Dinslaken zur Smart City machen

Die Digitalisierung bietet viele Chancen für die Entwicklung einer nachhaltigeren und effizienteren Stadt: Intelligente Laternen, die nach Bedarf Licht spenden oder Ampelschaltungen, die sich der aktuellen Verkehrslage anpassen, können nicht nur den Energieverbrauch senken, sondern auch Staus minimieren.

„Wir möchten Dinslaken ins 21. Jahrhundert befördern und fit für die Zukunft machen. Wenn wir die uns heute zur Verfügung stehenden Technologien nutzen, können wir die Verkehrswende vorantreiben und Dinslakens Stromverbrauch reduzieren. Das spart Geld, Nerven und Ressourcen.“, erklärt Patrick Voss, Sprecher der Dinslakener Grünen.

Die Vorteile lägen auf der Hand: die modernen Ampelanlagen könnten Radfahrende priorisieren, um den Radverkehr in der Stadt zu beschleunigen. „Aktuell wird der Radverkehr an vielen Kreuzungen unnötig ausgebremst. Ohne auf den Radverkehr zugeschnittene Ampelschaltungen, wird Dinslaken nie eine wirklich fahrradfreundliche Stadt werden können.“, ergänzt Voss.

Lichtverschmutzung, die die Existenz vieler Insekten gefährdet, könne durch moderne Laternensysteme reduziert werden. Dies wäre nicht nur für die Insekten wichtig, sondern könne der Stadt langfristig zusätzlich Geld sparen.

Infoabend zu Energieversorgung mit Holz, 21.11.

Die Stadtwerke laden zur 2. Bürgerinformationsveranstaltung am Mittwoch, 21. November, um 18.30 Uhr ein

Im letzten Jahr stellten die Stadtwerke Dinslaken ihren weiteren Schritt zur vollständigen, autarken und klimafreundlichen Energieversorgung in Dinslaken dar. Die Umsetzung des Projektes Dinslakener Holz-Energiezentrum ist zwischenzeitlich so weit fortgeschritten, dass zur versprochen Transparenz eine weitere Bürgerinformationsveranstaltung durchgeführt wird. Deshalb laden die Stadtwerke Dinslaken alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich am Mittwoch, 21. November, um 18.30 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung im Ledigenheim Lohberg, Stollenstr. 1, 46537 Dinslaken, auf den aktuellen Stand bringen zu lassen.

Hier werden alle wesentlichen Eckpunkte und Planungsprämissen dargestellt. Das DHE ist ein wichtiger Baustein der künftigen Energieversorgung der Stadt. Mit der in  Kraft-Wärme-Kopplung produzierten Energie können die Haushalte der Stadt mit Strom und 17.000 Gebäude mit Fernwärmeanschluss mit Wärme versorgt werden – annähernd CO2-neutral und ohne den Einsatz von fossilen Brennstoffen  wie z. Bsp. Öl, Gas und Kohle.

Für die Informationsveranstaltung hofft man deshalb von Seiten der Stadtwerke auf ein reges Interesse der Bürgerinnen und Bürger.

Grüne auf Bundesparteitag in Leipzig

Vom 9.11. bis zum 11.11. 2018 besuchte der grüne Kreisverband die Bundesdelegiertenkonferenz in Leipzig, bei der die Bundesgrünen ihre Europa-Liste wählten und ihr Europa-Wahlprogramm beschlossen.

„Ich bin begeistert vom grünen Bundesparteitag in Leipzig, von der Geschlossenheit, der Stimmung der Zuversicht und der Überzeugung, dass es sich lohnt, für ein geeintes Europa zu kämpfen. Wir haben ein Europawahlprogramm verabschiedet, das zum Ausdruck bringt, dass alle Maßnahmen für den Klimaschutz sozial verträglich sein müssen.“ lautet Petra Schmidt-Niersmanns Fazit. „Die von uns gewählte Grüne Liste mit den Spitzenkandidaten Ska Keller und Sven Giegold sind Garant dafür, dass die Grünen im Europaparlament für den Klimaschutz in einem modernen, weltoffenen Europa kämpfen.“ so Schmidt-Niersmann weiter.

