenden Mitgliederzuwachs in der Partei. Als nächstes werde eine Fahrt zum Hambacher Forst geplant und versucht über den Kreisvorstand diese Aktion über die Ortsebene hinaus zu bewerben.

Demo und Rock gegen Rechts, 14.09.

Wir sind motiviert um am 14.9.2018 in unserer Stadt ein starkes Zeichen gegen rechte Hetze zu setzen! Für Respekt, Menschenwürde, Solidarität und Mitmenschlichkeit. Nach unserer gemeinsamen Fahrt nach Chemnitz und Aktionsbeteiligungen in Duisburg und Essen, sowie der Seenotrettungs-Kundgebung in Dinslaken freuen wir uns, dass nun auch unser Dinslakener Bündnis gegen Rechts sich erneut formiert und breite Unterstützung findet.

Lasst uns am Altmarkt (18 Uhr) und am Tenterhof (Burghofbühne ab 19.30 Uhr) zusammen kommen und gemeinsam Gesicht zeigen gegen rechte Hetze! Für ein freies, friedliches und demokratisches Deutschland, welches geprägt ist durch Solidarität und Mitmenschlichkeit. Für ein angstfreies Miteinander.

Wir haben etwas bei den Vorbereitungen für die Veranstaltung geholfen und hoffen euch gefallen unsere Schilder.

Die Kundgebung startet um 18 Uhr am Altmarkt in Dinslaken und zieht über Duisburger Str., Neustr. und Bahnstr. zum Bahnhof Dinslaken.

Ab 19.30 Uhr spielen dann im Tenterhof der Burghofbühne Dinslaken vier regionale Bands gegen rechte Hetze auf. Der Eintrit ist frei. Die Facebook-Veranstaltung findet ihr hier.

#wirsindmehr geht in Essen weiter, 13.09.

Wir rufen dazu auf, am Donnerstag, 13. September ab 18.00 Uhr bei der #wirsindmehr-Demo in Essen ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und für eine offene und demokratische Gesellschaft zu setzen!

Wir GRÜNE treffen uns bereits um 17.30 Uhr vor der Essener Geschäftsstelle am Kopstadtplatz 13 um uns mit grünen Fahnen auszustatten und gemeinsam zum Willy-Brandt-Platz zu gehen.

Die Essener Vorsitzenden Gönül Eğlence und Kai Gehring MdB äußerten sich in der Einladung zu der Veranstaltung wie wichtig es ist jetzt auf der Straße ein Zeichen zu setzen:

„Die Ereignisse der vergangenen Wochen in Chemnitz oder spontane Demos von Rechtsextremen in Köthen am Sonntag, machen deutlich, dass es nun an der Zeit ist, dass sich alle Demokatinnen und Demokraten offen gegen Fremdenfeindlichkeit, Hass und rechte Hetze stellen. Spätestens wenn Hetzjagden auf Menschen veranstaltet werden, reicht es nicht, dies im stillen Kämmerlein zu missbilligen – dann heißt es raus auf die Straße! Für uns GRÜNE und unser Grundgesetz sind alle Menschen gleich und gleich viel wert: In Essen, bundes- und weltweit müssen gleiche Menschenrechte für alle gegen Rechtsextreme dringender denn je verteidigt werden!

Deshalb unterstützen wir den Aufruf von ‚Essen stellt sich quer‘ nicht nur persönlich sondern auch als Kreisverband. Für Rechtsextremismus gibt es in diesem Land keinen Platz – besonders nicht im Ruhrgebiet, wo wir seit Jahrzehnten in einer Einwanderungsgesellschaft zusammenleben. Wir hoffen deshalb, dass viele Menschen am Donnerstag in der Innerstadt ein friedliches und deutliches Zeichen für eine offene und demokratische Gesellschaft setzen! “

Grüne unterstützen Demo im Hambacher Wald, 09.09.

Im Hambacher Wald haben die Rodungen begonnen. Allerdings endete die Rodung schon nach einem Baum – RWE und Polizei haben sich wegen einer Klage des BUND aus dem Wald zurückgezogen.