Patrick Voss sieht in den Ergebnissen der der BDK ein klares Signal für mehr Europa: „In Leipzig haben wir ein klares Signal für mehr Europa und weniger Nationalstaatlichkeit in die Welt gesendet. Nur gemeinsam können wir die großen Herausforderungen wie die weltweiten Fluchtbewegungen, den Kampf gegen Steueroasen und gegen die Klimakrise bewältigen. Es freut mich sehr, dass mit Terry Reintke und Sven Giegold, die eine großartige Arbeit geleistet haben, wieder zwei NRW-Grüne ganz vorne auf der Europaliste sind. Die großartige Arbeit der beiden wird uns also erhalten bleiben.“

„In vielen Gesprächen mit anderen Kreisverbänden und dem Landes- und Bundesvorstand konnte ich Anregungen und konkrete Planungen für die politische Arbeit der Grünen im Kreis besprechen. Auch aktuelle Themen wie giftige Öl-Pellets in Schermbeck oder den Umgang mit dem Wolf im Kreisgebiet konnte ich voran bringen. Das Wochenende war für mich arbeitsreich und motivierend.“ freut sich Holger Schoel über ein erfolgreiches Wochenende.

„Es war nicht mein erster Bundesparteitag, aber der erste der Grünen, den ich besucht habe. Die konzentrierte und gleichzeitig freudige Stimmung hat mich angenehm überrascht.“ ist der Eindruck von Manfred Schramm.

 

Drei intensive und arbeitsreiche Tage liegen auch hinter Barbara Ettwig, Petra Schmidt-Niersmann, Holger Schoel,  Patrick Voss, Gabi Schoel, Niklas Graf, Laura Bieder, Manfred Schramm sowie Peter Schmidt.

Quo vadis Wolf?

Die Grünen in Dinslaken veröffentlichen die Pressemitteilung der BUND Kreisgruppe Wesel:

„In unserer Kreisgruppe haben wir uns intensiv mit der Rückkehr des Wolfes an den Niederrhein beschäftigt, außerdem stehen wir in ständigem Austausch mit der AG Wolf des BUND-Landesverbands“, berichtet Angelika Eckel von der BUND-Kreisgruppe Wesel: „Nachdem vor zwei Jahren in der Dingdener Heide zum ersten Mal ein sog. Wanderwolf durchgezogen ist, hätten wir nicht erwartet, dass sich bereits zwei Jahre später eine Wölfin im Gebiet südlich der Lippe niederlässt.“ Alle Mitglieder der Kreisgruppe können verstehen, dass der Wolf von Nutztierhaltern nicht willkom-men geheißen wird. Er, bzw. sie, macht ihnen seit dem Frühjahr das Leben schwer und sorgt für bit-tere Momente, wenn ein Halter zur Weide kommt und seine Schafe vom Wolf gerissen vorfindet. Wie es Huber Weiger Vorsitzender vom Bundesverband des BUND in einer Presseerklärung vom 19.10.2018 jedoch formuliert: „Die Koexistenz von Wolf und Weidewirtschaft ist machbar, wenn der politische Rahmen stimmt.“ „Deshalb ist es dringend geboten, nun die Ausbreitung des Wolfes mit effektiven Maßnahmen zu begleiten, die das Zusammenleben von Mensch und Wolf erleichtern und zur Konfliktminimierung beitragen.“ ergänzt Günther Rinke von der BUND-Kreisgruppe in Wesel.

Gefragt ist schnelles, konsequentes Handeln: Der Wolf ist ein lernfähiges Tier und so ist es nicht verwunderlich, dass die Wölfin GW954f immer wieder Übergriffe auf Weidetiere unternimmt. Sie hat gelernt, dass es eine leichte Möglichkeit ist, Beute zu machen, viel erfolgreicher als hinter Rehen im Wald herzulaufen. Auf der anderen Seite haben wir es zugelassen, dass die Wölfin diese Erfahrungen machen konnte. „Im Wolfsschutz und –management ist dringend zu empfehlen, vorausschauend zu agieren, statt ausschließlich situationsbezogen zu reagieren.“, so Kluth, Reinhardt vom Wildbiologischen Büro LU-PUS (siehe unten).

Nutztierhalter nicht allein lassen: In Regionen, in denen Wölfe neu heimisch werden, müssen Weidetiere schnellstmöglich geschützt werden. Bei der Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz ihrer Tiere sind Weidetierhalter, hier zu-nächst mal im besonderen Maße von Schafen, Ziegen und Gatterwild, weit umfassender zu unter-stützen, als dies der Wolfsmanagementplan vorsieht.

Fördergelder rückwirkend auszahlen: Es kann nicht sein, dass erst nach der Bewilligung des Förderantrages mit dem Bau von Zäunen begonnen werden darf. Stattdessen muss eine Möglichkeit gefunden werden, bereits erbrachte Schutzmaßnahmen nachträglich zu entschädigen. Vom Verhalten eines Wolfes her gedacht, hat ein Halter, der sich um den sofortigen Schutz seiner Tiere kümmert, alles richtig gemacht und darf dafür nicht bestraft werden. Der Wolfsmanagementplan verlangt aber – um den staatlichen Förderrichtli-nien Genüge zu tun – , dass die Tiere solange ungeschützt auf der Weide stehen, bis der Antrag bewil-ligt wurde und lädt den Wolf weiterhin zu einer einfach zu erreichenden Mahlzeit ein. Eine solche Regelung ist kontraproduktiv.

Tatkräftige Hilfe beim Errichten der Zäune: Die extensive Bewirtschaftung von Flächen muss unterstützt werden, leistet sie doch einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung einer artenreichen Kulturlandschaft im Gegensatz zu den landwirtschaftli-chen Flächen, die konventionell bewirtschaftet werden. Das Errichten von wolfssicheren Zäunen ist schwere Arbeit, da sie fest im Boden verankert werden müssen. Darüber hinaus müssen die Zäune streng genommen täglich kontrolliert werden. Bei dieser Arbeit werden die Schafhalter ebenfalls allein gelassen. Deshalb fordern wir die Übernahme der Finanzierung dieses zusätzlichen Arbeitsaufwandes durch die Allgemeinheit.

Wolf zurück – Natur intakt? Zum Abschluss sei noch darauf hingewiesen, dass die Rückkehr des Wolfes nichts über die Intaktheit der Natur aussagt. Wölfe kommen sehr gut im ländlichen Siedlungsraum zurecht. Sie benötigen genügend Nahrung und Rückzugsgebiete. Dass unsere Natur keinesfalls in Ordnung ist, beweisen Insektensterben, der dramatische Rückgang vieler Vogelarten und die nicht mehr bestreitbare Klimaerwärmung mit ihren Folgen.

 

Kontakt:
Angelika Eckel: 0281-56961, mobil: 0176 644 29 300
Günther Rinke: 02064-53543

Rüße: Jagdgesetz-Novelle ist ein massiver Rückschritt

Heute wurde der vorliegende Entwurf zur Novelle des Landesjagdgesetzes in einer Sachverständigenanhörung diskutiert. Dazu erklärt Norwich Rüße, Sprecher für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Tierschutz der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Schwarz-Gelb hat mit dem Entwurf für ein neues Jagdgesetz ein tierschutzpolitisches Armutszeugnis vorgelegt. Die Novelle ist in seiner Einseitigkeit ein massiver Rückschritt und nichts weniger als ein Kniefall vor der Jäger-Lobby. Die Jagd wird damit wieder zu einem reinen Selbstzweck, ein Ausgleich zwischen Natur- und Tierschutz auf der einen und der Jagd als notwendigem Instrument des Naturschutzes auf der anderen Seite findet damit nicht statt.