Wir rufen am Sonntag zu einer friedlichen Demo für den Ausstieg aus der Kohle und für den Hambacher Wald auf! Um 16 Uhr starten wir am Bahnhof Buir (https://goo.gl/maps/Lymvp2HF3Hw) mit einer Tanzdemo, ziehen über die L276 und 257 zur Mahnwache (Einfahrt Kiesgrube) zu einer Zwischenkundgebung. Danach folgen wir der L257 weiter, um zur Wiesenbesetzung zu ziehen. Nach den Auflagen der Polizei, bringt bitte einen Lichtbildausweis oder Ähnliches mit. Lasst bitte waffenähnliche Gegenstände, aber auch Werkzeuge oder Vergleichbares zu Hause. Lebensmittelspenden werden von der Polizei nur an der Mahnwache zugelassen.

Zur gemeinsamen Anreise nach Buir haben wir euch folgende Abfahrtzeiten rausgesucht:

Der Zug nach Buir fährt nur von Köln aus:
Köln – Buir: 15.40, Gleis 11

Für die Anfahrten nach Köln empfehlen wir:
Duisburg – Köln:         14.22, Gleis 4, RE1

Lasst uns laut und viele sein. Lasst uns RWE deutlich machen, dass sie mit der Räumung und der Rodung des Hambacher Waldes zuweit gehen!
Im Anschluss bringen wir die Bagger zum beben, in dem wir sie mit Musik wegbassen. Kommt also am Sonntag, 16 Uhr zum Bahnhof Buir.

Kurdisches Friedensfest wäre in Dinslaken wünschenswert gewesen

Die Dinslakener Grünen haben auf ihrer gestrigen Mitgliederversammlung über das in Dinslaken untersagte kurdische Friedensfest mit bis zu 25.000 erwarteten Teilnehmenden beraten. Grünen Sprecher Patrick Voss erklärt dazu: „Wir können als Partei nicht beurteilen, ob die geplante Veranstaltung den Sicherheitsanforderungen entsprochen hätte oder nicht. Dafür sind die Behörden und Gerichte zuständig und haben entschieden. Die Entscheidung respektieren wir absolut. Für uns ist aber klar: Es wäre für die Stadt, bei Einhaltung aller Formalitäten und Sicherheitsanforderungen, eine Veranstaltung gewesen, die wir – auch wegen der landes- und bundesweiten Außenwirkung – begrüßt hätten. Eine Stadt mit hervorragender Verkehrsanbindung am Rande des Ruhrgebiets sollte in der Lage sein, dieses Fest durchführen zu können.“

Kommunalpolitische Workshop-Tage, 12.-14.09.

Auch dieses Jahr veranstaltet die Jugendpflege der Stadt Dinslaken gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung die “Kommunalpolitischen Workshoptage”. Der dreitägige Workshop soll SchülerInnen einen Eindruck über die Kommunalpolitik bringen. 

Im vielfältigen Programm wird es z.B. ein Speed-Debating mit Mitgliedern aus Verwaltung und Kommunalpolitik geben. Durch das Bilden von eigenen ‘Fraktionen’, erarbeiten eigener Anträge und Simulationen ganzer Ratssitzungen unter der Leitung des Bürgermeisters von Dinslaken, Dr. Michael Heidinger, wird den Schülern spielerisch die Kommunalpolitik näher gebracht.

Wann? 12. bis 14. September 2018

Für Verpflegung ist gesorgt. Die TeilnehmerInnen erhalten ein Zertifikat. Die Anmeldung kann digital, per Fax oder Post zu Händen des städtischen Jugendpflegers, Simon Bleckmann, erfolgen. 

Ansprechpartner für Rückfragen:

Simon Bleckmann
Jugendpfleger und Betreuer des Kinder- und Jugendparlamentes Dinslaken
Stadthaus, Zimmer 504
Wilhelm-Lantermann-Str.65
46535 Dinslaken
02064 66 456
Simon.bleckmann@dinslaken.de