Das Vorhaben von Schwarz-Gelb, den „Nachweis der besonderen Schießfertigkeit“ durch einen so genannten „Schießübungsnachweis“ zu ersetzen, ist nicht nachvollziehbar. Wer jagen will, sollte nachweisen müssen, dass er oder sie dazu überhaupt in der Lage ist. Ärgerlich ist auch, dass die Landesregierung wieder zur alten Monopolstellung des Landesjagdverbandes als Jagdliche Vereinigung zurückkehren will. Anstatt kleinen Vereinigungen, die innovative und alternative Ansichten in den Prozess einbringen, den Rücken zu stärken und mehr Demokratie zu ermöglichen, macht sich die Landesregierung auch hier zum reinen Erfüllungsgehilfen des Landesjagdverbandes.

Dieser Gesetzesentwurf erfüllt nicht ansatzweise die Kriterien einer nachhaltigen und naturverträglichen Jagd – deshalb lehnen wir ihn auch mit aller Deutlichkeit ab.“

Dinslakener Bündnis gegen Rechts lädt zu Protest ein, 14.11.

Wir unterstützen die Veranstaltung „Wir sind Viele. Wir sind Mehr – Stoppt Nazis und Rassisten“ am 14.11. ab 18 Uhr an der Thyssenstr. 181 neben dem Gewerbehaus/gegenüber der Bowlingbahn.

Wir stellen uns hier in Dinslaken gegen die Werbeveranstaltung der rechtsextremen AfD. Lasst uns mit vielen Menschen zeigen, dass wir in Dinslaken keine Nationalisten und Rassisten in den Rats- und Gemeindevertretungen im Kreis Wesel wollen.  Mit Livemusik und kurzen Dialogen zum Thema:“Aus dem GESTERN lernen, In der GEGENWART wirken, Gegen NATIONALISMUS und RASSISMUS“.

Grüne fordern Bürgermeister auf Stellung zu beziehen

Der Deutsche Städte und Gemeindebund (DStGB) hat sich am 01. November für die von der Bundesregierung und dem SPD-Umweltministerium vorbereitete Gesetzesänderung zu Stickoxid-Grenzwerten ausgesprochen. Die geplanten Änderungen am Bundesimmissionsschutzgesetz würden dazu führen, dass Fahrverbote in deutschen Städten und Kommunen nur möglich sind, wenn die Stickoxid-Werte im Jahresmittel 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschreiten. Bisher sind dafür 40 Mikrogramm notwendig. So könnten laut DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. Landsberg „zumindest in naher Zukunft über 50 Städte von möglichen Fahrverboten“ ausgenommen werden. Der Entwurf soll am kommenden Mittwoch das Bundeskabinett passieren.

Die Grünen in Dinslaken erinnern daran, dass die Bundesregierung wie auch der DStGB dabei vergessen, dass die Grenzwerte europaweit gelten und nicht einfach von einem Mitgliedstaat erhöht werden können. Deutschland würde ein Vertragsverletzungsverfahren mit der EU provozieren. Dass Fahrverbote bei kleineren Überschreitungen unverhältnismäßig seien können die Grünen dabei nicht nachvollziehen. Grenzwerte gelte es ernst zu nehmen und die Umwelt sowie die Gesundheit der Menschen zu schützen und über die Interessen der Wirtschaft zu stellen. Daher fordern die Grünen Bürgermeister Dr. Heidinger dazu auf zu erklären warum diese Stellung vom DStGB bezogen werden konnte. Des Weiteren wollen sie wissen, wie sich Dinslaken in dem Verband dazu positioniert. Die Kommunen in Deutschland würden in ein völlig falsches Licht gerückt und machten sich zum Handlanger von rückwärtsgewandter und verantwortungsloser Politik.

Die Grünen unterstützen die bisherigen Befürwortungen des Verbandes zur Verkehrswende in denen sich für mehr Elektrobusse, einer Stärkung des ÖPNV und des Radverkehrs sowie einer verstärkten Digitalisierung des Verkehrs und Hardware-Nachrüstungen bei Diesel-Fahrzeugen eingesetzt wird. Daher sei aus ihrer Sicht nicht nachzuvollziehen warum nun so gehandelt werde.

Besonders kritisieren die Dinslakener Grünen allerdings Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg, welcher als CDU-Mitglied, anders als viele andere Parteimitglieder, offensichtlich noch nicht in der Gegenwart angekommen sei. Als ehemaliger Referent im Bundesjustizministerium, wo er sich mit Fragen des nationalen und internationalen Umweltrechts beschäftigte sowie als ehemaliger Leiter des DStGB-Büros in Bonn, wo er mit dem kommunalen Umweltschutz betraut war, sollte eine aufgeklärtere Haltung zu erwarten sein.

Libellen und Kleingewässer am Niederrhein, 22.11.

Die Naturschutzstiftung bietet im November folgenden Vortrag an: Libellen und Kleingewässer am Niederrhein

Termin: Donnerstag, 22.11.2018, 19:00 Uhr

Treffpunkt: Biologische Station / Naturschutzzentrum im Kreis Wesel, Freybergweg 9, 46483 Wesel

Herr Dr. Wilhelm Podlatis, anerkannter Insektenkenner und Insektenfotograf, stellt in einem informativen und abwechslungsreichen Lichtbildervortrag 25 der hier vorkommenden Libellen in Verbindung mit ihren Lebensräumen vor. Dabei zeigt er auch die Gefährdung und den Artenrückgang an Hand von Beispielen seltener heimischer Arten aus entfernteren Biotopen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Über eine Spende würde sich die Stiftung freuen.

 

Alarm ohne Inhalt – LINKE zum Ölpellets-Skandal

Der Skandal um die unrechtmäßige Einbringung von 30.000t belastete Ölpellets in die ehemalige Tongrube der Firma Nottenkämper in Gahlen beschäftigt die Menschen im Kreis Wesel und darüber hinaus seit Jahren. Während die Schermbecker GRÜNEN und die Kreistagsfraktion der GRÜNEN den Skandal durchgehend mit Anfragen begleiteten, um für Aufklärung und Transparenz zu sorgen und die CDU-Kreistagsfraktion mehrere Sachstandsberichte von der Kreisverwaltung forderte, zeigten die anderen Fraktionen im Kreistag wenig Interesse an dem Thema. Die SPD gefiel sich zwar in dem erfolglosen Versuch, die Aufklärungsarbeit der GRÜNEN in Sachen Ölpellets-Skandal in Misskredit zu bringen, hatte aber sonst kein weitergehendes Interesse an einer Aufklärung des Skandals.

Umso erstaunlicher ist, dass jetzt der Vorsitzende der Fraktion die LINKE, Sascha Wagner, wie das Kistenteufelchen Jack-in-the-Box aus dem inhaltlichen Nichts heraus das Bündnis aus CDU, GRÜNE und FDP/VWG auffordert, zum Ölpellets-Skandal aktiv zu werden. „Wo war die LINKE in all den Jahren, in denen die GRÜNEN an der Seite der Bürgerinitiative und der Gahlener Bürger für Aufklärung kämpften und der Kreisverwaltung wiederholt Sachanfragen stellten? Wo waren die inhaltlichen Beiträge der LINKEN in den Sitzungen des Umwelt- und Planungsausschusses, des Kreisausschusses und des Kreistags? Wenn die LINKE sich plötzlich doch für die Belange der Bürger interessieren sollte und Herr Wagner nicht nur ein Thema für eine Herbstferienmeldung gesucht hat, stehen der LINKEN Fraktion der Antrags- und Beratungsweg im Kreistag offen.“ kommentiert Hubert Kück, Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion im Kreistag Wesel, Wagners Auslassungen. „Ohne eigenen inhaltlichen Beitrag bleibt die effektheischende und alarmistische Meldung der LINKEN leer wie ihre bisherige Arbeit in der Sache im Kreistag.“ so Kück weiter.

„Wir GRÜNE sind seit Jahren in Sachen Ölpellets-Skandal aktiv und bei den Bürgern. Das werden wir auch weiterhin sein. Wenn Herr Wagner wirklich plötzlich Interesse an einer sachlichen Aufklärung des Skandals gefunden haben sollte, laden wir ihn gerne zu konstruktiven Gesprächen und zur Mitarbeit ein.“ erklärt Ulrike Trick, stellvertretende Vorsitzende der GRÜNEN Kreistagsfraktion und Sprecherin der GRÜNEN Fraktion in Schermbeck.

Sven Giegold lädt zum Online-Gespräch mit Ska Keller ein, 05.11.

Europe Calling: “Our Choice for a Green Europe! Online discussion with the potential Spitzenkandidaten of the European Green Party” am 5.11. um 18:00 Uhr

Direkt zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/4688391642343649293

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte,die starken Grünen Ergebnisse bei der bayerischen Landtagswahl aber auch die Zugewinne in Luxemburg und Belgien zeigen, dass unsere Grüne Vision für ein starkes Europa ankommt, das ökologisch, menschlich und innovativ ist. Ende November wählen die Delegierten der Europäischen Grünen Partei die Spitzenkandidat*innen für die Europawahl im Mai 2019. Um die Kandidat*innen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, habe ich Sie daher zu meinem nächsten Europe Calling eingeladen. Das findet diesmal aufgrund des Themas in englischer Sprache statt, um möglichst vielen Interessierten aus ganz Europa die Teilnahme zu ermöglichen.

Ich würde mich sehr freuen, mit Euch zu diskutieren. Ebenso freue ich mich über Weiterverbreitung dieser Einladung an mögliche weitere Interessierte.

Mit europäischen grünen Grüßen

Sven Giegold

Dear friends, interested,

For next year’s European elections Greens in Europe have a first choice: Who will become the European lead candidates? The election results in Bavaria, Luxembourg and Belgium have shown that Greens are gaining ground with our message for a strong European Union geared towards an ecological, just and innovative Europe. The European Green Party, who brings together Green Parties from all over Europe, will choose two lead candidates (also known as Spitzenkandidaten) to spearhead this message during the campaign for the European Elections in May 2019.

Nominated are Ska Keller MEP, Senator Petra de Sutter and Bas Eickhout MEP.

Before the decision is made by the EGP Council delegates in Berlin on 24 November I invited all three candidates to the next session of my online discussion series Europe Calling on Monday, 5 November 6pm – 7.30pm (CET) to introduce themselves to a wider audience and answer your most burning questions. I will do whatever I can to make it a lively debate full of conflicts between Greens. We are also delighted that Mar Garcia, Secretary General of the European Green Party, will join us for a welcoming address.

Europe Calling is a highly interactive online discussion format that allows all participants to ask questions and to join the discussion. It is open to all.

Grüne fordern mehr Transparenz im Rat

Livestreams sollen es Allen ermöglichen, Ratssitzungen mitzuverfolgen. Ginge es nach der grünen Partei, sollen auch in Dinslaken Ratssitzungen im Internet live übertragen und in einer Mediathek gespeichert werden.

„Wir möchten, dass es leichter wird die kommunalen Entscheidungsprozesse nachzuvollziehen.“, so Grünen-Sprecher Patrick Voss, „Ein direktes und offeneres Internetangebot könnte ein Schritt zu einer lebhafteren Kommunalpolitik sein. Uns geht es um mehr als Transparenz: Uns geht es um Demokratieförderung.“ Die Grünen schlagen vor, dass in einer Pilotphase dieses Angebot mit geringerem technischen Aufwand getestet wird und verweisen auf bereits durchgeführte Livestreams aus dem Ratssaal durch die neue Facebook-Seite der Stadt. „Jede Person, die wir durch dieses Angebot erreichen und dadurch animieren können sich zu engagieren, ist ein Gewinn für die Debatte.“, ergänzt Patrick Voss und verweist auf das aktuell vorherrschende Bild- und Tonverbot in den Ratssitzungen, das aus grüner Sicht unhaltbar sei. Man müsse sich öffnen für neue Beteiligungsplattformen und die entsprechenden Vorschriften der Geschäftsordnung des Rates umgestalten.

Pressemitteilung der Fraktion zum Thema Kraftwerk in Dinslaken

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzt sich erneut kritisch mit der Errichtung eines Kraftwerks in Dinslaken auseinander. Die Fraktionsvorsitzende Lilo Wallerich gibt deutlich zu erkennen, dass die Fraktion im Rat der Stadt Dinslaken auch zukünftig kritische Fragen stellen wird. Die Umweltbelastung durch den erhöhten Fernverkehr von mindestens 4 LKW pro Stunde, sowie die Qualitätskontrolle des zu verbrennenden Holzes sind nur einige unbeantwortete Fragen.

Nur wenn absolut sichergestellt ist, dass die neue Altholzverbrennungsanlage für die Bürger*innen der Stadt Vorteile bringt und keine zusätzliche Schadstoffbelastung für die Umwelt bedeutet, wird die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für das Kraftwerk stimmen. Solange dieser Sachverhalt nicht eindeutig zugunsten der Bürger*innen bejaht werden kann, wird die Fraktion gegen das Kraftwerk votieren und sich weiter für eine saubere Luft in Dinslaken einsetzen.

Grüne mit neuen Öffnungszeiten

Partei und Fraktion der Grünen in Dinslaken passen ihre Öffnungszeiten aneinander an, um für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt besser erreichbar zu sein. Durch das neue Angebot kann nun von Montag bis Donnerstag ohne Terminvereinbarung der persönliche Kontakt mit den Grünen auf der Duisburger Straße 50 gesucht werden.

Das Parteibüro, direkt an der Straße, ist ab sofort jeden Mittwoch von 12:00 bis 17:00 Uhr besetzt. Das Fraktionsbüro im ersten Stock kann weiterhin montags von 18:30 bis ca. 20:00 Uhr, dienstags von 9:00 bis 14:00 Uhr und donnerstags von 16:00 bis 18:00 besucht werden. Weitere Termine sind nach Vereinbarung möglich. Dazu kann die Fraktion unter geschaeftsstelle.fraktion [at] gruene-dinslaken.de sowie 02064 15248 und die Partei unter info [at] gruene-dinslaken.de erreicht werden.

Online sind die Grünen sowohl mit ihrer Homepage www.gruene-dinslaken.de als auch auf Facebook unter „Grüne Dinslaken“ und bei YouTube unter „GrünesAusDinslaken“ zu finden.

Große Freude und ein Wunsch nach tollem Tag im Hambacher Wald

Mit 50.000 Menschen waren wir heute zusammen im Hambacher Forst und haben ein wunderschönes und friedliches Freudenfest gefeiert.

Schon zu Beginn wurde deutlich wie viele Menschen wir waren. Es musste in zwei Reihen gelaufen werden, um gemeinsam zum Versammlungsplatz zu kommen. Bei wunderschönem Wetter und umgegeben von unglaublich vielen lieben Menschen ließ sich die Musik richtig genießen. Abwechselnd mit politischen Stellungnahmen von den organisierenden NGOs wurde es so zu einer der größten Kundgebungen für den Naturschutz die es jemals in Deutschland gegeben hat. Wenn die Polizei sagt es waren nur knapp 20.000, dann nur, weil sie sonst hätte mehr Personal stellen müssen. Aber wer dabei war weiß: Auch ein Viertel der anwesenden Polizei hätte gereicht.

Die OVG Urteile aus Münster und Aachen machen Hoffnung und sind ein klares Zeichen. Nun liegt es an der Kohlekommission die richtigen Entscheidungen für eine nachhaltige Zukunft ohne Kohle zu treffen. Gemeinsam für den Hambacher Wald und Ende Gelände!

Danke an alle Mitfahrer*innen von Grüne Kreis WeselGrüne Jugend Kreis Wesel, Grüne Duisburg und dem BUND NRW e.V. aus Duisburg. Mit 4 Bussen waren wir unterwegs und sind nun alle mit freudestrahlenden Gesichtern auf dem Heimweg.

Als Teil der ökologischen Bewegung haben wir uns über die Pressemitteilung der BUND Kreisgruppe Wesel gefreut und schließen uns ihr in Teilen an, wenn sie alle Stromverbraucher bitten, „Eigeninitiative zu ergreifen und ihren persönlichen Strombedarf aus rein regenerativen Energien zu decken“. Michael Zerkübel, aktiv in der BUND-Ortsgruppe Moers, sowie in der BUND-Kreisgruppe Wesel setzt sich für diese Ziele, wie wir Grüne in Dinslaken ein, und sagt:  „Wenn RWE es darauf anlegt, möchten wir mit der Macht der Verbraucher antworten. Wenn jeder die Energiewende konsequent in die eigenen Hände nimmt und RWE den Rücken kehrt, wird man auch dort erkennen, dass man ohne zahlende Kundschaft keine Profite mehr machen kann.“ Der BUND Kreis Wesel hält für wechselwillige Bürger entsprechende Informationen auf seiner Homepage www.bund-wesel.de bereit. An dieser Stelle sei darauf hinweisen, dass RWE auch an Stadtwerken, z.B. in Kamp-Lintfort (49%) und Moers (20%) beteiligt ist und der Kreis Wesel RWE-Aktien besitzt. Wie bereits 2016 setzen wir Grüne in Dinslaken uns für ein Divestment ein und untersützten dabei das Klimabündnis Niederrhein.

Mit dem Bus zum Hambacher Forst, 06.10.

Für eine der zwei Fahrten zum Hambacher Forst, welche die Grünen in Dinslaken organisieren, gibt es nun die Möglichkeit in einen Bus in Duisburg einzusteigen. Wir kooperieren mit dem BUND und den Grünen in Duisburg, um am kommenden Samstag, 06.10., gemeinsam in Richtung Abruchkante aufzubrechen.

Wir sind bunt. Wir sind friedlich. Wir sind vielfältig. Und wir sind viele. Wir lassen nicht zu, dass der Hambacher Wald für die Kohle sterben muss. Mit einer großen Demonstration am Samstag, den 6. Oktober werden wir RWE ein klares Stopp-Signal senden! Sei auch du mit dabei, wenn wir nach Buir fahren, um auf der Groß-Demo gegen die Rodung des Hambacher Forsts zu demonstrieren.

Für alle Interessierten haben wir einen Bus gechartert, der am Samstagmorgen um 9:45 Uhr am Busbahnhof (Mercatorstraße neben Intercity Hotel) des Duisburger Hauptbahnhofes auf Dich wartet.

Bitte meldet euch unter kv@gruene-duisburg an! Und sagt, dass ihr aus Dinslaken kommt. Wir haben nämlich Plätze für euch reserviert. Gerne könnt ihr uns in CC (info@gruene-dinslaken.de) setzen. Wir bitten bei der Anmeldung um verbindliche Mitteilung welches Ticket gebucht werden soll. Um auch ermäßigte Tickets anbieten zu können, bitten wir diejenigen, die es sich leisten können, ein Soliticket zu buchen.

Normalpreis: 13,- €
Ermäßigt: 8,- € (Kinder, Schüler*innen, Studierende, ALG I/II).
Soliticket: 15,- € (gerne auch mehr)